Donnerstag, 22. Oktober 2026

Fjords of Norway Virtual Challenge

(Werbung ohne Auftrag für Wanderherausforderungen) 

Um  mich herum "ersporteln" sich viele meiner Freundinnen Medaillen. 

Die eine ist beim Adventure Walk in der Sächsischen Schweiz mitgelaufen. Eine Freundin läuft beim Gutenberg Halbmarathon in Mainz mit. Eine andere Freundin hat sich ihren Traum von einen Triathlon erfüllt, den sich gleich mit ihrer Freundin und meiner Gutenberg-Freundin absolviert hat - Der kleine Karl von Ingelheim. Und zu guter Letzt ist eine meine ältesten Freundinnen zum Mammut geworden und hat den Megamarsch Berlin bei Nacht abgeschlossen. 

Ich selbst wollte mich eigentlich zum Nature Walk Pfalz in Carlsberg anmelden. Da kann man dann sogar eine Einsteigerwanderstrecke mit 15 km wählen. Buffy und ich hatten hierfür sogar traininert. Wenn wir sonst im Alltag immer nur um die 5 km spazieren, sind plötzlich 15 km zu viel. Wir hatten uns gesteigert. 7 km, 8 km bis 10 km. Es hat für uns beide gut funktioniert. Und dann war plötzlich meine Achillessehne der Meinung, dass ist einfach zu viel des guten. Sie wurde groß und dick und tat einfach nur noch weh. Nature Walk fand dann ohne mich statt. Aber es glühte da noch immer in mir ein Funke: Eine Herausforderung - eine Medaille.

Jetzt habe ich die die Herausforderung für mich gefunden - oder sie mich. Zufall ist ja bekanntlich alles. 

Ich werde jetzt (virtuell) einmal vom Süden nach Norden durch Norwegen wandern. Die zu erbringenden Kilometer sind dabei allerdings ganz real: 1202 km. Hierfür habe ich mir ein ganzes Jahr Zeit eingeplant, da ich noch keine Ahnung habe, wie viel ich denn in Kilometern wirklich so laufen werde. Wobei, bei dieser Herausforderung dürfen die zu erbringenden Kilometer gewandert, gejoggt oder auch geradelt werden. Sogar Kilometer auf dem Laufband oder dem Ergometer können mit eingebracht werden.

Schmacht: auf diese Medaille arbeite ich hin

 Schaut mal, wie schön diese Medaille ist, die ich am Ende meiner Wanderung erhalten werde. 

Meine Startnummer

Das hier ist meine Startnummer. Theoretisch könnte ich sie mir auch ausdrucken und an meine Jacke pinnen oder auf ein Shirt drucken - aber ich denk, es langt mir, wenn ich sie hier einmalig mit euch teile.

Die erste Postkarte

Zusätzlich zu dieser Medaille gibt es (virtuelle) Postkarten. Man kann die gelaufene Strecke auf einer Karte verfolgen und sich sogar auf Street View umsehen, und so einen echten Eindruck von der Landschaft bekommen. Außerdem kann man sich entlang der Strecke besondere local spots freischalten. Und schließlich - mein persönliches Highlight - wird nach jeweils 20% der ganzen Strecke ein Baum gepflanzt. Wenn ich also die kompletten 1202 km innerhalb eines Jahres schaffe, werden dafür 5 echte Bäume gepflanzt.

Die zweite Postkarte

Ich bin jetzt seit einer Woche dabei. Die erste Woche war eine Urlaubswoche. In der Zeit war ich bereits vorm Frühstück oft schon länger mit Buffy unterwegs. Teilweise bis zu 2 Stunden. Wobei es mir da gar nicht auf die Strecke, sondern auf die Natur angekommen ist. Ich mir Zeit genommen habe, mich einfach einmal in den Sand zu setzen und auf´s Meer zu schauen.

Mal wieder etwas Statistik

 
In der ersten 7 Tagen meiner Fjords of Norway Challenge bin ich 85,39 km gegangen (kein Radfahren!), das sind die ersten 7% der 1202  km. Ich muss in den nächsten 357 Tagen "nur noch" 1.116,61 km gehen.

Mittwoch, 21. Oktober 2026

Unsere Buffy

Neulich habe ich ein Katzenvideo angezeigt bekommen. Keine Ahnung, was da mit dem Algorithmus los war. Ich bin Team Hund. ABER - und vielleicht hatte das der Algorithmus mit einberechnet - das Video war so niedlich, dass ich das mit Buffy direkt nachmachen musste. NEIN - auf keinen Fall "1 zu 1", das wäre ja auch langweilig. 

 

Die Bilder habe ich mir von Gemini erstellen lassen. Zusammengeschnitten hab ich sie mit Filmora.

Da es ein Blog ist und bestimmt nicht jeder ein Video ansehen möchte, zeige ich euch auch gern die verwendeten Bilder.

Wie ich wirklich aussehe (naja, KI generiert halt)

Wie meine Schwester mich sieht (also die Prinzessin)

Wie mein Bruder mich sieht (also der Prinz)

Wie Mama mich sieht (also Zottellotte)

Wie ich mich sehe

Wie Fremde mich sehen

Wie Papa mich sieht (also der Mainzelmann)

Und ja, er sieht sie wirklich korpulent und ist der strengste bei uns, was Snacks angeht. Das ist auch gut, denn sie soll noch 2-3kg abnehmen. 

Wer gern noch meine Inspirationsquelle anschauen möchte, klickt hier und landet auf Instagram bei Mimi und Bounty. 

Dienstag, 20. Oktober 2026

Füller gebrochen

Ähm... wie geht denn das?

Die Prinzessin kommt mit blauen Finger nach Hause.

 

und dann zeigt sie mir ihren Füller - na toll, jetzt auch noch direkt los einen neuen kaufen. 

  

 Ich selbst habe wirklich sehr lange, sehr viel mit Füller geschrieben. Und ich hatte verdammt viele verschiedene Füller - aber das ist mir nie passiert.

Note-to-myself: Irgendwo sollte noch eine Kiste mit alten Füller im Keller versteckt sein... vielleicht fange ich ja wieder an mit Füller zu schreiben. 

Montag, 19. Oktober 2026

Stein "Ich will Meer"

Urlaub ist fantastisch.

Urlaub am Meer ein Traum.

Ein Spaziergang am Strand.

Ein Steinfund.

Ein Prinz, der seine Acrylstifte mit genommen hat.

ZACK - Stein: Ich will Meer.

 

und zwar immer mehr Meer. Ich bin gespannt, wer diesen Stein findet und ob ich dem Finder/der Finderin ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnte.

 

Diesen Stein habe ich am Hafen in Stagnieß ausgesetzt. 

Sonntag, 18. Oktober 2026

Lesesessel

Manches Mal sind die Zufälle zu eindeutig für mich. In den Momenten bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob es wirklich noch Zufälle sind oder schon Bestimmung. Wenn Zufälle so wunderbar Hand-in-Hand gehen und am Ende ein großes stimmiges Gesamtpaket herauskommt.

Als die Prinzessin und ich letztens beim Dreamlight-Konzert waren, haben wir ihr verspätetes Geburtstagsgeschenk eingelöst. Während wir auf Vorstellungsbeginn gewartet haben, haben wir uns unterhalten und kurz in "Teilen - Schenken - Leihen" geschaut. Dort haben wir den perfekten Lesesessel für die Prinzessin gesehen.

 

Fix die Noch-Besitzer angeschrieben, die Antwort kam sofort und die Erkenntnis, dass wir den Lesesessel direkt nach dem Konzert abholen gehen können - und zwar 3 Minuten vom Konzertsaal entfernt. Wie schön ist das denn? 

Und jetzt finde ich die Prinzessin gar nicht mehr so oft im bzw. auf dem Bett - nun kuschelt sie sich in ihren Sessel und liest dort, hört Musik oder zockt auf dem Handy. Wobei ich hoffe, dass sie das erste noch öfter und letzteres seltener macht. Sie hat auch bereits auf dem Sessel geschlafen.

Samstag, 17. Oktober 2026

🎃 Herbstzauber und Halloween 🍂

 🎃 Herbstzauber und Halloween 🍂

Kalter Wind lässt Blätter tanzen,
Kürbisse vor den Häusern glänzen.
Schere, Papier und Kerzenschein –
so lädt der Herbst zum Basteln ein.

Gespenster, Hexen, Fledermaus,
schneiden wir aus Papier heraus.
Mit etwas Glitzer, Schwarz und Orange
wird selbst der Regentag zur Chance.

Wenn draußen dunkle Wolken zieh’n
und kleine Geister vorüberflieh’n,
dann wird gebastelt, gelacht und dekoriert,
bis Halloween die Welt verzaubert und ziert.

 

Die liebe Ulrike hat zu ihrem berühmten Halloween-Bloghop eingeladen. Seitdem meine Tochter laufen kann, liebt und feiert sie Halloween. Natürlich mach ich da mit.

Dieses Mal entführe ich in die Welt der Poesie. Halloween und Basteln gehören einfach zusammen. Das Wetter wird useliger. Ein Grund mehr endlich wieder Zeit im Haus verbringen zu dürfen - Ohne schlechtes Gewissen. Aber manches Mal überkommt mich eine andere Muse: die Gedichtkunst. Oft in GForm von einem Elfchen. Elfchen sind Mini-Gedichte aus 11 Worten nach einem festen Schema. Sie eignen sich hervorragend, wenn man noch nie ein Gedicht geschrieben hat und es einfach einmal ausprobieren will. Aber seit neuestem liebe ich auch Gedichte mit 3 bzw. 5 Stropfen. Meist wird es einfach jeweils ein Paarreim, aber vielleicht schaffe ich es auch mal einen Kreuzreim zu erschaffen. Ich bleibe dran - und ihr könnt ja einfach mal versuchen, ob euch etwas gelingt. Wer mag, darf mir gern sein Ergebnis verlinken oder hier kommentieren.

Schaurigschönes Halloween 

 

 P.S. Das passende Bild zum Beitrag habe ich mit KI Gemini erstellt.   

Freitag, 16. Oktober 2026

Back then #31 – Zwischen Gruppendynamik und eigenem Weg

Damals, so um 2008 oder 2009, hatte ich mein Fahrrad mit zur Arbeit genommen. Im Zug, versteht sich. Nach Feierabend sollte es dann mit eigener Muskelkraft von Darmstadt nach Mainz gehen.

Ich hatte mir damals vorgenommen, möglichst oft unterschiedliche Wege zu fahren. Nicht immer die gleiche Strecke, sondern mal hier lang, mal dort lang. Die Idee war großartig. In der Realität habe ich das allerdings deutlich seltener gemacht, als ich es mir vorgenommen hatte.

An diesem Tag kam ich zur Fähre in Kornsand.

Während ich auf die Fähre wartete, stand ich mit einer größeren Gruppe Radfahrer zusammen. Alle bereits im Ruhestand – aber durchaus sportlich unterwegs. Also so richtig sportlich, wie sich später noch herausstellen sollte.

Die Fähre kam, wir schoben unsere Fahrräder an Bord und dann sprach mich der Gruppenleiter an.

Er hatte für mich gleich mit gelöst.

Wow!

Das fand ich klasse. Damals kostete die Überfahrt mit Fahrrad, soweit ich mich erinnere, gerade einmal zwei Euro. Heute sind es fünf. Vielleicht hatte der Gruppenleiter auch einfach eine Gruppenpauschale ausgehandelt oder er war spendabel. Ich fand die Geste richtig nett.

Während der kurzen Überfahrt unterhielten wir uns ein bisschen. Und siehe da: Die Gruppe wollte ebenfalls nach Mainz.

Allerdings nicht einfach am Rhein entlang.

Sie hatten den Plan einmal hoch in die Weinberge und anschließend über die Ortschaften nach Mainz.

Die Strecke kannte ich noch nicht. Also wollte ich mich einfach anschließen.

Die Fähre legte an, wir schoben unsere Räder von Bord und dann ging es los.

Und meine Güte, hatte diese Gruppe ein Tempo drauf!

Zuerst schossen sie durch die Straßen. Und dann kam der Weinberg.

Zack.

Hoch.

Während ich bereits ordentlich am Pumpen war, fuhr die Gruppe weiter, als wäre das die normalste Sache der Welt. Und sie unterhielten sich dabei auch noch.

Vielleicht haben sie irgendwann nicht mehr ganz so viel geredet. Aber sie fuhren jedenfalls noch nebeneinander.

Ich hingegen wurde ziemlich schnell vom vorderen Drittel der Gruppe nach hinten durchgereicht.

Und dann war ich abgeschlagen.

Einfach weg.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mich nicht einmal richtig verabschieden konnte. Irgendwann waren die anderen einfach zu weit weg.

Jetzt hätte ich natürlich versuchen können, hinterherzuhecheln.

Aber warum eigentlich?

Mein Körper sagte mir ziemlich deutlich, dass dieses Tempo gerade nicht meines war. Also habe ich nicht versucht, mich auf Biegen und Brechen an die Gruppe heranzuarbeiten.

Ich habe auf mich gehört.

Auf halber Höhe fuhr ich dann durch die Weinberge – parallel zur B9 und zum Rhein.

Und plötzlich war das gar nicht mehr schlimm. Im Gegenteil.

Es war eine wunderschöne Strecke. Ich fuhr in meinem eigenen Tempo, musste niemandem hinterher und konnte die Landschaft einfach in vollen Zügen genießen.

Denn lieber bestimme ich selbst, wie schnell ich fahre und welchen Weg ich nehme, als mich vollkommen zu überfordern, nur um mit anderen mithalten zu können.

Die Gruppe habe ich übrigens nie wieder gesehen.

 


 P.S. Das passende Bild zum Beitrag habe ich mit KI Gemini erstellt.