Donnerstag, 14. Mai 2026

Geocaching für ein Souvenir

Ich stehe auf Souvenirs - also virtuelle Auszeichnungen. Das ist für mich ein Anreiz genau an dem Tag etwas zu tun, z.B. beim Geocaching.

Dort war vom 01. bis 03.05.2026 das Souvenir zum Blue Switch Day 2026 zu erspielen. Hierzu musste lediglich ein Geocache gefunden werden. Was ist dieser Blue Switch Day? 

Am 2. Mai 2000 hob die US-Regierung die Beschränkungen der GPS-Genauigkeit auf, wodurch die GPS-Technologie für jedermann präziser wurde. Der 2. Mai wurde unter Geocachern als „Blue Switch Day“ bekannt. Ganz wie beim Schmetterlingseffekt – der besagt, dass eine kleine, scheinbar unbedeutende Handlung im Laufe der Zeit massive, unerwartete Folgen haben kann – hast auch du dazu beigetragen, Geocaching zu dem zu formen, was es heute ist!


Letzter Tag. Sonntag. Letzte Chance für das Souvenir. Hund eingepackt, der Prinz kam freiwillig mit, ab ins Auto und raus zum Park&Ride-Parkplatz von Klein-Winternheim. 

 

Der erste Geocache am Parkplatz musste aufgrund der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest umgezogen werden. Vor dem Umzug hatte ich ihn bereits einmal erfolglos gesucht. Aber auch heute: springende Koordinaten und so unglaublich viele Muggel, also Menschen die nicht dem Geocaching-Fieber verfallen sind.

Halb so schlimm, ich hatte mir extra einen Startpunkt ausgesucht, bei dem ich zwei Geocaches finden kann. Unsere Gassirunde führte uns zum Wasserbehälter Klein Winternheim. Übels zugewachsen mit Brennesseln. Ich mag Brennesseln gar nicht. Ein Glück hatten wir lange Hosen an. ABER kein Geocache zu entdecken.

 

 


Ein wenig gefrustet ging es zurück zum Startpunkt. Vielleicht haben wir ja beim zweiten Versuch mehr Glück. Unterwegs finde ich dann noch etwas, was meine Aufmerksamkeit erregt? Liegt der Geocache etwa offensichtlich an der Leitplanke? Nein, das ist kein Geocache - aber ich habe keine Ahnung, was ich dort gefunden habe. 

Liegt der Geocache etwa an der Leitplanke?


Was ist das? Kann es aufgeladen werden?


Zurück am Parkplatz hatten wir mehr Glück. Der richtige Winkel und schon wart das Versteck offenbart.
 
 
Wer kann den Geocache hier schon entdecken?


Mein Zugang zum Souvenir



Mittwoch, 13. Mai 2026

Berlin: Bubble Planet - Das Erlebnismuseum für die Sinne

[Werbung ohne Auftrag]

Meine Schwägerin hatte mich schon vor Wochen gefragt, ob wir gemeinsam zum Bubble Planet in Berlin gehen wollen. Bubble Planet ist eine Immersive Experience. Eine Wanderausstellung, die durch die ganze Welt reist und in zwei Städten in Deutschland zu sehen ist. In Berlin waren wir, jetzt sind sie noch bis November in Köln.  

Plakat: Bubble Planet

Schon allein die Anreise war spannend. Mit Bus und S-Bahn quer durch die Stadt und das mit drei Kindern (meine zwei und mein Neffe).

Außen Pfui - innen frische Leckereien (belegte Brötchen, süße Stückchen)

S-Bahn Station Treptower Park - sicher ist sicher

WOW - was für eine Apotheke.... und Negativ-Wow - wieso rennt da ein Fußgänger quer über eine mehrspurige Straßenkreuzung?

Dann waren wir endlich in der Arena Berlin. Ein Glück gab es eine Gardrobe: Jacken, Taschen, Rucksacke konnten abgegeben werden, so hatten wir die Hände zum Fotografieren frei.

Der erste Raum waren Wasserblasen - unter dem Meer. Viele Spiegelungen



Beim Fotoshooting erwischt *lach*

Danach ging es in einem Raum gefüllt mit rosa Luftballons. Sie waren gut hüfthoch und blieben durch einen leichten Luftstrom auf einer Seite des Raums. Spannend war auch das Guckloch hinein.


 
 

Jetzt ging es in eine riesige Bubble. Ein wenig wie ein Iglu, aber alles mit Licht- und Soundeffekten, Spiegelungen auf dem Boden. Drinnen konnte man einfach in einem Sitzsack sitzen und die Stimmung auf sich wirken lassen.



Zunächst sah es nur nach einem Durchgang aus. Aber es war absolut durchdacht, Symetrie in Perfektion, Farbspiel, Spiegelungen - ein wenig Labyrinth, ein wenig Weltraumgefühl, da es bodenlos war. Jeder der wollte, wurde direkt vom Personal in dem Raum fotografiert - Gruppenfoto auf dem keiner fehlt.


Danach ging es in einen interaktiven Raum. Hier konnten Luftballons virtuell aufgeblasen werden, damit ein Gegenstand abhebt. Es konnten virtuelle Seifenblasen gepustet werden und es gab die Möglichkeit einen Luftballon an verschiedenen Gegenständen platzen zu lassen, gepumpt wurde hier mit einer Fußluftpumpe.

Luftballons aufpusten

virtuelle Seifenblasen


Anschließend gab es verschiedene Fotoboxen. Insgesamt waren es 8 Stationen, wobei bei uns eine gesperrt war und an der "Hauptstation" vom Plakat - die mit dem in Quitscheentchenbaden - musste man sehr lange anstehen. So wichtig war uns dann dieses eine Erinnerungsfoto nicht und wir haben es einfach geskippt.
Kuscheln in einer Bubble

Stairway to Bubble Planet Heaven

Im Schleudergang - oder auch "Schatz, ich habe die Kids zu heiß geschleudert!"

 
Definitiv eines meiner Favoriten-Fotos: Die Himmelsschaukel an einer Ballonwolke

Bällebad - Bällebaden - Mit einem Riesen in einem Schwimmbecken ein Schaumbad nehmen. Viel mehr muss dazu gar nicht gesagt/geschrieben werden, seht mein Gesicht! Genauso hat es sich angefühlt.





Im Raum mit dem Heißluftballonflug habe ich gemerkt, dass die Ausstellung bald weiterziehen wird. Die Luftballons im Netz waren teilweise echt geschrumpft. Und bei mir setzte recht schnell "Reiseübelkeit" ein.

Der nächste Raum hatte was von Nasa und einem Weltallbesuch oder auch von einer Unterwasserblase.
 

 

Danach ging es in einen Raum mit "Lungenblasen". Leider waren es hier nur noch wenig metallische Luftballons.
 
 

 

Das Finale fiel dann leider auch sehr spartanisch aus. Sicherlich sollte der ganze Raum von echten Seifenblasen erfüllt sein. Es gab an vier Seiten Seifenblasenmaschinen, der Boden war aus Gummi, damit keiner rutscht.
 
 

Das echte Highlight gab es natürlich zum Schluss: Einen Film mit einer VR-Brille. Allein aufgrund der Sitzgelegenheiten hätte ich das gern ausprobiert, aber ich traue dem Frieden nicht und befüchte auch hier Reiseschwindel - daher habe ich mich aufs Fotografieren beschränkt.



Der andere Eingang von der S-Bahn-Station Treptower Park. Hier hängen lauter einzelne Socken auf der Leine.
Unterführung Treptower Park
 

Fazit: 
Es war ein richtig schöner Ausflug gewesen, der über Generationen und Alterstufen hinweg funktioniert hat. Es gab Dinge zum Lachen und zum Staunen, zum Anfassen und zum Bewundern, aber jedes mal wurde die Fantasie mit angesprochen. Von 11 Jahren bis 50 Jahre, Junge wie Mädchen unter einen Hut zu bringen ist eine hohe Kunst, die nicht mehr so oft gelingt. 
Da wir kurz vor dem Ende in Berlin in der Ausstellung waren, war leider einiges nicht mehr tiptop. Ein Manko für mich persönlich ist das frühe verbindliche Buchen - seitdem ich Kinder habe, bin ich gern zeitlich flexibel oder spontan. Ich kann allerdings voll verstehen, dass es sinnvoll ist, den Besucherstrom zu kanalisieren, damit überall Fotos geschossen werden können und damit es nicht zu längeren Wartezeiten kommt. Mein letzter Punkt ist der Preis. Ich weiß natürlich, dass es angemessen ist, für all das was geboten wird, Personalkosten, Miete, Strom, Material oder auch der Programmieraufwand, nur wenn ich Alleinverdiener bin und den Eintrittspreis gleich dreimal zahlen muss, reißt es ein ganz schönes Loch ins Säckel. Ich bereue aber in keinster Weise!

Dienstag, 12. Mai 2026

Familienschatz: Hühner als Eierwärmer

Bei meiner Mama gibt es selbstgehäkelte Eierwärmer. Hühner. Verschiedene Farben. Solange ich mich daran erinnern kann, kommen sie immer auf den Tisch, wenn es Frühstückseier gibt.

Es wird Zeit, sie auf die große Bühne zu holen. 

Hühner als Eierwärmer (KI generiert, damit der Tisch gut aussieht)

Erst beim Schreiben wird mir diese Doppeldeutigkeit bewusst: Hühner als Eierwärmer, das ist perfekt!

Mit meiner Mama gemeinsam habe ich versucht herauszubekommen, wie lange sie schon bei uns wohnen. Keine Chance - wahrscheinlich sind sie zwischen 1978 und 1988 bei uns eingezogen. Wir reden also von gut und gern 40 Jahren. Immerhin steht fest, dass sie meine Uroma selbst gehäkelt hat. Ob mit Anleitung oder ohne ist uns nicht bekannt. Meine Mama konnte sich auch nicht erinnern, ob sie irgendwie zu Ostern bei uns eingezogen sind oder nach einem kalten Dezembertag, an dem man einfach drinnen was macht, anstatt draußen zu frieren. Lange Zeit dachte ich, wir haben nur 3 Eierwärmer, weil wir immer nur 3 Stück auf dem Tisch stehen haben, aber es sind 4. (Nummer 4 ist schüchtern und hat sich in ihrer Schublade versteckt und auf eine Foto wollte sie auch nicht *lach*)

Nur eines steht fest: 
Sie sind hübsch und funktional und ein Stück Kindheit und Tradition - und auch meine Kinder lieben sie. 
 
Ich bin nicht so: So choatisch geht´s bei uns am Frühstückstisch zu

Und hier mal Detailaufnahmen - zuerst von der Seite...

 

... dann von vorn....

zum Schluß zeigt uns Gelb seine ganze Pracht, das hübsches Gefieder an seiner Kehrseite.

 

Montag, 11. Mai 2026

Ausflug: Karls Erdbeerhof Elstal

 Berlin besuchen heißt auch Karls Erdbeerhof besuchen. Einmal müssen wir mindestens immer hinfahren. 


Schon allein die seitliche Front ist so liebevoll anzusehen

Ja, Buffy war dabei - sie findet es ok, sie kann viel schnüffeln, sie bekommt Pausen UND sie sagt mir, wenn es ihr reicht.

OsterHAHN

Ziege auf dem Dreirad
Aber Karls Erdbeerhof heißt für die Kids nicht nur Fahrgeschäfte, es heißt für sie auch lecker Essen. Meist landen wir im Pfannkuchenhaus.

Pfannkuchen TexMex

Pfannkuchen mit Erdbeergrütze und Eis

Zuckerbombe - Pfannkuchen mit Marshmallow und Smarties

Immer wieder findet man Schilder mit Sprüchen - mal schön, mal lustig, mal was zum Nachdenken, aber immer wieder neu und an der Jahreszeit ausgerichtet. (Ich habe dieses Mal irgendwie total wenig fotografiert - sehr ärgerlich!)

  

Und dann endlich ging es in die Eiswelten. Das gute ist, Buffy hat noch immer so dichtes Unterfell, dass sie es dort problemlos aushält und sie darf auch offiziell dort mit hinein gehen. Die Eisbauer aus der Mongolei waren am Bauen, sie haben Buffy gesehen und uns gefragt, ob sie sie fotografieren dürfen. Was für eine Ehre.

 






Und genau hier hat Buffy mir mitgeteilt, dass es genug ist. Sie blieb dennoch entspannt, sie hält und orientiert sich nach mir, aber sie hatte genug. Und genau dann ging es recht zügig, aber mit noch dem einen oder anderen Foto Richtung Ausgang. Aber das Shopping und anstellen habe ich ihr dann erspart, das wäre dann zu viel geworden: Menschen, Lautstärke und Warten.
 



















Der Dönerspieß
 

Endlich am Auto angekommen
 

P.S. Da wir keine Marmelade mehr kaufen konnten, haben wir einfach zwei Tage später auf dem Heimweg hier erneut einen STOP eingelegt und geshoppt: Marmelade, Bonbons, einen großen Erdbeerstanley-Cup und für jeden ein Eis.