Mittwoch, 8. April 2026

Handyhalter

Aller guten Dinge sind drei. (Eins und zwei sind hier zu finden)

Als letztes haben die Kinder eine Handyhalterung aus Holz hergestellt. Die beiden  Holzteile waren bereits vorgeschnitten und geschliffen. Sie mussten "nur" noch die Markierung (mit Hilfe einer Schablone) setzen und dann jeweils sägen. Definitiv funktional. Sie kann auch flacher genutzt werden und könnte sogar noch lackiert oder angemalt werden.

Ich finde, hier hat die Schule wirklich guten Unterricht geleistet. Der Prinz war begeistert und hat danach begonnen, bei einfachen Sachen mitzuhelfen. Mal sehen, wie lange das anhält. 

 

Dienstag, 7. April 2026

Mosaik-Untersetzer

Bezugnehmend auf meinen Blogbeitrag von gestern mit dem Elefant-Stiftehalter zeige ich heute das zweite Werkstück von meinem Prinzen.

Aus einem Stück Holz wurde in Mosaik-Technik ein einzigartig individueller Tassenuntersetzer. Der Prinz hat eine Zeichenfigur, die er immer und immer wieder malt: Glitschi. Und nun hat Glitschi sein eigenes Portrait und kann fortan in Ehren gehalten werden.


 Ja, das Mosaik ist vielleicht etwas grob bzw. die Untersetzergröße zu klein für mehr Details. Wir haben Glitschi aber sofort erkannt.

Achtung: wer will kann sich Glitschi ansehen

hier (BlaBlaBla-Glitschi)

hier (Glitschi in Fallout - zumindest die Hand)

hier (Glitschi und Vanny fahren Auto)

hier (Glitschi ist traurig)

hier (Glitschi geht schlafen)

hier (Licht aus) 

hier (Glitschis Ärmel) 

hier (Glitschis Reaktion auf einen Sturz) 

hier (Glitschi will ein Eis) und 

hier (Glitschi im Unterricht)

Montag, 6. April 2026

Elefant-Stifthalter

Der Prinz hat das Fach BO (Berufsorientierung). Die Kinder lernen dort, wie sie eine Bewerbung schreiben, wie ein Lebenslauf verfasst wird. Sie üben sogar Vorstellungsgespräche. 

Als ein Element unternehmen die Kinder einen Ausflug zu einer Berufsschule. Dort können sie in verschiedene Bereiche reinschnuppern und selbst die ersten handwerklichen Erfahrungen sammeln, um sich so für eine handwerkliche Ausbildung entscheiden zu können.

Der Prinz war sehr überrascht. Er ist mit Null-Erwartung hin gegangen und kam reich an Erfahrung zurück.

Heute zeige ich euch sein erstes Werkstück: Ein kleiner Elefant als Stifthalter.

Sonntag, 5. April 2026

Frohe Ostern

Ich wünsche allen fröhliche Ostern.

 

Hoffentlich könnt ihr Zeit mit euren Liebsten verbringen und ein wenig zur Ruhe kommen. Wenn ihr doch arbeiten gehen müsst, dann mit lieben Kolleginnen und Kollegen.


 

Ganz traditionell trinken wir gerade ein Schokobecher mit Eierlikör. 


 

Samstag, 4. April 2026

Frühlingsanfang: Neue Bank im Garten

Zum Frühlingsanfang ist eine neue Sitzgelegenheit bei uns eingezogen. Auf der Hauptterrasse können wir nun auf einer Bank sitzen - endweder die Kids auf dem Trampolin beobachten oder aber einfach umdrehen und entspannt unter der Eibe im Schatten sitzen, eine Kaffeetasse in der Hand und quatschen. Auch wenn wir wieder eine Gartenfeier oder Geburtstagsparty ausrichten, können wir nun bequem am Tisch Platz nehmen. Und als netten Nebeneffekt können wir nun endlich unsere ganzen Kissen ordentlich verstauen. Kein Rumfliegen mehr im Wohnzimmer und erst recht kein Zusammensuchen im Keller *lach*

Freitag, 3. April 2026

Back then ... Regeln leben, bevor das Gesetz kommt

Back then ... Regeln leben, bevor das Gesetz kommt

 


Wir schreiben das Jahr 1998.
Handys waren selten. Teuer. Und ungefähr so handlich wie ein Ziegelstein.

Ich besaß einen grünen Motorola-Totschläger mit Antenne und Powerakku.
Gesprächsdauer: maximal 30 Minuten.
Kosten: 19 Pfennig pro Minute.
Ich fühlte mich wie eine Businessfrau auf Welttournee.

Langstrecke: München nach Berlin.
Weißer A-Corsa.
Bergab, mit Heimweh und Rückenwind: 120 km/h.

Autoradio noch mit manueller Sendersuche – also telefonierte ich.
Während der Fahrt.
Damals war das noch nicht ausdrücklich verboten.
Nur… sagen wir: gewagt.

Ich überhole einen LKW auf der mittleren Spur.
Von hinten schießt ein anderer Wagen heran.
Im selben Moment zieht der LKW ebenfalls auf die mittlere Spur rüber, 
weil er noch einen LKW überholen will.

Aus drei Spuren werden plötzlich vier.

Ich sehe mein kleines Auto schon zerdrückt wie eine Coladose.
Das Handy rutscht aus meiner Schulter-Ohr-Klemmtechnik.

Und dann – Schutzengel im Überstundenmodus.

Der schnelle Flitzer zieht ganz weit nach links.
Der LKW merkt, dass er nicht komplett rüberkann und bleibt weitesgehend rechts.
Ich lebe. Das Auto heil. Handy am Boden.

Nächster Parkplatz.
Motor aus.
Tief durchatmen.
Freund anrufen. Dieses Mal im Stehen.

Seit diesem Tag blieb das Handy beim Fahren in der Tasche.
Mein Schutzengel hatte genug Überstunden.

Als das Telefonieren am Steuer endlich verboten wurde, fand ich das richtig gut.
Hätten wir vielleicht schon früher drauf kommen können.

Manche Regeln retten Leben.

Donnerstag, 2. April 2026

Geocachend in Ober-Ingelheim

Zur Tag-und-Nacht-Gleichen kann man in der Geocaching-App immer ein Souvenir erhalten. Mich kann man ja mit solch virtuellen Medaillen begeistern, also bin ich losgezogen einen einzigen Geocache zu spielen. Dabei ist es egal: Ob Tradi, Multi, Mystery, Event, Earth Cache oder Adventure Lab.

So zog es mich nach Ober-Ingelheim. Dort war ich noch nicht gewesen und es ist nicht so weit weg. Dank der Geocaching-App und einem mitdenkenden Owner habe ich auf Anhieb einen Parkplatz gefunden und bin losgezogen. 

Ich war direkt von der alten Stadtmauer und dem Kloster Engelthal. Hier wäre ich sehr gern eingekehrt.

Als nächstes bin ich durch das Ohrenbrücker Tor gegangen. Ob der Name von den grauen Esel kamen, die von den Bediensten genutzt wurden oder ob der Name sich gebildet hat, weil das Tor bzw. die Brücke von weitem ausgesehen haben wie Ohren oder aber, ob der Name ganz einfach so lange "genuschelt" wurde, dass aus "Oberer Brücke" die "Ohrenbrücke" wurde - konnte bisher nicht belegt werden. Mir gefällt die Theorie mit den Esel allerdings am besten.


Den ersten Cache, den ich finden wollte, hatte den Hinweis "über dem Rinnsal". Ja, das hier ist ein beeindruckendes Rinnsal. (kurz danach gibt es einen Zufluss, ein echtes Rinnsal)

 


Das eigentliche Versteck habe ich dann aber auch noch gefunden, allerdings war es leider leer. Der Geocache ist wohl abhanden gekommen - hier gibt es kein Souvenir für mich.

 

Weiter ging es entlang der Selz. An mehrere tollen Spielplätzen vorbei. Hier galt es das Rätsel der Selztal-Saurier zu lösen. Aber auch hier, so sehr ich auf Knieen rumgerutscht bin - keine Dose - kein Souvenir!


Na dann: Spiele ich eben den Multi. Ich stehe mit Multis eher auf Kriegsfuß. Zumindest wenn ich allein unterwegs bin. Hier muss nicht nur eine Dose gesucht werden, sondern mehrere Hinweise gefunden und gelöst werden, dann müssen die Lösungen in die finale Formal eingegeben werden (immer die Gefahr des Verrechnens) und am Ende muss dann noch eine Dose gefunden werden.




Der Multi lief sich extrem gut. Ich habe alle Stationen gut finden können. Keine fiesen Fallen, auch nicht beim Einsetzen in die Formal - also auf zum Finale. Dort die Enttäsuchung groß: keine Hecke, kein Mühlstein. Irgendwo habe ich wohl doch was falsch gemacht. Klar, so eine Hecke kann auch mal zurückgeschnitten werden. Aber ein Mühlstein? Der verschwindet doch in der Regel nicht einfach so. Schon wieder kein Souvenir. 

Dennoch war es ein rundum schöner Ausflug gewesen.


P.S.
Das Souvenir habe ich mir dann einfach am nächsten Tag im Felsenmeer geholt.