Sonntag, 28. Juni 2026

Abschied von einem Arbeitstier – 14.400 Kilometer Freiheit auf zwei Rädern

Beim Kauf von manchen Dingen läßt man sich Zeit. Man überdenkt, man wiegt ab, man wartet, man geht jahrelang mit der Idee schwanger. Dann kauft man einfach. Und irgendwann merkt man: Es ging längst nicht mehr nur um den Gegenstand.


 

Im September 2018 zog ein Fischer E-Bike (ETD 1861) bei mir ein. 500-Watt-Akku, Bafang-Motor und 75 Newtonmeter Antrittskraft. Damals war es einfach ein Fahrrad. Ein Hilfsmittel. Eine Erleichterung. Der Einstieg in die E-Bikemobilität.

So wurde mein e-Bike geliefert
 

Heute, im Juni 2026, endet unsere gemeinsame Saison nach 14.400 Kilometern.

Jetzt wird alles verschraubt

Und irgendwie fühlt sich das seltsam an.

Bereit für die Probefahrt

 Mein Fahrrad hatte nie einen Namen. Vielleicht brauchte es auch keinen. Es war einfach immer da.


 

Damals wohnte ich noch anders, 2019 kam der Umzug. Wer Mainz kennt, weiß: Berge können unangenehm sein. Vor allem, wenn man vorher mit einem Bio-Bike unterwegs war. Der Draiser Berg hatte es in sich. Danach brauchte ich erst einmal Zeit zum Ausschwitzen, anschließend duschen und umziehen – locker eine Stunde war weg.


 

Eine Stunde.

Als Mama von zwei Kindern zwischen Arbeit und Alltag ist eine Stunde einfach nicht vorhanden.


 

Auch der Berg nach Mainz-Finthen gehört nicht gerade zu den Strecken, die man locker pfeifend wegfährt.


 

Und dann passierte etwas herrlich Ironisches: Ausgerechnet im Zusammenhang mit dem Umzug verschwand mein Ladekabel.

Ein Jahr lang suchte ich danach.


 

Ein Jahr lang hoffte ich, dass es doch noch irgendwo auftaucht.

Irgendwann kaufte ich ein neues.

Zum Glück.


 

Denn kurz darauf kam Corona.

Und plötzlich wurde dieses Fahrrad vom praktischen Helfer zum echten Gamechanger.


 

Bus? Straßenbahn? Auto?

Plötzlich konnte ich all das ignorieren.


 

Stattdessen fuhr ich Fahrrad.

Und zwar dauerhaft.

Sommer wie Winter.

Sonne, Wind, Regen oder Schnee.


 

Es gab keine Ausrede. Irgendwann suchte ich nicht einmal mehr danach.

Jeder Morgen auf dem Weg zur Arbeit wurde zu einem kleinen Stück Freiheit. Diese paar Minuten zwischen Zuhause und Büro waren manchmal die ruhigsten Minuten des ganzen Tages.


 

Und die Rückwege mit meiner Lieblingskollegin gehören definitiv zu den Erinnerungen, die bleiben.

Natürlich war das E-Bike nicht nur Arbeitstier.


 

Es wurde Freizeitbegleiter.

Vor allem fürs Geocaching.


 

Es brachte mich an Orte, die ich sonst wahrscheinlich nie entdeckt hätte. Kleine Wege, versteckte Ecken, neue Strecken.

Familienausflüge gab es tatsächlich genau einen. Ab und zu war ich mit einem der Kinder unterwegs, manchmal auch mit Fahrradanhänger, wenn sie die knapp zwei Kilometer nicht mehr laufen wollten.
Berge und Kinder gleichzeitig auf dem Fahrrad – diese Kombination hat hier allerdings nie wirklich Freundschaft geschlossen.


 

Natürlich war unsere gemeinsame Zeit nicht komplett störungsfrei.

Da war diese Sache mit der Kette.

Sie fiel immer wieder herunter.


 

Nach mehreren Einsätzen mit schmutzigen Händen gehörten irgendwann Einmalhandschuhe zur Standardausrüstung im Werkzeugset.

Dann verlor ich einmal den Geschwindigkeitssensor.


 

Das Problem: Ohne Sensor schaltet der Motor ab.

Und plötzlich fährt man kein E-Bike mehr.

Plötzlich fährt man ein ungefähr 25 Kilogramm schweres Fahrrad.

Bergab war das noch akzeptabel.

Bergauf eher weniger.

Zum Glück hatte ein Fahrradladen in der Stadt tatsächlich Ersatz.


 

Auch das Rücklicht entwickelte gewisse Eigenarten. Zweimal musste ich mich wieder um Licht im Dunkeln kümmern. Einmal half die Werkstatt.

Aber Ende Herbst Richtung Winter war das Rücklicht schon wieder tot.


 

Meine Lösung?

Buffys Leuchthalsband.


 

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Am nächsten Tag griff ein Kollege zum Lötkolben – und danach war tatsächlich Ruhe.

Überhaupt war Sichtbarkeit immer ein Thema:

Rücklicht, Frontlicht, Katzenaugen, reflektierende Reifenränder, Speichenreflektoren.

Dazu Helm mit Licht, reflektierender Rucksack und reflektierende Kleidung.


 

Und trotzdem hatte ich im Oktober 2022 einen Unfall.

Eine Autofahrerin übersah mich.

Sie kam aus einer Seitenstraße, hielt an, schaute, schaute noch einmal – und dennoch verschwand ich für einen Moment ungünstig hinter der B-Säule und später hinter der A-Säule.


 

Als sie losfuhr, war ich genau vor ihr.

Ich konnte nur noch den Fuß hochreißen.

Dann lag ich am Boden.

Blaue Flecken. Prellungen.

Ein kaputtes Fahrrad.

Und trotzdem bleibt am Ende ein Gedanke:

Glück im Unglück.

 


Nun geht die gemeinsame Zeit langsam zu Ende.

Die Kette schaltet nicht mehr richtig. Manche Gänge wollen nicht mehr. Andere wechseln ungefragt. Es klappert. Der Akku merkt inzwischen ebenfalls, dass acht Jahre nicht spurlos vorbeigehen.

Und trotzdem fällt mir der Abschied schwer.


 

14.400 Kilometer sind eben nicht einfach nur eine Zahl.

Es sind Morgen im Sonnenaufgang.


 

Regenfahrten.

Schneeflocken.


 

Geocaching-Abenteuer.

Arbeitstage.

Umwege.

Alltag.

Freiheit.

Vielleicht war es nur ein Fahrrad.

Vielleicht aber auch viel mehr.


 

Samstag, 27. Juni 2026

Morgenmuffel-Frühstück-Challenge

Die Herausforderungen in einer Familie mit pubertierenden Schulkindern. Die Kids sollen vor der Schule wenigstens etwas essen, aber sie sind morgens müde, sie kommen schwer aus dem Bett. Das Schuljahr ist in den letzten Zügen. Die sommerliche Hitze macht das ganze nicht gerade leichter. Also geht es derzeit nur noch darum, etwas in die Kinder hineinzubekommen, damit sie nicht mit nüchternen Magen lernen müssen.

Teilweise verlangen die Kinder aber auch einen Nachschlag, den sie immer bekommen - auch wenn die Zeit knapp wird. 

Und nach so viel Schule und diesem riesengroßen Thema Frühstück widmen wir uns ab heut dem liebsten Thema: FERIEN! 

Flagge: Popcorn, Kekse und Weintrauben

Say Cheese: Käsebälle, Kekse, Weintrauben, getrocknete Banane

Sparversion: Käsebälle, Keks und getrocknete Banane

Zweierlei: Schokobrötchen und Apfelspalten

Rund und Eckig: Möhren, Apfelspalten und Fleischwurst

Sommerbrise: Waffel, Weintrauben, Apfelspalten und Schaumgummierdbeeren

Freitag, 26. Juni 2026

Back then - Vollgas im Leerlauf

 

Mit 18 habe ich mir mein erstes Motorrad gekauft: eine vollverkleidete Suzuki GS500E in Lila. Für mich damals natürlich das coolste Motorrad der Welt.

Bei einer meiner ersten Touren stehe ich an einer Ampel und warte auf Grün. Neben mir rollt ein anderer Motorradfahrer heran. Wir schauen uns kurz an, nicken uns zum Gruß.

Und dann diese völlig stille Kommunikation:

Blick.
Nicken.
"Wir fahren jetzt natürlich los wie bei einem MotoGP-Start."

Kein Wort gesagt. Trotzdem war alles klar.

Das Problem: Ich kannte mein Motorrad kaum. Schleifpunkt? Eher ein grobes Gerücht. Aber ich war 18. Das ersetzt bekanntlich Erfahrung durch Mut.

Die Ampel springt auf Gelb.

Gleich geht's los.

Neben mir lässt der andere schon mal den Motor aufheulen.

Das habe ich mir verkniffen. Zu laut. Außerdem wollte ich cool wirken.

Grün.

Ich drehe am Gashahn.

Ich lasse die Kupplung kommen.

Neben mir: Staubwolke.

Unter mir: absolute Hölle.

Meine Suzuki brüllt mir in voller Lautstärke entgegen:

„DU IDIOT! Den hätten wir gekriegt! Aber Madame musste ja im Leerlauf Vollgas geben, statt einen Gang einzulegen!“

Zum Glück hat unter dem Helm niemand meine Schamesröte gesehen.

Danach habe ich mich nie wieder provozieren lassen.

Zumindest nicht beim Motorradfahren.

Donnerstag, 25. Juni 2026

Geschenk von meiner Lieblingskollegin

Ich habe euch noch gar nichts über meine Lieblingskollegin geschrieben. Als ich die Stelle vor nunmehr 3,5 Jahren gewechselt habe, bin ich zur ihr ins Zimmer gesetzt worden. Sie hatte über den Jahreswechsel Urlaub und ich sass in ihrem Zimmer allein. Eine Woche. Ich habe mich fremd gefühlt, nicht nur, weil alles neu war, sondern auch, weil es ihr Büro war und ich lediglich ihren Namen kannte.

Nun gut, die Kolleginnen und Kollegen haben mir natürlich schon von ihr erzählt. Die meisten waren und sind von ihr begeistert. Sie haben mir alle versichert, dass ich froh sein kann mit ihr ein Büro zu teilen. Eine Stimme meinte, sie sei sehr laut und wenn ich Ruhe brauche, dann könne ich zu ihr kommen.

Nach einer Woche kam ich ins Büro. Sie steckte ihren Kopf aus unserem Büro heraus und hat mich so freudig begrüßt - so offen, so ehrlich und genau in dem Moment wusste ich, dass wir sehr gut zusammen arbeiten werden.

Sie hat mir innerhalb kurzer Zeit viel begebracht, wir haben unzählige Mittagspausen zusammen verbracht. Neben der ganzen Arbeit haben wir aber auch immer wieder privat gequatscht. Einige Male sind wir auch gemeinsam mit dem Rad nach Hause gefahren und haben uns auch schon nach der Arbeit getroffen. Dann sollte sie sich letztes Jahr eigentlich in den Ruhestand verabschieden. Ein Glück konnte sie noch einen Mini-Job aushandeln, sonst hätte ich ein Einzelzimmer oder müsste umziehen. So bleibt vorerst alles wie es ist, nur, dass sie seltener im Büro ist.

Es gibt nichts schöneres, als einen richtig tollen Arbeitskollegen, der mit dir durch dick und dünn geht. Generisches Maskulin - in dem Fall ist mein Lieblingskollege eindeutig weiblich. 

Und von ihr hab ich diese wunderschöne Tasse geschenkt bekommen. Natürlich habe ich sie direkt ausprobiert.

 

Post Kaffee - HAPPY, have a lovely day

Mittwoch, 24. Juni 2026

DnD

Seitdem wir den Film "Onward" gesehen habe, ist der Prinz von der Idee des DnD-Spiels (Dungeons and Dragons) begeistert. Er hat sich das Original-Spiel vom Film zum Geburtstag schenken lassen.

Wir schaffen es aber irgendwie nicht, uns intensiv damit auseinander zu setzen und das Spiel wirklich zu spielen. Das Spiel hat im Gegensatz zu vielen anderen Spielen nicht ganz klare Regeln, es gibt ein Grundkonstrukt und der DM (Dungeon Master) erfindet den Rest - also meine Einschätzung. Eigentlich fängt man bei so einem Spiel ganz klein an und spielt dann mehrere Runden immer in der gleichen Zusammensetzung. Als ich Jugendliche war, haben einige meiner Klassenkameraden "Der schwarze Auge" gespielt. Ich selbst fand das zwar spannend, habe aber nie den Zugang gefunden. Gemini fasst das Spiel so zusammen: In der Nähe des Dorfes Tjureds Hof schießt plötzlich ein unheimlicher, pechschwarzer Turm aus der Erde, aus dem kurz darauf finstere Kreaturen strömen und die Umgebung terrorisieren. Die Dorfbewohner vermuten, dass der totgeglaubte, böse Magier Borbarad hinter dem Spuk steckt, und heuern eine Gruppe junger Helden an, um das Bauwerk zu stürmen. Im Inneren des Turms müssen sich die Abenteurer durch tödliche Fallen und magische Wächter kämpfen, um den finsteren Herrscher zu stellen. Am Ende liegt es an ihnen, das magische Ritual im obersten Stockwerk zu brechen, bevor die Region endgültig in die Dunkelheit gerissen wird.

Hier geht es jetzt aber nicht um DSA, sondern um Onward bzw. einer ganz ureigenen Spielidee, die der Prinz entwickelt. Und zwar abhängig davon, mit wem er spielt und wie lange dieses Spiel dauern wird.

Als jetzt die Besti der Prinzessin zu besuch gewesen ist und sie weder am PC/Tablet/Handy hängen noch rausgehen wollten, hat er das Spiel so toll aufgebaut. Die Besti hatte ihren Spaß - und wer weiß - vielleicht spielen sie irgendwann ja sogar mal weiter oder denken sich ein neues Abenteuer aus.

„Fortune favors the bold – time to roll!“ (Das Glück ist mit den Mutigen!)


 
 

Dienstag, 23. Juni 2026

Der erste OC

Meine Prinzessin zeichnet. Sie zeichnet gern. Sie zeichnet, wann immer sich eine Gelegenheit dazu bietet.

Ab und an passiert dies allerdings in der Schule. Dann landet die Zeichnung einfach im Heft. 

Viele Künstler (gerade am Anfang) nutzen Vorlagen zum Abpausen, nachmalen oder zur Inspiration.

Meine Prinzessin ist da weiter. Sie hat die Ideen im Kopf und sie kann diese Ideen umsetzen.

 


Diese Figur ist ihr erster eigener OC - Original Character, also ein eigener, selbstbezogener bzw. originaler Charakter. Ein OC ist eine Figur, die sich jemand komplett selbst ausgedacht hat – vom Aussehen über die Kleidung bis hin zur Persönlichkeit, den Superkräften oder der Hintergrundgeschichte.

Bisher hat sich ihren OC lediglich gezeichnet. Sie hat noch keinen Namen und keine Geschichte. Aber wie ich meine Prinzessin kenne ist das nur eine Frage der Zeit. So kann sie eine ganz eigene Welt erschaffen. 

Ich habe versucht die Karos verschwinden zu lassen, aber das ist mega schwierig.


 Ihr OC ist ganz eindeutig an Fyodor Dostoevsky von Bungo Stray Dogs angelehnt mit der Fliegermütze (Uschanka).


 Das Bild habe ich auf der Fanpage von Bungo Stray Dogs gefunden.

Montag, 22. Juni 2026

Auf Schattensuche und ein Souvenir zur Sonnenwende

Ich habe Hitze noch nie besonders gemocht. Sobald die Temperaturen steigen, werde ich langsam zu einem schmelzenden Eiswürfel. Aber während ich mich zumindest vor einen Ventilator setzen, etwas Kaltes trinken oder die Füße in Wasser halten kann, hat meine arme Buffy deutlich weniger Möglichkeiten. Sie liegt. Sie hechelt. Sie sucht jede kalte Stelle im Haus. Und schwitzen? Fehlanzeige.

Also brauchte ich für Sonntag einen Plan.

Wobei … ganz ehrlich war da noch ein zweiter Grund. Beim Geocaching gab es vom 20. bis 22. Juni ein besonderes Souvenir zur Juni-Sonnenwende zu ergattern. Und wenn es eine Ausrede braucht, früh morgens in den Wald zu verschwinden, dann nehme ich die natürlich gerne an.

Das Souvenir selbst steht für Wandel, Verbindung und neue Anfänge – inspiriert von Buckelwalen beider Erdhalbkugeln und der Küstentradition von Wales. Ein schöner Gedanke eigentlich. Gerade die Sonnenwende markiert schließlich auch irgendwie einen kleinen Übergang: längste Tage, Sommeranfang und neue kleine Abenteuer.

Geocaching Souvenir zur Sommersonnenwende

 

Mein Plan: früh aus dem Bett krabbeln und mit Buffy in den Wald verschwinden. Meine Wahl fiel auf den Neroberg. Parken, direkt in den Schatten und laufen. Hüstel … und ganz nebenbei vielleicht den einen oder anderen Geocache mitnehmen. Einen klassischen Cache und einige Adventure-Labs spielen.

Über das Lilien-Geo-Art hatte ich bereits einmal berichtet – klick.

 

Mein Plan ging tatsächlich auf: Um 8:15 Uhr bin ich aufgewacht, um 8:30 Uhr saß ich im Auto und um 9 Uhr standen Buffy und ich schon mitten im Wald.

Extra vorbereitet hatte ich Frühstück für uns beide, denn unterwegs essen hat einfach seinen ganz eigenen Charme. Direkt am Parkplatz wartete bereits der erste Geocache. Schneller Fund, Eintrag ins Logbuch – und damit war auch das Sonnenwenden-Souvenir gesichert.

 

Und danach ging es endlich los: Angenehme 25 Grad, Schatten und angenehm feuchte Waldwege. Die Mücken hielten sich glücklicherweise ebenfalls zurück.

 

Während ich die Adventure-Labs spielte, schlenderten wir in Richtung „Klangwelten“. Und obwohl ich mit dem Handy beschäftigt war, war ich trotzdem ganz im Hier und Jetzt. Frei nach dem Motto: "Waldregel Nummer 1: Den Fokus immer zuerst auf den Hund legen. Geocaches und Handy können warten." Gut so, denn dadurch konnte ich das Reh zuerst entdecken – und reagieren, bevor Buffy beschlossen hätte, spontan ihre Karriere als Jagdhund zu starten.

 

Als wir später an die Stelle kamen, an der das Reh den Weg gekreuzt hatte, wurde sie richtig aufgeregt. Ich liebe diesen Moment. Dieses hektische, intensive Schnüffeln, wenn sie eine Spur entdeckt hat. Die Nase arbeitet auf Hochtouren, plötzlich ist alles unglaublich spannend.

 

Aber trotz heißer Spur wird sie nicht wild. Sie bleibt bei mir, ist ansprechbar. Sie zerrt auch nicht wie verrückt an der Leine.

 

An den Klangwelten war eigentlich Pause geplant. Essen? Wollten wir beide irgendwie nicht. Also ging es doch recht schnell zurück Richtung Auto.

 

Dort haben wir dann gegessen und getrunken – und nach einer Stunde Bewegung tat das richtig gut.

 

Als ich diesen Beitrag schreibe, liegt Buffy platt wie eine Flunder auf dem Boden. Und sobald sich ihre aktuelle Liegestelle zu sehr aufgewärmt hat, robbt sie einfach weiter zur nächsten kalten Stelle.

Zumindest eine gute Nachricht gibt es noch: Heute muss sie nicht mehr groß raus.