Mittwoch, 27. Mai 2026

Gassi bei der Mewa-Arena

Mewa-Arena

Bevor es so schrecklich heiß geworden ist, bin ich für die Gassi-Runde zur Mewa-Arena gefahren. Einmal rund ums Stadion laufen, was anderes sehen, 20 Minuten und gut ist. 

Ich denk, das Wetter sollte ich im Auge behalten

Und dann hat sich die Runde ganz anders entwickelt. Es ging einmal vor dem Stadion entlang und rauf aufs Unigelände. 

Eine große Tafel voller Sticker

 Anschließend nicht den direkten Weg zurück, sondern Wege, die zwar angelegt worden sind, aber keinen Zugang haben. Die sehe ich morgens oft vom Rad, habe mir allerdings auf dem Weg zur Arbeit bisher noch nicht die Zeit genommen, dort einmal lang zu fahren. Interessanterweise fahre ich dort nie auf dem Heimweg lang. Das wäre eigentlich auch eine Option.

 

Eigentlich kenne ich nur Kinder (und Hunde), die immer auf alle Steine klettern wollen. Buffy ist anders. Sie läuft drumherum PUNKT. Hier habe ich es geschafft, dass sie einmal auf den Stein geklettert ist. Sie hat sogar posiert, bis ich fertig war mit dem ersten Schnappschuss - als ich mich besser positionieren wollte, kam sie auch direkt wieder runter. Böses Frauchen - du hast mich da oben ganz allein gelassen.

Ich denk, man kann meine Idee noch erkennen. So richtig klein machen und dann von unten nach oben fotografieren. Hund und Himmel.
 

 Überall habe ich toll bemalte Stromkästen gefunden



In einer Baustelle wurde ein "Sandberg" wohl schon längere Zeit in Ruhe gelassen, die Mohnblumen darauf ein wahres Blütenmeer.

Und dann habe ich was richtig tolles entdeckt - ein Gliedermaßstab - gigantisch. 

 Ich konnte nicht anders, ein Quatschfoto musste sein.

 

Buffy fand es langweilig - zu wenig zum Schnüffeln. Es kommen wohl nicht so viele Hundebesitzer auf die Idee an der Uni spazieren zu gehen.

 

Also ging es wieder ins Feld - Pfötchen kühlen. So wasserscheu Buffy auch ist: Pfütze heißt Pfoten rein. Am besten aber nur die Fußballen, wenn es sein muss bis zum Knöchel - auf keinen Fall mehr.

Und dann findet sie auch noch kurz vorm Auto eine Pfütze. Tiefer als erwartet. Schlammiger als gedacht. Wie ein Kind halt - Wasser geht doch immer! Schlammpackung inklusive.



 

Dienstag, 26. Mai 2026

Filmheldin in Jurassic läßt grüßen

Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie ihr in einem Film aussehen würdet? Wir haben uns gerade die Jurassic Park und Jurassic World Filme angesehen. Na klar, komme ich dann auch die Idee, was wäre, wenn ich dabei gewesen wäre. Tierlieb wie ich nun einmal bin.

 

Auge in Auge mit einem Veloceraptor
 

Ich bin begeistert. Diese Stimmung, der intensive Blick, diese unheimliche Nähe. Jetzt musste ich das ganze unbedingt als "Film" sehen.

 


Ich habe wieder ChatGPT und PixVerse genutzt (Werbung ohne Auftrag) 

Montag, 25. Mai 2026

Maske: Der alte Hofhund

Mit dieser Maske ist meine Prinzessin so unglücklich. Sie wollte eine Hundemaske herstellen: hübsch, flauschig, ein Hund zum Lieben. Deswegen gibt es auch kein einziges Bild, auf dem sie die Maske trägt.

Geworden ist es ein absolutes Einzelstück. Ein alter knurriger Hofhund, dem viel zu lang übel mitgespielt worden ist, der nun aber endlich eine Besitzerin gefunden hat, die ihn füttert, ihn pflegt, streichelt, spazieren geht und die all seine Ecken und Kanten, Knurren und Murren akzeptiert.


 Liebe Bestie meiner Prinzessin, pass bitte immer gut auf den alten Knurrkopf auf.

Sonntag, 24. Mai 2026

PC Marke Eigenbau (Version 2018)

Wenn die Kinder klein sind, haben sie noch keinen PC, Tablet, Handy. Aber sie sehen diese Geräte überall, im Haus, bei Freunden, bei Verwandten, Bekannten,... Da wächst auch bei den Kürzesten bereits der Wunsch nach einem eigenen Gerät. 

Was soll ich sagen. Ich war damals wohl ziemlich streng und habe 2018 "nein" dazu gesagt. Kurze Zeit später kam der Prinz um die Ecke und hat mir seinen PC Marke Eigenbau präsentiert!

Ich liebe es, wenn die Kinder selbst kreativ werden. Kreativetät entsteht aber nicht durch Medien oder durch Ablenkung, sondern durch einen Wunsch oder auch aus Langeweile. 

Ich kann jedem nur raten, gebt euren Kindern die Chance Langeweile zu erleben. Es kann so viel tolles daraus entstehen.

 


Freitag, 22. Mai 2026

Back then - alles Würmchen, oder was

 


Als ich klein war, bin ich oft bei meiner Oma gewesen.
Und fast immer sind wir spazieren gegangen. 

Ich weiß nicht mehr genau, wo wir unterwegs waren. Aber ich weiß noch ganz genau, wie die Gehwege aussahen.

Überall lagen kleine Würmchen.

Zumindest dachte ich das damals.

Sie lagen zu hunderten auf dem Boden. Klein, grün oder dunkel, irgendwie weich aussehend. Und ich wollte auf keinen Fall auf sie drauf treten. Also bin ich auf Zehenspitzen dazwischen hindurch gelaufen. Vorsichtig. Tippelnd. Immer auf der Suche nach einem freien Stück Asphalt.

Meine Oma erklärte mir natürlich, dass das keine Würmer seien. Dass das von den Bäumen kommt.

Welche Bäume das waren, weiß ich heute nicht mehr sicher. Vielleicht Birke. Vielleicht Walnuss.

Aber für mich sahen sie eben aus wie kleine Lebewesen.
Und deshalb mussten sie beschützt werden.

Vergessen hatte ich diese Erinnerung längst.

Bis ich letzte Woche mit dem Hund eine andere Runde gelaufen bin als sonst.

Da lagen sie plötzlich wieder.

Diese kleinen „Würmchen“.

Grünlich. Schwarzbraun. Haarig. Würmchen mit Borstenhaaren. Genau wie damals.

Und sofort war dieses alte Gefühl wieder da.

Diesmal bin ich allerdings nicht auf Zehenspitzen gelaufen. Ich habe mein Handy gezückt, ein Foto gemacht und Tante Google gefragt, was da auf dem Boden liegt.

Die Antwort hat mich kurz ziemlich triumphierend werden lassen.

Larven vom Buchsbaumzünsler.

Ich musste lachen.
Mein inneres Kind war sofort überzeugt:
„SIEHSTE. ICH HAB DOCH GESAGT, DASS DAS WÜRMCHEN SIND.“

Ganz zufrieden war ich mit der Antwort dann aber doch nicht. Also habe ich weitergeschaut. Den Baum angesehen. Nochmal gesucht.

Walnuss. 

Damit war klar: Keine Raupen. Keine Würmer. Keine Zünsler.

Einfach nur die männlichen Pollenstände des Baumes.

Meine Oma hatte also recht.

Mir gefällt aber der Gedanke, dass ich als kleines Mädchen damals lieber auf Zehenspitzen in den freien Raum balanciert bin, als versehentlich auf ein vermeintliches Würmchen zu treten.

Mittwoch, 20. Mai 2026

Fotofund: Gardrobe

Wenn man zu viert wohnt, dann gibt es unglaublich viele Jacken. Nun hat unser Flur eine richtige Ecke dafür eingeplant.

Und wer lange genug in den "alten" Foto wühlt, findet sogar Bilder, wie es damals ausgesehen hat. 2 lange Haken, an denen je 2 Jacken hängen können. Aber nur, wenn man groß ist, und oben dran kommt. 

Gardrobe aus 1975

 
absolut Vintage

Gardrobenecke - bereits im Umbau

Strohgeflecht und unpraktische Haken


Es war ein Brett mit der Möglichkeit Bügel daran aufzuhängen, die Wand selbst hatte ein Strohgeflecht. Nicht mehr schön, aber zum Schutz der Jacken war´s ok.

Da war der Flur doch sehr dunkel und drückend

Hat noch funktioniert, aber schön ist anders

Diese alte Konstruktion war für uns überhaupt nicht zu gebrauchen, außerdem war sie durch das dunkle Holz erdrückend. Von daher flog sie raus. In dem Zusammenhang hab ich mal "schnell" den Flur renoviert. Deckenpanele ab, Holzpanele ab, gestrichen, neue Klingel, neue Schalter - was man halt so macht.

Gardrobenecke fast fertig




Diese Farbe ist einmalig was den Sprinkeleffekt angeht

Milchstraßenmuster - voll hübsch, oder

Und dann kam mein Schwiegerpapa und hat uns eine indivuelle Konstruktion gebaut. Eine lange Kleiderstange fest einbetoniert, darüber und darunter ein Brett eingebaut. 

 




Was soll ich sagen: Das war 2019 und ich liebe die Konstruktion noch immer. Sie hat sich bewährt. Es passen alle Jacken hin. Oben liegen die Mützen, Schals, Handschuhe und unten liegen Taschen und Rucksäcke. Lediglich der Platz unter dem Brett wird bei uns nicht so genutzt. Ich dachte, hier kann man dann die Schuhe abstellen, aber irgendwie hat sich etwas anderes bei  uns durchgesetzt.

aktuell - nur die Körchen oben gefallen mir gar nicht

Noch hängen unsere Winterjacken dort, aber die können dann jetzt auch endlich weggeräumt werden. Einheitliche Körbchen auf dem oberen Brett hätte ich noch gern. Dann wirkt es gleich viel aufgeräumter. Und die Farbeimer können hoffentlich auch bald wieder verschwinden.

Diese Gardrobenaufhängung habe ich von meiner Winterfreundin geschenkt bekommen - superpraktisch. Sie verhintert, dass sich Bügel in der Tür verklemmen und das Wichtigste ist in Griffhöhe verstaut.

Find ich das gut? Nein, aber einer gegen drei - da hab ich demokratisch verloren. 

 

Dienstag, 19. Mai 2026

Fotofund: Keller

Ganz kurz vorneweg: Sichert eure Fotos! Backup! monatlich, wöchentlich, täglich - egal! Aber macht es! Sonst geht es euch wie mir, Festplatte gecrasht, etliche Bilder konnten auf die erste Tour gerettet werden, ein paar weitere auf die zweite Art aber natürlich inkl. der auf der ersten. Einige hatte ich auf einer anderen Platte, manche auf dem Handy, manche in der Cloud, manche bei meiner Mama - aber sie waren verstreut. MEGA verstreut und teilweise doppelt, dreifach bis zu fünffach habe ich gefunden. Also bin ich dran und sammel die Fotos an einem Ort, sortiere die doppelten aus und anschließend werden sie gesichtert. Und so kann ich nun mit euch einmal ins Jahr 2019 springen.

Damals ist meine Mama gekommen, um mir im Haus zu helfen. Und in einer ungeplanten Aktion haben wir den Werkraum im Keller aufgeräumt.

Ein Blick in den Werkraum

unpraktisch für uns - alte Küche als Werkraum

fleißige Mainzelmännchen - man, war da der Prinz noch klein *schmacht*

Das war so ein fantastisches Gefühl, als das für uns unpraktische Möbelstück endlich aus dem Keller verschwunden ist.
Küche ist raus

endlich Platz für Regale

Wir haben auch nicht lange gefackelt, sondern direkt Sperrmüll zur Abholung bestellt. Da kam schon einiges zusammen.

Sperrmüll