Nach dem leckeren Essen und den beiden Besichtungen war ich satt - der Bauch war voll, der Kopf ebenfalls. Aber ein weiterer Programmpunkt stand für unseren Personalausflug noch an. Der umstrittene Programmpunkt. Es geht um die Besichtung des Museums für Moderne Kunst.
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| Buch: Tempel der Abstrakten |
Das Museum Reinhard Ernst wurde erst vor 2 Jahren eröffnet und widmet sich vollständig der abstrakten Kunst. Das Gebäude selbst ist Teil davon und wird von den Wiesbadenern liebevoll Zuckerwürfel genannt.
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| Nützliche Kunst - so lässt Händewaschen das Herz höher schlagen |
Auch hier haben wir eine Führung gebucht. Das war eine exzellente Entscheidung. Denn mit den abstrakten Bildern kann "man" ohne Vorwissen nichts anfangen. OK, ich kann damit nichts anfangen. Es sind bunte Farbkleckse, mal auf bunten Hintergrund mal auf weißer Leinwand. Mit Führung wurde aber schnell klar, wie die Künstler gearbeitet haben und was sie sich dabei gedacht haben. Für mich tatsächlich der spannendere Teil als das Bild selbst.
Die Frau, die uns durch das Museum geführt hat, hat es fantastisch gemacht. Mich mit vollem Bauch und leeren Kopf noch einmal so zu begeistern ist ein Kunststück.Wobei: Das Gebäude selbst hat mich direkt beim Betreten der Toiletten begeistert. Diese Räumlichkeiten führen hier kein Schattendasein, sie sind selbst Teil der Ausstellung.![]() |
| Käfer im Laub |
Jedes Kunstwerk ist riesig. Teilweise musste das Gebäude auf das Kunstwerk angepasst werden. Wie beispielsweise bei diesen goldenen Säulen. Die sind wirklich schwer, da musste die Statik stimmen. Aufgrund der Größe konnten sie auch lediglich im Rohbau einziehen, der Boden wurde dann erst im Nachgang um die Kunst herum gesetzt.
Wenn man sich das gigantische rosa Bild einmal genauer anschaut entdeckt man unfassbar viele unscheinbare Details. Ja, auch die Details sind abstrakt. Dennoch kann es passieren, dass das Bild auf einen wirkt - aber es braucht Zeit.
Blume, Frau mit Hut, japanisches Schriftzeichen, Schmetterling? Was seht ihr hier?
Tatsächlich sind am Ende noch ein paar Kollegen auf den Weinmarkt gegangen, einige sind nach Hause gefahren. Ein paar Kolleginnen sind dann noch ein Kuchen essen gegangen. Ich muss nicht sagen, in welcher Gruppe ich war.
Und danach ging es dann wieder mit dem Rad nach Hause. Fast 34 km, knapp 18.000 Schritte und 42 Etagen in den Beinen, fand ich die Couch an dem Abend fantastisch. Selbstverständlich konnte ich die Bitte von Buffy nicht abschlagen, die Abendrunde gemeinsam zu drehen *g*.









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