Sonntag, 25. Oktober 2026

Mission Aufräumen

Ganz heimlich bewundere ich ja alle, die es schaffen, regelmäßig ihr Haus zu putzen. Die jederzeit unangekündigt Besuch bekommen können und es aussieht wie im Katalog.

Ich gehöre da leider nicht zu. Ich bin viel lieber mit Buffy und den Kindern unterwegs. Kein Kind wird mir später einmal lobend sagen: "Mama, es war ganz toll, wie du immer die Wohnung für uns geputzt hast." Viel eher werden sie sich an unsere tollen, lustigen oder auch abenteuerlichen Ausflüge erinnern.

Aber ab und an nervt es mich dann doch. Und jetzt habe ich mal was neues ausprobiert. Direkter Vergleich: Vorher - Nachher. So ein wenig Druck aufbauen. In kleinen Schritten. Einzelne Sektionen herauspicken und dann genau das aufräumen. Foto vorher, direkt Foto danach. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wenn ich das nicht mache, fange ich irgendwo an, sehe was und räume das weg, dort steht aber auch was, also mache ich da halt weiter. Am Ende habe ich den ganzen Tag geräumt und geputzt, aber nichts ist wirklich fertig.

Hier also mein kleines Experiment:





 

Und im Garten bekam ich dann sogar unerwartet Hilfe von beiden Kindern.

  

Vielleicht ist es nun am Ende des Tages doch nicht so viel geworden, aber die Sachen sind wenigstens vollständig abgearbeitet. 

Samstag, 24. Oktober 2026

Behind the scenes - Doppelparker, doppelt sicher

Meist kann ich mich gut mit Gemini verständigen. Ich schreibe, was ich will. Manchmal passt es direkt, dann freue ich mich. Meist ist es so, dass ich minimale Korrekturen vornehmen muss. Das finde ich dann fein. ABER MANCHMAL bringt mich die KI zur Weißglut, frisst meine Zeitreserven, verlacht mich. Schallend und laut.

So ist es mir jetzt mit dem Doppelparker gegangen. Das Bild wollte einfach nicht gelingen. 

 

Mit ´nem Rucksack durch eine schmale Lücke - ok, bei der Hängepartie geht das vielleicht

Der Versuch, das Auto richtig auf die Rampe zu stellen - grandios gescheitert
Häschen in der Gruppe - ach ne: Auto
Ok, da haben wir den Doppelparker und ein unfähig abgestelltes Fahrzeug
Soweit so gut - dachte ich...
... doch statt die Rampe abzusenken, bekam sie einen Zaun

Zaun weg, aber auch Rampe weg! Wenigstens ist das untere Auto weiter in der Grube verschwunden
Rampe wieder da, aber leider auch der Zaun... und wirklich schmal ist der Schlitz noch immer nicht
Und dann war das Auto weg! einfach so.... aber Zaun und Auto kann man ja mal verwechseln

Geschafft, Zaun ist weg, Auto zwar auch noch, aber das läßt sich ja wieder einfügen
Willst du mich verarschen? Auto da und aber auch wieder der Zaun - und der Parkplatz ist kaputt
Prust: wenigstens abgesichert!

Das ist mir zu kaputt, ich starte neu. Prompt: ich hätte jetzt gern ein Bild. Ich stelle mir das so vor. Schnelle Skizze mit Aquarellfarben. das blaue Auto ist unten in Grube und nur die Heckscheibe und die seitlichen Holmen sind zu erkennen. Oben ist die Rampe die schräg nach oben führt bereits FAST vollständig herunterlassen. der Spalt ist ca. 30cm hoch. Eine rothaarige Frau quetscht sich mit den Füßen voran in das finstere Loch zu ihrem Auto. An der rechten Seite steht ihr 40jähriger Nachbar, leichter Bauchansatz, adrett gekleidet, sehr kurzes Haar.

Was macht denn der Kipplaster da? Und echt jetzt: 40 Jahre? Das ist ein Rentner

 
Bedienfeld für die Rampe ist dezent groß geworden


Zwischendrin bin ich mal zurück gerudert und habe mit der KI darüber gesprochen, wie "mein Doppelparker" aussehen soll und was man allgemein darunter versteht. Ich habe nämlich keinen klassischen Doppelparker, sondern einen Kipp-Doppelparker.

 


Da kann man ja auch mal auf realistisch wechseln, Stil kann schließlich auch im Nachgang geändert werden. Gefruchtet hat das allerdings auch nicht.

 

definitiv sicher

erstmal das obere Auto entfernen
ja, das ist gut abgesunken, aber dummerweise nicht gekippt

Jetzt ist es ganz "kaputt" - ich will schon gar nicht mehr

Ich habe dann geschrieben, dass mir bitte ein entsprechender Prompt erstellt wird. Den Prompt wiederum angepasst. Selbst mit den Worten: "radikal abgesenkt", "auf eine minimale Höhe", "nur wenige Zentimeter", "extremer Schlitz", "winziger Spalt", "minimaler Durchlass", "gefängnisartig eng", "klaustrophobisch" kam ich einfach nicht weiter.

 

Keine Ahnung, was das Rumhängen da oben zu bedeuten hat

ok, als Lage abchecken lasse ich das gelten

Aber das sieht eher aus, als wenn das Auto mit den Beinen zur Seite gestossen werden soll

.... fehlt nur Beine nach unten und die Lücke zwischen oben und Boden schmaler....

Gewachsen zur Riesin.

.... und sie bewegt sich einfach nicht in den schmalen Spalt

Nun klettert sie zwar Rückwärts, aber voll aufs Auto

und das ist definitiv ein Stunt.... immerhin ist die Garage inzwischen herrlich bunt

 

Ich sage es euch: Gemini hat mich fertig gemacht - ich habe nicht geahnt, dass mein Bild im Kopf so schwer für eine KI zum Umsetzen ist.

Neuer Tag - neues Glück

Ich möchte ein Bild erstellen. Mein Prompt: Schnelle Skizze mit Aquarellfarben. beleuchtete Tiefgarage. Perspektive frontal auf einen Kipp-Doppelparker. oben steht kein Auto, die Rampe ist fast vollständig auf Bodenhöhe. auf der unteren Rampe kann man kaum erahnen, steht ein blaues Auto. Es ist lediglich ein wenig vom Dach zu sehen. Durch die schmale Lücke zwischen Boden und oberer Rampe zwängt sich eine 30jährige Frau mit roten Haaren und blauem Pullover. ihre Beine sind bereits durch den beängstigend schmalen Spalt, sie stützt sich mit den Armen ab und der Oberkörper liegt bäuchlings flach auf dem Boden. 


 Nach einer kleinen Korrektur der Position war ich endlich zufrieden. Nicht perfekt, aber genug um zu visualisieren, was da damals unten im Keller passiert ist.

GESCHAFFT

 

  

Freitag, 23. Oktober 2026

Back then #32 - Doppelparker, doppelt gesichert

Wir hatten passend zur Wohnung für unser Auto einen festen Parkplatz. Unten im Doppelparker.

Als wir 2014 ein neues Auto brauchten, war eine der wichtigsten Fragen tatsächlich nicht PS, Kofferraumvolumen oder Farbe, sondern: Passt das Auto in den Doppelparker?

Die Autos werden schließlich immer größer, breiter und - in unserem Fall leider - auch höher. Die Auswahl an Fahrzeugen, die auf unseren unteren Parkplatz passten, war klein. Am Ende blieb genau ein Auto übrig, das von der Höhe her passte.

Na gut. Dann wurde es eben dieses. 

Die ersten Male war es Überwindung nach unten in die Dunkelheit zu fahren. Das Metall war jedesmal laut. Über die einzelnen Stange fahren, rechtzeitig bremsen - auch wenn vorn Stopper lagen. Nach kurzer Zeit hatte das Parken ein erprobtes System. Nach unten in Dunkelheit, halten, Handbremse anziehen, Gang rein, aussteigen. Dann konnte die Rampe bewegt werden und der Nachbar sein Auto oben draufstellen.

Bis zu diesem einen Abend.

Ich kam mit beiden Kindern nach Hause, parkte erst vor dem Doppelparker, lud Auto und Kinder aus und fuhr das Auto anschließend auf die Rampe. Sachen schnappen, alles nach oben – wie immer.

Dann stellte ich fest, dass ich meine Handtasche vergessen hatte.

Also fix zurück ins Auto, Tasche schnappen und rauf. Der Einkauf wollte schließlich verstaut werden.

Und möglicherweise habe ich dabei mit dem Träger der Tasche den Gang rausgezogen.

Möglicherweise.

Wir gingen in die Wohnung und fingen gerade an zu Abend zu essen, als es klingelte.

Der Nachbar.

Er würde jetzt gerne sein Auto parken.

Ich dachte noch: Ja … und? Wieso erzählst du mir das?

Bis der nächste Satz kam.

Er hatte die Rampe gekippt, um sein Auto hineinfahren zu können. Und irgendwann hörte er nur noch ein lautes Geräusch - Metall trifft Beton.

Unser Auto war rückwärts gerollt und gegen die Wand gestoßen.

Er hat den Vorgang sofort gestoppt.

Nun stand das Auto allerdings so ungünstig, dass die Rampe weder weiter bewegt werden konnte, ohne noch mehr kaputtzumachen, noch kam ich irgendwie vernünftig an das Auto.

Aber ich musste ja zum Auto, damit die Rampe wieder bewegt werden kann.

Über die zweite Rampe kam ich nicht ins Auto.

Vom oberen Parkplatz hinten herunterzuspringen war ebenfalls keine Option.

Blieb nur der schmale Spalt. Der Spalt zwischen der oberen Ebene und dem darunterliegendem schwarzen Loch, wo irgendwo mein Auto stand und mit der Wand kuschelte.

Also legte ich mich flach auf den Garagenboden und schob mich mit den Füßen voran durch diese Lücke.

Zuerst blieb mein Bauch hängen. Kurz den Speck zurechtgerutscht und weiter. Dann war die nächste Engstelle dran. Ich kam mir langsam vor wie ein zu groß geratener Mensch im falschen Kletterparcours.

Und genau da setzte mein Kopfkino ein.

Was, wenn sich jetzt die Rampe bewegt?

In meinem Kopf sah ich mich schon zwischen den Metallteilen liegen und einfach zweigeteilt werden.

Völlig unrealistisch. Aber das wusste meine Panik in diesem Moment nicht.

Je weiter ich mich durch den Spalt schob, desto stärker wurde dieses Gefühl: Bloß nicht bewegen. Bloß nicht die Rampe bewegen. Hoffentlich bleibt das Ding genau so stehen.


Dann hatte ich es geschafft und stand auf der fast vollständig heruntergelassenen, schrägen Rampe.

Fester Boden. Erst da konnte ich wieder halbwegs durchatmen.

Jetzt musste ich nur ins Auto. Aufgeschlossen, eingestiegen und ein Stück nach vorne gefahren.

Dann hat der Nachbar die Rampe wieder nach oben bewegt und wir konnten uns den Schaden ansehen.

Das metallische Kreischen hatte sich zum Glück deutlich schlimmer angehört, als es tatsächlich war.

Die Stoßstange war zerkratzt und ein bisschen eingebeult. Das war's. Nichts weiter kaputt.

Nun ja. Unser Auto war beim Parken eigentlich immer doppelt gesichert: Handbremse und Gang. Wenn der Gang raus war, hätte die Handbremse das Auto trotzdem halten müssen.

Ob ich sie an diesem Abend nicht fest genug angezogen hatte? Oder ob bei der Inspektion vielleicht doch etwas nicht ganz so gründlich kontrolliert worden war? Vielleicht war sie auch so straff eingestellt worden, dass ich sie gar nicht mehr richtig fest bekam.

Das Autohaus hatte später übrigens noch ganz eigene Erklärung für die ganze Angelegenheit. Die Handbremse sei bei der Inspektion kurz vorher schließlich völlig in Ordnung gewesen. 

Aha. 

Ich weiß es bis heute nicht.

Was ich weiß: Die Stoßstange war zerkratzt, ein bisschen eingebeult und die Vollkaskoversicherung durfte zeigen, wofür sie da ist.

Und ich hatte gelernt, dass „Handbremse und Gang“ bei einem Doppelparker offenbar keine doppelte Sicherheit sein müssen.

Und das Auto? Das fahren wir übrigens immer noch. 

Donnerstag, 22. Oktober 2026

Fjords of Norway Virtual Challenge

(Werbung ohne Auftrag für Wanderherausforderungen) 

Um  mich herum "ersporteln" sich viele meiner Freundinnen Medaillen. 

Die eine ist beim Adventure Walk in der Sächsischen Schweiz mitgelaufen. Eine Freundin läuft beim Gutenberg Halbmarathon in Mainz mit. Eine andere Freundin hat sich ihren Traum von einen Triathlon erfüllt, den sich gleich mit ihrer Freundin und meiner Gutenberg-Freundin absolviert hat - Der kleine Karl von Ingelheim. Und zu guter Letzt ist eine meine ältesten Freundinnen zum Mammut geworden und hat den Megamarsch Berlin bei Nacht abgeschlossen. 

Ich selbst wollte mich eigentlich zum Nature Walk Pfalz in Carlsberg anmelden. Da kann man dann sogar eine Einsteigerwanderstrecke mit 15 km wählen. Buffy und ich hatten hierfür sogar traininert. Wenn wir sonst im Alltag immer nur um die 5 km spazieren, sind plötzlich 15 km zu viel. Wir hatten uns gesteigert. 7 km, 8 km bis 10 km. Es hat für uns beide gut funktioniert. Und dann war plötzlich meine Achillessehne der Meinung, dass ist einfach zu viel des guten. Sie wurde groß und dick und tat einfach nur noch weh. Nature Walk fand dann ohne mich statt. Aber es glühte da noch immer in mir ein Funke: Eine Herausforderung - eine Medaille.

Jetzt habe ich die die Herausforderung für mich gefunden - oder sie mich. Zufall ist ja bekanntlich alles. 

Ich werde jetzt (virtuell) einmal vom Süden nach Norden durch Norwegen wandern. Die zu erbringenden Kilometer sind dabei allerdings ganz real: 1202 km. Hierfür habe ich mir ein ganzes Jahr Zeit eingeplant, da ich noch keine Ahnung habe, wie viel ich denn in Kilometern wirklich so laufen werde. Wobei, bei dieser Herausforderung dürfen die zu erbringenden Kilometer gewandert, gejoggt oder auch geradelt werden. Sogar Kilometer auf dem Laufband oder dem Ergometer können mit eingebracht werden.

Schmacht: auf diese Medaille arbeite ich hin

 Schaut mal, wie schön diese Medaille ist, die ich am Ende meiner Wanderung erhalten werde. 

Meine Startnummer

Das hier ist meine Startnummer. Theoretisch könnte ich sie mir auch ausdrucken und an meine Jacke pinnen oder auf ein Shirt drucken - aber ich denk, es langt mir, wenn ich sie hier einmalig mit euch teile.

Die erste Postkarte

Zusätzlich zu dieser Medaille gibt es (virtuelle) Postkarten. Man kann die gelaufene Strecke auf einer Karte verfolgen und sich sogar auf Street View umsehen, und so einen echten Eindruck von der Landschaft bekommen. Außerdem kann man sich entlang der Strecke besondere local spots freischalten. Und schließlich - mein persönliches Highlight - wird nach jeweils 20% der ganzen Strecke ein Baum gepflanzt. Wenn ich also die kompletten 1202 km innerhalb eines Jahres schaffe, werden dafür 5 echte Bäume gepflanzt.

Die zweite Postkarte

Ich bin jetzt seit einer Woche dabei. Die erste Woche war eine Urlaubswoche. In der Zeit war ich bereits vorm Frühstück oft schon länger mit Buffy unterwegs. Teilweise bis zu 2 Stunden. Wobei es mir da gar nicht auf die Strecke, sondern auf die Natur angekommen ist. Ich mir Zeit genommen habe, mich einfach einmal in den Sand zu setzen und auf´s Meer zu schauen.

Mal wieder etwas Statistik

 
In der ersten 7 Tagen meiner Fjords of Norway Challenge bin ich 85,39 km gegangen (kein Radfahren!), das sind die ersten 7% der 1202  km. Ich muss in den nächsten 357 Tagen "nur noch" 1.116,61 km gehen.

Mittwoch, 21. Oktober 2026

Unsere Buffy

Neulich habe ich ein Katzenvideo angezeigt bekommen. Keine Ahnung, was da mit dem Algorithmus los war. Ich bin Team Hund. ABER - und vielleicht hatte das der Algorithmus mit einberechnet - das Video war so niedlich, dass ich das mit Buffy direkt nachmachen musste. NEIN - auf keinen Fall "1 zu 1", das wäre ja auch langweilig. 

 

Die Bilder habe ich mir von Gemini erstellen lassen. Zusammengeschnitten hab ich sie mit Filmora.

Da es ein Blog ist und bestimmt nicht jeder ein Video ansehen möchte, zeige ich euch auch gern die verwendeten Bilder.

Wie ich wirklich aussehe (naja, KI generiert halt)

Wie meine Schwester mich sieht (also die Prinzessin)

Wie mein Bruder mich sieht (also der Prinz)

Wie Mama mich sieht (also Zottellotte)

Wie ich mich sehe

Wie Fremde mich sehen

Wie Papa mich sieht (also der Mainzelmann)

Und ja, er sieht sie wirklich korpulent und ist der strengste bei uns, was Snacks angeht. Das ist auch gut, denn sie soll noch 2-3kg abnehmen. 

Wer gern noch meine Inspirationsquelle anschauen möchte, klickt hier und landet auf Instagram bei Mimi und Bounty.