Montag, 27. April 2026

Kita-Praktikum, Projekt vor Ostern

Mein Prinz hat sein Schulpraktikum in seiner alten Kita verbracht. Der damalige FSJler war nun sein Praktikumsbetreuer, seine alte Gruppenleiterin ist inzwischen Kita-Leitung geworden.

Kurz vor Ostern durfte er den Umriss von einem Hasen an die Scheibe malen. Die Kindergartenkinder durften buntes Transparentpapier in den Osterhasen kleben. Der Prinz hatte gehofft, dass die Kinder das innerhalb des zweiwöchigen Praktikums schaffen. Zeitlich hat es am Ende nicht geklappt. 

Damit der Prinz aber etwas für seine Praktikumsmappe hat, hat er halt einfach den Versuch dokumentiert. Einfach das Foto einkleben kam für ihn natürlich nicht in Frage, er hat jeweils seinen Alter-Ego mit eingezeichnet.

Tag 2 - es geht gut los

 Tag 3 - langsam geht es voran

Tag 4 - ein ganzer neuer Papierschnipsel kam dazu

Tag 5 - Aktionstag: Sand und Rindenmulch

Tag 9 - Hallo

Tag 10 - Interview der Kita-Leitung

Sonntag, 26. April 2026

Morgendliche Gassirunde

Nachdem ich euch ja von den tollen Morgenstunden in Berlin vorgeschwärmt habe, möchte ich euch gern zeigen, wie so ein Morgen bei uns aussieht.

 


 Der aufgehenden Sonne entgegen, beeindruckende Wolken, an den Obstbäumen entlang ins Tal.

 

Diesen Abschnitt der Runde liebe ich besonders. Es geht an einem kleinen gurgelnden Bach entlang, es ist immer etwas kühler, sonnengeschützt und so schön von den Bäumen gerahmt. Jedes Mal stelle ich mir vor, dass dieser Weg zu einem Märchen gehört (gehören könnte).

  

Genau in der Häfte der Strecke, an der Schlangenkopfbrücke, steht eine Bank. Hört euch mal dieses Konzert an. Es sind so viele verschiedene Vogelstimmen. 

 


Später geht´s dann auf Asphalt langsam wieder den Berg rauf, bis es dann am Ende an einer knackigen Treppe endet, die dann wieder zu uns nach Hause führt. 

 

Hier wird es dann wieder zivilisierter, man hört die Straßenbahn vorbeifahren und auch das Rauschen der Autobahn.


 

Samstag, 25. April 2026

Kritzelkunst

Beide Kinder erwische ich immer wieder mit einem Bleistift beim "Kritzeln". Ich liebe ich Zeichnungen, deswegen gehört das Kritzeln definitiv in Anführungszeichen. Leider passiert es immer mal wieder, dass sie im Unterricht nebenbei mitzeichnen. Ich hoffe ganz einfach, dass es so ist wie bei mir, dass sie sich dann besser auf´s Zuhören konzentrieren können. 

Diese Skizze finde ich so toll, dass ich sie zeigen möchte:

 


Die Figur ist natürlich angelehnt an Manga. Gut gemischt mit dem eigenen Stil meiner Prinzessin. Leicht melancholisch, schon fast wie ein Gothic-Anime. Auch wenn sie es nicht bewusst gezeichnet hat, erinnert mich das Portrait an Muichiro Tokito aus Demon Slyer. Oder zumindest ein Dämon mit einer sehr traurigen menschlichen Vergangenheit.

 

Und wenn man jetzt noch sieht, dass das ganze im Schulheft neben einer Fabel von La Fontaine steht, könnte der Kontrast nicht stärker sein.

Ich habe die KI gebeten, das Bild einmal ohne Linien und ohne Text darzustellen. Leider hat es nicht am Papierrand geklappt, aber auch mittig hat es eine großartige Wirkung.

 


Und wenn man sich das ganze einmal in einem Buch visualisieren möchte, finde ich das verdammt großartig. 


 

Freitag, 24. April 2026

Back then ... Zeit ist relativ oder wie aus 3 Wochen 13 Jahre wurden

In dem Moment dachten wir, wir verlieren sie.
In Wahrheit hat sie gerade angefangen, zu uns zu gehören.
  
Anruf von meiner besten Freundin - damals wie heute: 
„Ihr wolltet doch schon immer einen Hund zur Pflege nehmen.“

Nein.

Wirklich nicht.
Unser Leben war voll: Schule, Arbeit, Freunde, Kino, Schwimmbad. Ein Hund? Keine Chance.

„Pass auf, die Nachbarin ist im Krankenhaus. Purzel ist läufig und kann nicht bei uns bleiben. Nur 2–3 Wochen.“

2–3 Wochen.
Das klang überschaubar. Fast wie nichts.

„Ich bringe sie dir gleich vorbei.“

Keine 30 Minuten später stand sie da.

Und ganz ehrlich?
Es war… nicht mein Traumhund.
Klein, kurze Beine, Kringelschwanz, Schlappohren – und ziemlich rund. Exakt das Gegenteil von dem, was ich mir immer vorgestellt hatte.

Aber gut. Für eine Freundin macht man das.
Und irgendwer musste ja verhindern, dass ihr Hund Papa wird.

Also Leine dran und los.
Einmal durch den Park, rüber zur großen Wiese.

„Komm, wir lassen sie hier mal frei.“

Leine ab.

Und dieser kleine, dicke Hund?
Wird plötzlich zum Pfeil.

10 Meter.
20 Meter.
50 Meter.
100 Meter.

Mein erster Gedanke:
Super. Das war’s. Die sehen wir nie wieder.

Dann bleibt sie stehen.
Dreht sich um.
Und kommt zurück.

Direkt auf uns zu.

In diesem Moment war irgendwas anders.
Eis gebrochen. Vertrauen da.
Und irgendwie auch: angekommen.

Purzel bleibt.

3 Wochen gehen vorbei.
Die Nachbarin ist noch im Krankenhaus.
8 Wochen. Reha.
12 Wochen. Betreutes Wohnen.
Und niemand fragt nach dem Hund.

Inzwischen ist Dezember.
Und wir wollten doch nie einen Hund.

Der Griechenland-Urlaub war längst gebucht.

Also melden wir Purzel bei der SOS Hundehilfe.

Kurz darauf steht ein Interessent vor der Tür.
Ein riesiger Mann. Ein Schrank.

Und dann sehe ich sie neben ihm.
Diesen kleinen Hund.

Und er sagt einen Satz:
„Wenn sie nicht allein bleiben kann und bellt, bringe ich sie zurück.“

Ich schaue meine Mama an.
Sie schaut mich an.

Die Entscheidung war längst gefallen.

Er geht.
Und meldet sich nie wieder.

Noch am selben Nachmittag bekommt Purzel einen neuen Namen.

Und wir haben einen Hund.

Für 13 Jahre.

Und der Urlaub?
Den haben wir tatsächlich gemacht.
Die Mutter einer Freundin meines Bruders hat sie genommen.

Als wir sie wieder abholen, stehe ich da und denke:

Was ist das für ein wunderschöner Hund?

Glänzendes Fell.
Leuchtende Augen.
Ihre Freude uns wiederzusehen,
ging direkt ins Herz.

Die Beine wirken plötzlich länger.
Der Bauch? Weg.

Ich war kurz überzeugt, es sei ein anderer Hund.

War es aber nicht.

Bewegung und besseres füttern haben sie vollkommen verändert.

Und vielleicht ist das das Verrückte an Zeit:

Wir wollten einem Hund für 3 Wochen eine Bleibe geben.
Geworden ist ein Seelentier.

Donnerstag, 23. April 2026

Einmal auf Berlin sitzen - Try and ERROR - ganz schön viel ERROR

Es gibt bei FB eine tolle Idee: Man selbst sitzt auf den Buchstaben seiner Stadt hoch über der Stadt auf einem Hochhaus, romantische Stimmung, Sonnenuntergang, die Buchstaben reflektieren z.B. das Fußballstadion oder Wahrzeichen der Stadt.

Mein Lemming schrie ganz laut. Ich habe es versucht, ich habe es wirklich hart versucht. Erst mit ChatGPT, wo ich nicht einmal ich selbst bin, und dann mit Gemini.

 

Wer auch immer - aber immerhin hoch über Berlin

Versuch mit Gemini - eigentlich fehlt nur ein Stuhl/Hocker

Das wörtliche Umsetzen hat nicht geklappt - also helfe ich mit einer Skizze

Ähm,... genau zwischen den Buchstaben? Also irgendwie noch immer in der Luft

Das war der Hinweis, dass ich auf dem "i" sitzen will. Nun besitzt das L einen i-Punkt

Dann halt anders: Stell "mich" hinter das Wort - wieso der Hintergrund verrutscht und ich wie am Kreuz hänge? Keine Ahnung

Bitte verschiebe den Fernsehturm - eine einfache Aufgabe. NOPE, nicht für die KI

Entferne den mittigen Fernsehturm - PUFF alle weg. Das ist doch zum Verzweifeln

und ganz am Ende hatte sogar eine Frau ihren Prompt veröffentlicht, aber selbst damit bin ich kläglich gescheitert. :-( 

Nun schwebe ich wirklich über Berlin
 

Keine Lust mehr - nach so vielen Fehlversuchen, mag ich nicht mehr. Ich habe mich dran satt gesehen. 

Mittwoch, 22. April 2026

Geburtstagskarte auf die schnelle

Meine Freundin hat Geburtstag. Nun hat sie uns bereits fürs Wochenende eingeladen und ich freue mich bereits riesig darauf, endlich mal wieder unter Frauen feiern und quatschen, was lecker Essen, dazu was trinken. Im Alltag geht das leider oft einfach vergessen.

Auf alle Fälle habe ich meiner Freundin an ihrem Geburtstag gratuliert. Sie hat sich gefreut und dann fragte sie, ob wir ganz spontan nachmittags zum Kuchen essen vorbeikommen wollen. OK, das ließ sich mit ein wenig Improvisation einrichten. 

Ich wollte aber nicht mit leeren Händen vor der Tür stehen und so habe ich fix eine Geburtstagskarte gebastelt. Nur gut, dass ich an Rohkarten einen ganzen Schwung zur Hand habe.

 


Dazu noch eine Packung Nervennahrung und dann ging´s zum Kuchen essen.  


 Zeitlich hat es nur noch für ein fixes Foto im Auto gereicht.

Dienstag, 21. April 2026

Einzug des Froschkönigs

Wir haben einfach kein Glück mit unseren Toilettensitzen. Unzählige habe ich hier schon ausgetauscht. So ganz verstehe ich das nicht. Wir sind zu viert. Keine kleinen Kinder mehr. Normale Nutzung der Toilette. Keiner, der sich drauf stellt oder zum Quatsch den Deckel hebt und immer wieder fallen läßt.

 

Inzwischen mache ich mir ja schon einen Spaß draus - besser als drüber ärgern. Ich suche mir die schönsten, schrägsten, lustigsten Motive aus. Heuer durfte der Froschkönig bei uns einziehen. Ich als Märchenliebhaberin bin begeistert. Und hübsch ist der Kerl ja auch noch.

 

Willkommen Froschkönig

Und was hatte nun der alte Toilettendeckel? Hier war die Brille gebrochen und da ich wirklich Angst hatte, dass der Riss größer wird und mir quetscht mein zartes "Popöchen" einquetscht, musste fix gehandelt werden.