Freitag, 25. Oktober 2024

Lange Fahrt - lange Pause

Wer länger mit seinem Hund Auto fährt, kann auch länger Pause machen. Das schöne ist, diese Pause findet dann immer an einem anderen Ort statt.... und wenn man das strategisch gut plant, kann man tolle neue Dinge entdecken und auch den einen oder anderen Geocache spielen.

In dem Sinn haben wir eine Spazierpause bei den Burgen "Die drei Gleichen" in Thüringen gemacht. Wieso auch immer mich dieser Ort so magisch anzieht? Mal habe ich hier einen besonderen Tachostand, mal Hunger oder Durst, mal ein Spaziergang. Meine Mama erzählte mir jetzt erst, dass meine Oma aus Gegend stammt. Ich wusste es nicht, aber Nohra und "meine Burgen" liegen nur 40km voneinander entfernt. Das kann doch kein Zufall sein!

Burgruine Gleichen

Donnerstag, 24. Oktober 2024

Mirja Boes

Voll selten, dass ich ausgehe. Jetzt war es endlich mal wieder so weit:

Mirja Boes - Arschbombe OLÉ

Na, wenn das nicht einmal ein Grund ist, abends auszugehen? Dann weiß ich ja auch nicht. Ganz allein musste ich nicht gehen, meine ehemalige Nachbarin und Freundin hatte mich und noch ein paar andere Freundinnen gefragt; zu viert haben wir diesen Frauenabend genossen.

Was haben wir gelacht! 

Mirja Boes redet in echt exakt so, wie im Fernsehen. Sie bindet das Publikum mit ein und kann herrlich spontan mit Einwürfen umgehen. Sie ist durch und durch echt!

Womit ich allerdings nicht gerechnet habe ist, dass die Band von ihr der absolute Knaller ist! Die Band darf sich mit ihr zum Affen machen und zeigen, was in jedem einzelnen steckt. Hola die Waldfee: Die vie Jungs von der Honkey Donkeys sind großartig.

Und am Ende stellte sich Mirja Boes bereit, verkaufte Fanartikel, schrieb Autogramme und machte Fotos.

Ich bekam auch eines. Allerdings habe ich mich nicht getraut, mich auch noch mit ihr allein fotografieren zu lassen. Deswegen habe ich meine Begleitung "ausradiert".

 


Mittwoch, 23. Oktober 2024

Mainzer Unterwelten

Das war ein ganz besonderes Erlebnis. Wir haben einen Personalausflug in die Mainzer Unterwelten gemacht. Bis dahin wusste ich noch nicht einmal, dass es die Mainzer Unterwelten gibt.

Die Führung beginnt kurz vor der Uniklinik. Der Eingang ist so unscheinbar, dass ich schon viele Male daran vorbeigefahren bin, ohne ihn überhaupt zu bemerken. Es erstaunt mich immer wieder, wie wenig man sieht, wenn man sich nicht aufs SEHEN konzentriert.

Der Eingang zu den Mainzer Unterwelten

Vor Ort wurden wir alle mit Hauben, Helmen und Taschenlampen ausgestattet, denn die Gänge sind schmal, niedrig und schlecht bis gar nicht beleuchtet.

Zur Einstimmung gab es einen kurzen Vortrag zur Eingliederung der Unterwelten in die Geschichte. Da ich keine gebürtige Mainzerin bin, war mir alles neu und von daher informativ.

Kurzvortrag über Mainz und seine Stadtmauern

Die Gänge selbst sind beeindruckend. Teilweise werden sie hübsch ausgeleuchtet, teilweise sind sie nur mit Taschenlampen zu besichtigen. Einige Gänge können ziemlich weit begangen werden, andere sind zugeschüttet und wurden nicht freigelegt. Und dann gibt es noch Gänge, die verschlossen sind, damit unbefugtes Betreten der Universitätsmedizin ausgeschlossen werden kann. 

Die Haupttreppe


Schmaler, dunkler Gang


Dieser Tunnel wurde sogar dick verputzt


Dieser Weg ist zugeschüttet
Der Weg zur Uniklinik ist zugemauert

Wenn ich mir vorstelle, ich hätte in diesen schmalen Gängen im Krieg Schutz suchen müssen. Eingeschlossen, eingefercht - ganz schrecklich. Der Gedanke allein macht mir Platzangst, auch wenn ich weiß, dass es vielleicht die einzige Möglichkeit dargestellt hat, um zu überleben. Natürlich ist mir bewusst, wenn ich muss, kann ich viel mehr als ich mir vorab zutrauen würde.

So saßen die Menschen bei einem Fliegeralarm in den Gängen, teilweise auf beiden Seiten

Es gab auch einige Fundstücke, die bei den Räumarbeiten gefunden wurden. Diese werden in zwei Vitrinen ausgestellt.


Auch sehr schön: "Mordsspaß" bei der Krimitour. Für nähere Infos bitte hier lang. Wir haben diese Führung nicht mitgemacht, konnten aber noch die Überbleibsel bestaunen.




Zu "Bestaunen" gab es auch alte "Wandschmierereien" aus den 1950er Jahren, als Jugendliche die Gänge für Partys genutzt oder für Mutproben zur Aufnahme in die Gang durchgeführt haben.

"Bleistift-Graffiti" von 1956: Bild der Geliebten oder Angebeteten
 
Auch das Wasserschlösschen durften wir uns ansehen und in die beiden Gänge laufen. Hui, das war eng! Aber auch sehr spannend. Gebeugt und in der Hocke ging es hier lang.

Abfluß des Wassers Richtung Mainz

Zufluß des Wassers

Das Wasserbecken im Wasserschlösschen hübsch in rot

An einigen Stellen gab es noch fluoreszierende Farbe an den Wänden, da wir nur mit Taschenlampen durch sind, war das schon ein wenig unheimlich.

Wohin zeigt der Wegweiser? Stand dort einmal etwas? Jetzt sieht es aus wie ein Dinomaul.

Und ein Fundstück möchte ich zum Abschluss noch zeigen. Ob es autentisch ist oder übrig geblieben von der Krimi-Führung kann ich nicht sagen.

Macrodex-Lösung

Im Anschluss haben wir noch in einem Restaurant gegessen. Ich jedenfalls bin sehr zufrieden mit dem Personalausflug, der tatsächlich "nur" Plan B war, weil uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Eigentlich wollten wir eine der Hiwweltouren erwandern. Das hätte ich auch sehr schön gefunden, denn beim Wandern kann man sich hervorragend austauschen, kann mal nach vorn zu jemand anderen gehen oder sich zurückfallen lassen. Das gibt es dann vielleicht im nächsten Jahr.


Freitag, 11. Oktober 2024

Paprika-Ernte

Eine einzelne Paprikapflanze hatte ich im Garten. Diese haben die Prinzessin und ich sowie im Urlaub mein lieber Nachbar gehegt und gepflegt. Immerhin hat die Pflanze eine Frucht bekommen und sie ist sogar richtig herrlich rot geworden.


 

Wir haben sie dann gepflückt und als Vorspeise vor dem Frühstück verspeist. Was für ein Genuss!



Donnerstag, 10. Oktober 2024

Erinnerungsstück

Mein Gott... da schwelge ich gerade in Erinnerungen von vor 14 Jahren. Stöbere meine Fotos von 2010 durch und finde das:

Ein selbstgemaltes Bild von mir mit den Hand-und-Fuß-Abdrücken von meinem Prinz!

Ach herje, er hatte damals so kleine niedliche Füßchen und Händchen. Sie waren so zart und sie rochen so verdammt gut. *Nostalgie pur!*



Mittwoch, 9. Oktober 2024

Ausflug Schloss Heiligenberg

Es ist voll schön, wenn man Freundinnen hat, die man zwar länger nicht gesehen hat, aber dann dier Kontakt einfach genauso da ist, als wenn nur wenige Stunden oder Tage vergangen wären. So eine Freundin habe ich und ich bin so dankbar dafür.

Kaffee und Kuchen in der Sonne
 

Kennengelernt habe ich sie 2004, als wir zusammen eine Ausbildung zum Industriefachwirt begonnen haben. Das ist 20 Jahre her! Unvorstellbar, was in der Zeit alles passiert ist: Trennungen, Umzüge, Hochzeit, Kinder, Arbeitgeberwechsel auch bei ihr ist einiges passiert. Durch Corona, weil sie zu der Zeit in einem Krankenhaus gearbeitet hat, haben wir uns jetzt fast 4 Jahre nicht gesehen. 

Buffy und Lio
 

Als wir uns jetzt getroffen haben, hat sie mich und die Prinzessin mit Kaffee und Kuchen auf der Terasse überrascht. Anschließend sind wir "ein wenig" spazieren gegangen. Sie wohnt ganz idylisch im Odenwald und hat den Wald vor der Haustür. Knapp 2 Stunden waren wir unterwegs. Die Hunde kannten sich nicht, haben sich aber in der Zeit aneinander gewöhnt.

Das ist ein echter Mammutbaum

Wir haben quasi nebenbei noch ein Adventure Lab am Schloss Heiligenberg gespielt. Was wirklich toll war, so habe ich mir das Bekannte endlich einmal richtig angesehen und Informationstafeln studiert.

Gestorben, aber nicht tot zu kriegen. Der Baum wächst einfach aus dem alten Baumstamm heraus.

Klosteruine mit Altar

800 Jahre alter Lindenbaum, die Centlinde. Im Mittelalter tagte dort das Centgericht.

Das Wahrzeichen von Jugenheim: Das goldene Kreuz

Nach der Wanderung haben wir zusammen noch ein großes Glas Wasser getrunken, bevor wir leider wieder heimfahren mussten. So ist es leider: Alles schöne geht einmal zu Ende. Auch so ein wundervoller Tagesurlaub bei meiner Freundin im Odenwald.



Dienstag, 8. Oktober 2024

Mitgebsel-Verpackungen

Bei Kindergeburtstagen ist es ja üblich, dass am Ende eine Kleinigkeit mitgegeben wird. OK, 14 Jahre ist jetzt nicht mehr zwingend Kind, sondern eher Jugendlich - aber ich weiß, dass "man" sich auch in diesem Alter noch über ein Mitgebsel freut. 

Nun wollte ich mir eigentlich einen Spaß machen und die ganzen alten Mitgebselbeutel (weiter)nutzen, die die Kinder im Laufe der Zeit so bekommen haben: also mit Cars und Piraten und Feuerwehr! Aber irgendwie habe ich die so gut aufgeräumt, dass ich sie spontan nicht entdecken konnte. Also musste ich am GeburtstagsTAG selbst noch fix was finden. Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich gut im Improvisieren bin? Ne,.... ich weiß, das kam noch niemals nie hier zur Sprache *lachlaut*.

Also ich habe wieder Pringlesdosen aus dem Adventskalender genutzt. Diese haben eine ganz tolle Größe, nicht nur für Kerzen (klick und klick ), Basteln (klick) oder zum Dosenwerfen (klick), sondern auch um sie mit Süßkram zu befüllen. Damit sie nicht direkt erkennbar sind, habe ich sie mit einer tollen Serviette beklebt. Leider hatte ich keine roten Servietten, was ja besser zum Thema "Vorhang auf" gepasst hätte, aber ich finde sie auch so hübsch. Schnell ging es außerdem. Perfektes upcycling.


Und hinterher können sie gern auch weitergenutzt werden, um Kleinigkeiten zu verstauen und aufzubewahren.