Montag, 1. Juni 2026

Maizeit ist vorbei - Willkommen im Juni

Guten Morgen Mainz - ich komme
 

Der Mai startete feucht und wurde zum Ende richtig heiß. Morgens um 7 Uhr auf dem Rad waren es teilweise nur 3 bis 6 Grad Celsius gewesen. Da kam noch immer die Winterjacke zum Einsatz. Die letzten Tage bin ich dann aber in kurzer Kleidung auf die Arbeit gefahren. Eine wirkliche Übergangsphase gab es (mal wieder) nicht. Und auch, wenn es anfangs immer mal wieder geregnet hat, so kam ich fast immer trocken ans Ziel. Ehrlicherweise hatte ich mir für die Natur noch viel mehr Regen gewünscht. Die Schnecken fanden das Wetter richtig gut. Die Erdbeeren bekamen erst Ende des Monats genug Sonne, damit sie so richtig lecker wurden.


 

 








Ab jetzt wird´s Wetter schön, aber die Bilder absolut langweilig - weil einfach nichts passiert. 







Ehrlich - so mag es "mein" Kreuz am liebsten!

Und wenn ich dann losfahre, habe ich die eine oder andere wunderschöne Aussicht - vor allem auch in der Nähe von der Mewa-Arena. Dort gibt es einen einsamen Baum.


 

 


Hier hatte ich mal auf der Autobahnbrücke angehalten - das erste Bild ist auf dem Weg zum Mitfahrerparkplatz entstanden. 


Jetzt bekommt ihr noch ein Bild von mir auf dem Rad.

 

Nichts für schwache Nerven: Einmal Helm abziehen *lach* 

 

Geschwind Bürotauglichkeit hergestellt! 

 

Gefühlt bin ich diesen Monat sehr wenig gefahren. Es gab viele Feiertage, viele Homeofficetage und einen Lehrgang. Wobei, dort bin ich ja mit dem Rad hingefahren. Jetzt kommt´s: Im Mai bin ich 224,9 km gefahren. Das habe ich definitiv unterschätzt.
 
  • Januar   124 km
  • Februar 231 km 
  • März     140 km
  • April     176 km 
  • Mai       225 km 

Aufstellung über die ganzen Jahre 

  • 2018:       233 km
  • 2019:           0 km
  • 2020:    1.424 km
  • 2021:    2.064 km
  • 2022:    3.137 km
  • 2023:    2.434 km
  • 2024:    2.145 km 
  • 2025:    1.976 km 
  • 2026:       897 km (to be continued) 

Außer Konkurrenz lasse ich meine Schritte hier weiter auftauchen. Als Motivation, dass man auch als Büromensch mit Kindern im Alltag irgendwie ein paar Schritte schafft. Mein Ziel wären 10.000 Schritte am Tag, aber die schaffe ich im Moment einfach nicht, aber immerhin knapp 8.500 Schritte am Tag aufs Jahr gesehen. Ich finde, das kann sich durchaus sehen lassen.

  • Jan: 232.181 Schritte (7.490) 
  • Feb: 240.168 Schritte (8.577) 
  • Mrz: 278.590 Schriite (8.987)
  • Apr: 255.101 Schritte (8.503) 
  • Mai: 259.466 Schritte (8.495)
  •  

     
     





    Sonntag, 31. Mai 2026

    Mein eigenes Logo

    Das wollte ich schon immer haben: ein eigenes Logo.

    Damals, als ich angefangen habe zu nähen, habe ich bei euch lieben MitbloggerInnen immer diese wunderschönen Logos gesehen. Ihr hattet kreative Namen, tolle Ideen und einen richtigen Wiedererkennungswert. Und ich? Ich hatte… keine Idee.

    Letzte Woche wurde ich dann tatsächlich mit meinem eigenen Logo überrascht.

    Eigentlich war es sogar logisch, dass mein Name „Zottellotte“ darin auftauchen musste. Dieser Name begleitet mich nämlich schon seit 1993 oder 1994. Unfassbare 33 Jahre! Ich liebe ihn bis heute.

    Ursprünglich wollte ich irgendwann mal etwas Neutraleres benutzen. Aber bei „Zottel“ musste ich ständig erklären, wie ich darauf gekommen bin — und irgendwann wurde mir das einfach zu anstrengend. So wurde aus „Zottel“ irgendwann „Zottellotte“ — und inzwischen kann ich mir keinen passenderen Namen mehr vorstellen.

    Und dann mussten natürlich auch meine Hobbys mit hinein: Hund, Fotografie, Wandern, Geocaching und Kaffee.

    Irgendwie erzählt dieses Logo jetzt sogar eine kleine Geschichte:
    Ich schnüre meine Wanderstiefel, laufe durch den Wald, lasse mich vom GPS leiten, finde einen Geocache — und am Ende wartet als Belohnung ein guter Kaffee auf mich. Natürlich immer mit dabei: Buffy und meine Kamera.

    Als ich meiner Prinzessin das Logo gezeigt habe, kam allerdings sofort:
    „Mama, da fehlt noch was ganz Wichtiges!“

    Ich schaue sie an — und in genau diesem Moment merke ich es auch:
    Mein treuer Begleiter fehlt. Mein Fahrrad.

    Im Moment habe ich allerdings überhaupt keine Lust, das Logo schon wieder zu verändern. Und wenn ich ehrlich bin: Wenn ich mit dem Hund unterwegs bin, habe ich das Fahrrad meistens sowieso nicht dabei.

    Aber wer weiß.
    Vielleicht bekommt mein kleines Logo irgendwann doch noch irgendwo ein Fahrrad spendiert — zwischen Hundepfoten, Wanderschuhen und Geocaching-Abenteuern. 🚲🐾🥾

     



    Samstag, 30. Mai 2026

    Erste Hilfe Schulung

    Hand auf´s Herz - Wann hast du zuletzt an einer Schulung für erste Hilfe teilgenommen?

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass es bei einigen zum Erwerb des Führerscheins war. Damals hieß das noch "Sofortmaßnahmen am Unfallort". Einige haben vielleicht als sie Eltern wurden einen Kurs "Erstversorgung von Kindernotfällen" absolviert. 

    Aber wer nicht gerade ehrenamtlich als Pfadfinder oder Rettungsschwimmer o.ä. unterwegs ist, bei dem dürfte der Kurs bereits länger her sein. Einiges hat sich geändert, einiges ist dazu gekommen und so manches gerät in Vergessenheit.

    Parkplatz-Schild

    Ich bin seit einigen Jahren wieder Ersthelferin auf der Arbeit. Eine gute Möglichkeit, einen Kurs zu besuchen und alle zwei Jahre eine Auffrischung und Festigung zu bekommen. Je öfter ich an so einem Kurs teilnehme, desto sicherer werde ich. Routiniert in eine Ausnahmesituation zu kommen, ist sicherlich von Vorteil. Eine Situation, in der geholfen werden muss, kann schließlich jederzeit auftreten. Daheim, in der Schule, auf Arbeit, beim Sport, im Straßenverkehr,...

    Erste Hilfe ist nicht nur die Überbrückung einer lebensbedrohlichen Situation bis der Rettungswagen eintrifft, es geht auch um Unfallvermeidung, Gefahren erkennen, Situationen einschätzen, Krankheiten erkennen. Stichwort: Herzinfarkt, Schlaganfall, Sonnenstich.

    Pausenbank

    Vor allem Handeln steht immer auch in der Ausnahmesituation einen ruhigen Kopf zu bewahren und stets an den Eigenschutz zu denken: Unfallort absichern, bei Blutungen auf Handschuhe zugreifen ect.

    Letzendlich kann aber jeder helfen: durch sehen, durch ansprechen, durch Hilfe rufen und/oder Notruf absetzen und bei dem Patienten zu verweilen, mit ihm zu sprechen und so Trost und/oder Kraft zu spenden, bis der Rettungswagen kommt. Dazu braucht es noch nicht einmal einen Kurs.

    Wenn es draußen zu heiß ist, wird die Pause nach drinnen verlegt.

    Wir haben zuerst über die 3As gesprochen: Ansehen, Ansprechen, Anfassen

    Dann folgt immer die Überprüfung der Atmung: Hals überstrecken, Blick zum Bauch, Ohr über den Mund/Nase. Atmet der Patient? 

    Dann darf er in die Stabile Seitenlage. Die ist inzwischen viel leichter als früher. 5Ks sage ich nur: Kaktus, Kuscheln, Knie, Kopf, Kontrolle

    Fingerkuppenpflaster aus einem normalen "Wundschnellverband" mit Öhrchen

    Kaktus, weil der zugewandte Arm im rechten Winkel abgelegt wird
    Kuscheln mit der abgewandten Hand und der Wange (Innenfläsche nach außen, denn beim Übergeben soll das Erbrochene nicht in der Handfläche gesammelt werden / "Kotzrutsche")
    Knie, das abgewandte Knie wird angewinkelt und der Patient zu sich selbst gezogen
    Kopf wird wieder überstreckt, damit die Atmung nicht durch die Zunge blockiert wird
    Kontrolle - auch wenn der Patient erstmal gut liegt, könnte sein, dass sich der Zustand verschlechtert und die Atmung aussetzt.
     
    Handverband - selbst angelegt und zwar mit links
     
     
    Sollte keine selbständige Atmung vorliegen, ist es wichtig zu handeln. Das Gehirn braucht Sauerstoff und das möglichst schnell, 5 Minuten ohne Atmung kann bereits Schäden verursachen.
    30 zu 2 - also 30 Mal Herzdruckmassage und zweimal beatmen.
     
    Auf öffentlichen Plätzen, in Arztpraxen, in einigen Betrieben gibt es Defibrillatoren. Die Anwendung an sich ist selbsterklärend, aber wer im Notfall das allererste Mal den Defibrillator benutzen will, verschwendet unter Umständen zu viel Zeit. Es ist empfehlenswert den Defibrillator nur dann zu nutzen, wenn man zu zweit Hilfe leistet.
     
     
     
    Helfen ist einfach, Helfen geht in jedem Alter, jeder macht das, was er kann. Nur Nicht-Helfen ist keine Option. Trotz allem NIEMALS Medikamente geben, Hilfe aufzwingen oder sich selbst dabei in Gefahr bringen.
     
    Danke liebe Malteser, es war eine tolle und informative Schulung - wir haben dem Sommer und den Temperaturen getrotzt. 

    Freitag, 29. Mai 2026

    Back then #13 - der Idiotenhügel

     

     
    Vielleicht liegt es an der Hitze — aber plötzlich musste ich an unseren Skiurlaub damals denken. 
    Mein Bruder und ich waren in einen Anfängerkurs.
    Zwei Kinder mit viel Motivation, wenig Technik auf Skiern, die gefühlt ein Eigenleben hatten.

    Unsere ersten Übungen fanden natürlich auf dem berühmten „Idiotenhügel“ statt.
    Dieser kleine Hang, auf dem alle Anfänger gleichzeitig versuchen, sich nicht ineinander zu verhaken. Gar nicht so einfach, zwei Arme und zwei Beine auf rutschigen Skiern zu koordinieren und dabei auch noch die Stöcke festzuhalten — vom richtigen Einsatz ganz zu schweigen.

    Eine der Aufgaben:
    Auf nur einem Ski den Hügel runtergleiten und sauber ausfahren.

    Das kann ich. Ich balancierte mich perfekt - bis zum Ende der Strecke. Dort stoppte mich dann der Neuschnee. Ich bin am weitesten gekommen.
    Vielleicht auch nur deshalb, weil ich mich einfach nicht getraut habe hinzufallen.

    Am letzten Urlaubstag dann das große Finale:
    Ein Slalomrennen.
    Mit Toren. Mit Publikum. Mit diesem olympischen Gefühl, das Kinder sofort entwickeln, sobald irgendwo Stoppuhren auftauchen.

    Mein Bruder verliert mitten im Rennen einen Ski.
    Fährt aber trotzdem weiter.
    Irgendwie halb hüpfend, halb rutschend, aber mit maximalem Ehrgeiz.

    Und ich?
    Ich lerne an diesem Tag etwas fürs Leben:

    Den schmerzhaften Unterschied zwischen „fast gewonnen“ und Platz 4. 

    Vielleicht war Platz 4 damals bitter.
    Aber ehrlich? Lieber mutig starten und den Spaß behalten, als gar nicht erst den Berg runterzufahren.  

    Donnerstag, 28. Mai 2026

    Ausflug Kornsand

    Familienausflug Kornsand. Ein wenig Lost Place (durch den Zaun) bewundern.

    Ein wenig Sandstrand am Rhein

    und zu guter letzt sollte es ein Geocache am Zeppelin-Denkmal geben. 

     


    Aber der Reihe nach. Zu viert machen wir leider gar nicht so oft Ausflüge. Das allein ist für mich schon große Freude. Also habe ich nach einer schönen Runde gesucht, die alle Bedürfnisse erfüllt. Wasser für die Kids, nicht zu lang für meinen Mann, Geocache für mich - ja klar und Hund darf mit!

     


    So ging es nach Trebur, Geinsheim, Kornsand. Dort, wo die Fähre rüber nach Oppenheim fährt. Früher war ich hier öfter gewesen. Meine Prinzessin war hier auch schon mehrfach, aber mein Mainzelmann kannte es noch gar nicht. 

     


    Vorbei an der alten Fabrik oder Umschlagplatz. Seitdem ich im Rhein-Main-Gebiet bin, steht das hier leer. Aber der Bauzaun muss wohl regelmäßig kontrolliert werden. Der ist überall in Ordnung.

     

    Strand ja - Baden NEIN

    Dann endlich geht es zum Strand runter. Oft ist man hier allein. Dieses Mal waren dort Angler. Ich denk, die waren nicht sehr erfreut, dass wir mit dem Hund dort ans Wasser gegangen sind. Gesagt haben sie aber nichts. Aber sie haben uns genau beobachtet, damit wir auch ja nicht an deren ganzen Angeln dran kommen. Oder sie haben einfach die Angeln beobachtet und wir waren da einfach im Weg gewesen.

     



    Wer hat denn da nasse Füße bekommen?


    Vor zwei Jahren Jahren war ich mit den Kindern am Ippesheimer See und habe dort das erste Mal Bekanntschaft mit Schaumzikaden gemacht. Es gibt Bäume da "regnet" es plötzlich und der Boden ist regelrecht feucht, obwohl die Sonne scheint. Die „Tropfen“ von Schaumzikaden sehen aus wie Seifenschaum an Pflanzen. Das nennt sich auch Kuckucksspeichel. Verursacht werden sie von den Babys der Schaumzikaden – den sogenannten Nymphen. (ChatGPT erklärt)


     

    So funktioniert das:

    1. Die kleine Zikaden-Larve sitzt an einem Pflanzenstängel und saugt Pflanzensaft.
    2. Dabei nimmt sie viel Wasser auf.
    3. Das überschüssige Wasser scheidet sie wieder aus.
    4. Mit Luft und einer besonderen Flüssigkeit macht sie daraus Schaumblasen.

    Fast wie ein Mini-Blubberbad.

    Warum macht sie das?

    • Schutz vor Feinden
      Vögel oder andere Insekten sehen die Larve schlechter.
    • Schutz vor Austrocknung
      Der Schaum hält die Larve feucht, besonders bei Sonne und Hitze.
    • Kühlung
      Im Schaum bleibt es etwas angenehmer als draußen.

    Wenn du den Schaum vorsichtig auseinander pustest, findest du oft ein kleines grünliches oder gelbliches Tierchen darin.

    Der Schaum schadet Pflanzen meistens kaum. Er sieht nur etwas seltsam aus und tropft.

     


    Ach so: Das Denkmal? Der Geocache? Hat leider nicht geklappt. Am Denkmal saßen zwei Frauen und haben ein ausgiebiges Picknick gehabt - die kann ich ja schlecht fotografieren oder "weg bitten". Und der Geocache ist auch genau davor und ich wäre dabei beobachtet worden. Da muss ich wohl demnächst noch einmal hingehen. 

    Zum Schluss habe ich noch ein Froschkonzert zu bieten: