Samstag, 3. Oktober 2026

Morgenmuffel

Die erste Etappe vom neuen Schuljahr ist geschafft. Die Herbstferien haben begonnen.

 

Also schauen wir doch einmal auf die Morgenmuffelteller, die die Müdigkeit und die Unlust am Frühstück vertreiben. Der Wechsel hin zu etwas gesundem gestaltet sich schwierig, da einfach vieles nicht gegessen wird. So bleibt es vorerst dabei: Wichtiger ist mir, dass etwas in den Magen kommt. 

 

Minion: Fleischwurst, Muffin, Apfelspalten

Schweinchen: Muffin, Käsewürfel, Apfelspalten

Pirat: Apfelspalten, Mini-Waffeln, Nuss, Sesamstangen

Bananen-Digga: Apfelspalten, Fleischwurst, Banane

Boot in See: Mini-Muffin, Banane

HUNGER: Apfelspalten, Kekse, Mini-Bouletten

Der Schrei: Weintrauben, Mini-Muffin, Boulettchen

Dreifach: Weintrauben, Kekse, Apfelspalten

Sonnenblume: Brioche, Weintrauben, Apfelspalten

Boot auf Strand: Banane, Brioche

Zweierlei, Banane, Brioche

getrennt: Mini-Waffeln, Apfelspalten, Pfannkuchen

Alle meine Entchen: Apfelspalten, Käsewürfel, Dinkelkekse

Sonne und Wolken übern Feld: Apfelspalten, Fleischwurst, Banan

Freitag, 2. Oktober 2026

Back then #29– Als aus „gleich" ein „sofort" wurde

Manchmal kündigen sich Besuche an – tagelang, wochenlang vorher. Andere stehen einfach vor der Tür.

Mein Prinz hatte sein Zimmer ausgemistet. Dabei kam einiges zusammen, was bei uns nicht mehr gebraucht wurde, bei meiner Nachbarin aber vielleicht noch ein zweites Leben bekommen könnte. Ich schrieb ihr und bot ihr die Sachen an. Sie war gerade im Urlaub, also schrieb ich: „Kein Problem.“

Ein paar Tage später schrieb sie: „Okay, ich komme.“

Ich war gerade dabei, mir die Haare zu färben. Farbe drauf, Haare hoch zum Dutt. Ich schrieb noch: „Bin gerade am Haare färben.“

Eine Minute später klingelte es. Ich machte die Tür auf.

Da stand sie. Haare ebenfalls hochgesteckt. Ebenfalls gerade am Färben. Ebenfalls rot.

Wir sahen uns an. Und fingen beide schallend an zu lachen.

 

In der Kiste waren Dinos, Puzzle, Bücher, Spiele und jede Menge Fastnachtskram aus dem Zimmer meines Sohnes. Alles viel zu schade zum Wegwerfen und nun auf dem Weg in ein neues Zuhause.

Aber ganz ehrlich: An diesen Besuch werde ich mich wahrscheinlich weniger wegen der Kiste erinnern. Sondern wegen zwei Frauen mit roten Haaren – und einer Minute zwischen „Ich komme“ und „Klingeln“.

Wenn meine Nachbarin schreibt „Ich komme“, sollte ich vielleicht nicht mehr davon ausgehen, dass ich noch Zeit habe, meine Haare fertig zu machen.



 

 P.S. Das passende Bild zum Beitrag habe ich mit KI Gemini erstellt.  

Donnerstag, 1. Oktober 2026

Rückblick auf meinen September

 Ein Blick in den Kalender: 1. Oktober. Wahnsinn, wir sind schon im letzten Quartal. Ich frage mich, wo die Zeit geblieben ist. Diesen Monat hatte ich sehr oft das Gefühl durch Schule der Kinder und Termine von außen gesteuert zu sein. Um so wichtiger ist mir mein Wegkreuz am Morgen. Meine Konstante. Mein kurzer Moment für mich. 

 









Wettermäßig war der September für mich großartig, nicht zu heiß, nicht zu kalt, nicht zu nass, nicht zu windig. Lediglich an den letzten beiden Tagen sprang die Temperatur noch einmal auf 30°C. Wieso eigentlich? Klar, morgens wird es deutlich später hell und auch auch abends früher wieder dunkel. Dieses Jahr habe ich festgestellt, dass der einsame Baum kurz vorm Stadion, an dem ich immer mal wieder anhalte und ein Foto mache, ein Birnbaum ist. Und ich kann euch sagen: Die Birnen waren grandios.






Dann schaue ich doch mal auf die Zahlen. Im September bin ich 258 km geradelt. An zwei Tagen bin ich ausnahmsweise mit dem Auto gefahren und aufgrund von Knieschmerzen bin ich einige Tage nur den direkten Weg gefahren. Ja, das sind dann mal gleich 60 km weniger. 

Rechnerisch bin ich mit dem neuen Rad jetzt 901 km geradelt. Die Anzeige sagt allerdins 921 km. Die Abweichung ist irgendwie größer geworden. Seltsam.

  • Januar   124 km
  • Februar 231 km 
  • März     140 km
  • April     176 km 
  • Mai       225 km 
  • Juni       251 km 
  • Juli        168 km 
  • August  321 km
  • August 258 km 
  • Aufstellung über die ganzen Jahre 

    • 2018:       233 km
    • 2019:           0 km
    • 2020:    1.424 km
    • 2021:    2.064 km
    • 2022:    3.137 km
    • 2023:    2.434 km
    • 2024:    2.145 km 
    • 2025:    1.976 km 
    • 2026:       995 km  - Nach 14.408 km war auf dem alten Rad Schluss
    • 2026 :      901 km (to be continued)
     Gegangen bin ich auch - kniebedingt bin ich allerdings auch hier weniger gegangen.

  • Jan: 232.181 Schritte (7.490) 
  • Feb: 240.168 Schritte (8.577) 
  • Mrz: 278.590 Schriite (8.987)
  • Apr: 255.101 Schritte (8.503) 
  • Mai: 259.466 Schritte (8.495)
  • Juni: 240.193 Schritte (8.006)
  • Juli:  273.920 Schritte (8.771)
  • Aug: 252.991 Schritte (8.161) 
  • Sept: 225.607 Schritte (7.520)
  • Mittwoch, 30. September 2026

    MS Wissenschaft: Medizin der Zukunft

    Die MS Wissenschaft ist ein schwimmendes Science Center auf einem umgebauten Binnenschiff, das im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2026 unter dem Motto „Medizin der Zukunft“ noch bis zum 30. September 2026 durch Deutschland, Österreich und Polen tourt.

    Als es in Mainz angelegt hat, bin ich natürlich mit den Kinder hingegangen.

     Alle Mann an Bord - schon allein das ist für uns Landratten ein Erlebnis. 


    An Bord gibt es sehr viel zu entdecken und auszuprobieren. Durch den begrenzten Raum ist es allerdings nicht einfach, ein Foto zu machen, ohne andere Besucher mit zu fotografieren.

    Hier konnten verschiedene Medikamente mit den verschiedenen Arten von Krebs erforscht werden. Jeder Krebs benötigt eine eigene Therapie, wobei leider noch nicht jede Therapie gleich gut anschlägt.


    Auch das war für uns sehr spannend. Mit wieviel Kraft muss ein künstliches Knie eingeschlagen werden. Zu wenig: es passiert nicht, aber zu viel: der Knochen geht kaputt.

     

    Eine PulsCam war dann schon unheimlicher. Ohne jedlichen Kontakt den Herzschlag messen zu können, die Blinzelrate festlegen und daraus zuschließen, in welcher Stimmung man ist - trotzdem musste ich das ausprobieren.


     Wer hasst wie ich Mücken? Sie summen immer rund um die Ohren und nerven, aber wenn man derzeit von den Blutbestien gestochen wird, dann werden die Stiche so richtig groß und erhaben und bleiben mir locker 1 Woche erhalten. Deswegen war dieses Spiel für mich eher kein Spiel.


     Danke - das Schiff war (wieder) sehr lehrreich für uns gewesen.


     

    Dienstag, 29. September 2026

    Geocaching in Dromersheim

    Wie heißt es so schön? 1. kommt es anders und 2. als man denkt!

    Tja, genauso ist es gewesen. Ich habe mich mit einer anderen Geocacherin verabredet. Gemeinsam wollten wir einen T5 Geocache bezwingen. Der steht schon länger auf meiner Wunschliste und ist für mich ausschließlich bei Niedrigwasser in Rhein zu erreichen.

    Niedrigwasser haben wir derzeit. Termin stand fest. Und irgendwie hat sich der Plan unmerklich verändert. Wir wollten nur mal schnell nach Dromersheim. Lustigerweise war ich dort bereits einmal unterwegs gewesen (klick). Aber ich war noch nicht oben in den Weinbergen gewesen. Eigentlich hätte hier bereits klar sein müssen, dass das keine "schnelle Nummer" wird.

    Zuerst ging es rauf zur Eisweinschaukel. Welch herrlicher Blick! Da haben wir doch fast vergessen nach dem Geocache zu suchen. Und dann wurden wir auch noch bitter enttäuscht, weil wir den ersten Tradi einfach nicht finden konnten.





    Dann ging es weiter zum Kinderwunschbrunnen. Ein Brunnen, ein Storchennest - da steht dem Wunsch doch nichts mehr im Weg. Und wer da kein Interesse (mehr) hat, kann einfach so die tolle Weitsicht genießen.



    Ankommen und suchen - danach Aussicht genießen

    Das Ziel der Begierde
     

    Nun geht es weiter rauf zum Tal des Lebens. Hier lohnt sich der Blick zurück ebenfalls. Überall sind die Weintrauben schon so gut wie reif.


     

     

    Jetzt wurde es richtig steil. Es ging hinauf zum alten Festplatz des Dromersheimer Waldfest. Das 40 Jahre Jubiläum wurde in 2008 hier gefeiert. Das Fest auf dem Hörnchen wurde nach 2011 eingestellt. Zum einen wurden die Waldwege zum Festplatz für moderne Anforderungen zunehmend unpassierbar. Große Fahrzeuge (wie die Busse von Musikgruppen) konnten das Gelände schließlich kaum noch erreichen. Zum anderen leidet das Dromersheimer Hörnchen stark unter den klimatischen Veränderungen. Heute nutzen Förster das Areal primär für gezielte Maßnahmen zur Walderhaltung (wie die Anpflanzung trockenheitsresistenter Flaumeichen), weshalb forstwirtschaftliche Belange und der Naturschutz im Vordergrund stehen.Von 1968 bis 2011 fand es regelmäßig inmitten des Waldgeländes statt und war ein echter Besuchermagnet, bei dem sogar bekannte Bands wie die Spider Murphy Gang oder Münchner Freiheit auftraten. 

    Geblieben ist eine Lichtung, die gerade von der Natur zurück erobert wird.

     

    ... und ein Geocache - unerreichbar hoch im Baum...


    Nun mussten wir nur noch den ganzen Weg zurück wandern.

    Aber ehrlich, wenn ich diese Planänderung vorab gewusst hätte, hätte ich Buffy gleich mitgenommen. Ihr hätte die Wanderung auch gut gefallen.