Freitag, 27. März 2026

Back then ... Helm ist was für Anfänger

 Back then …  Helm ist was für Anfänger


Endlich hatte ich genug Geld zusammengespart, um mit meiner Freundin eine Stunde auszureiten.
Wir fuhren bis Staaken, die letzten Kilometer liefen wir – voller Vorfreude und jugendlicher Unverwundbarkeit.

Am Stall bekamen wir zwei völlig unbekannte Pferde. 
Wir stiegen auf. Ohne Helm. Natürlich ohne Helm.
Keiner fragte nach, keiner achtete drauf. 

Ehemaliger Grenzstreifen. Weicher sandiger Boden.
„Perfekt für Galopp“, dachten wir.
Vollgas.

Kurve.
Meine Freundin heizt weiter.
Ich hinterher.
Zack - mein Pferd biegt ohne mich ab.

Plötzlich sitze ich hinter dem Pferd. Auf dem Boden. 
Die Luft bleibt weg. Komplett. 
Einmal vorsichtig Luft holen, es kommt kaum etwas an.
Beim zweiten Atemzug sortiere ich meine Knochen.
Beim dritten stehe ich.

Fünf Zentimeter hinter mir: ein Baum.

Helm wäre vielleicht doch keine so blöde Idee gewesen.

Meine Freundin prescht weiter.
Sie denkt offenbar, ich versuche sie zu überholen – und treibt ihr Pferd noch mehr an.

Irgendwann merkt sie: Ich fehle.

Wie ein echtes Cowgirl fängt sie mein Pferd ein und kommt zurück.
Während ich ihr längst hinterherlaufe.

Zwei Spaziergänger haben alles gesehen.
„Geht es Ihnen gut?“
Kurz standen mir die Tränen in den Augen. 
Aber ein echtes Reitermädchen kenn keinen Schmerz.
Uungeschriebenes Gesetz. 

Dann kam mein Pferd.
Ich stieg wieder auf.

Als wäre nichts gewesen.

Heute trage ich Helm.
Motorradhelm. Fahrradhelm.
Nur keinen Reiterhelm mehr – 
aber nur, weil ich nicht mehr reite.

Manche Lektionen lernt man erst, wenn die Luft kurz weg ist.

Donnerstag, 26. März 2026

Ausflug: Felsenmeer im Odenwald

Relativ spontan ging es am Wahlsonntag zum Felsenmeer im Odenwald. Ich hatte uns mit einem Freund von Prinz verabredet, allerdings wurde der Prinz krank und konnte nicht mit. Da das Felsenmeer nichts für Hunde ist, habe ich Buffy und meine Männer daheim gelassen und bin mit meiner Tochter mitgefahren. 

 

Es war ein wunderschöner und beeindruckender Ausflug gewesen. Diese riesigen Felsen sind definitiv mystisch. Da die Frühlingssonne schien, war es recht voll auf dem Parkplatz. Aber es herrscht ein Kommen und Gehen und so wurde immer wieder ein Platz frei.

 

Es ging direkt die ersten Steine hinauf. Hier zeigt sich deutlich: wer ist viel unterwegs, das sind dann die Bergziegen. Sie springen scheinbar ohne nachzudenken in Mordsgeschwindigkeit von Stein zu Stein - in einer Leichtigkeit, die mich vor Neid erblassen läßt. Und dann gibt es die unsicheren. Jeder Schritt wird bewusst gesetzt, es wird überlegt, es wird gezögert und es geht deutlich langsamer voran und kostet wirklich Kraft. Und dann gibt es mich *lach* Ich habe mich so unsicher gefühlt, dass ich mich immer wieder mit den Händen abgestützt habe und wo das nicht ging, wollte ich gar nicht recht voran. Mir hat die Dynamik und die Sprungkraft gefehlt. 

 

Relativ schnell wurde mir klar, dass ich mich nicht über die Felsen quälen werde. Auf Ausrutschen hatte ich nämlich keine Lust. Die vier Kids und der Papa sind über die Felsen und ich bin "außenrum" über den Wanderweg. ABER: wer denkt, dass das leichter war, den muss ich enttäuschen. Das ging echt knackig nach oben. Die eingearbeiteten Stufen waren teilweise sehr hoch. Geländer gab es nicht überall. Dafür Steine, Wurzeln und rutschiges Laub. Auch war mir gar nicht bewusst, dass der Weg so weit von den Felsen abweicht. Eigentlich wusste ich dann gar nicht mehr, wo alle anderen waren. Aber dank der modernen Kommunikation ist das kein Problem.

 

Wir waren am Ende alle so glücklich und ausgeglichen, obwohl wir uns dann doch ganz schön beeilen mussten, damit der Papa es noch rechtzeitig ins Wahllokal schaffen konnte. 

 



Mittwoch, 25. März 2026

Historisches aus der KI-Zauberkiste

Ich habe eine Zeitreise unternommen. Und bin um die Jahrhundertwende nach Berlin gereist.


 Mein Prompt: 

Erstelle ein Bild von mir, siehe Referenzbild, im Jahre 1900 in Berlin, vor der Gedächtniskirch. In Sepia. Meine Kleidung ist für die Zeit prächtig und aufwendi.


Und weil das so hübsch aussah, ging es spontan noch weiter nach Hamburg, der Hafen mit den alten Dampfschiffen ist auch immer eine virtuelle Reise wert.


Nicht ganz so weit in der Vergangenheit um 1950 gab es die Ära der Pin up Girls


 Hot, sehr hot...

 


 Zuletzt fand ich noch einen sehr tollen Prompt bei FB. Dort wird das heutige ich in den eigenen Geburtsmonat geschickt.

 

Zottellotte vorm Brandenburger Tor. Wenn nicht die alten Autos im Hintergrund stünden, könnte dieses Bild auch "heute" aufgenommen worden sein.

 




Back to the good 90´s

Ein Sprung in die Partyszene der 90er Jahre. 

PROMPT:

Eine Frau mit langen roten Haaren, die zu zwei frechen Space Buns (Duttfrisuren) hochgesteckt sind, tanzt ausgelassen auf einem großen Musikfestival.

​Kleidung: Sie trägt ein auffälliges, mehrfarbiges, neonfarbenes Set (Crop Top und Minirock) mit einem lebhaften, abstrakten Muster. Der Rock ist mit langen, bunten Neon-Fransen besetzt, die während ihrer Bewegung fliegen. Sie trägt derbe, pinke Plateau-Stiefel mit Schnallen.

​Stimmung & Umgebung: Der Hintergrund ist verschwommen und zeigt eine große Festivalbühne mit hellen, aufsteigenden Laserstrahlen. Konfetti fällt von oben herab. Die Szene ist von Nachtbeleuchtung und der Energie einer Menschenmenge geprägt. Der Boden ist staubig.

 


Auch wenn es nicht ganz so historisch ist, passt es doch trotzdem irgendwie hier rein - ebenfalls irgendwo in Ende der 90er Jahre

 


Zottellotte als "Die Nanny"

Dienstag, 24. März 2026

Serienheldin: Zottellotte aus Kattegat

Ich hab einmal aus Spaß gesagt: "In der nächsten Serie, die wir schauen, sollen Männer kämpfen und es soll Haut zu sehen sein und nicht viel gesprochen werden." 

Wir sind dann auch die Serie "Vikings" gestossen. Ja, ich weiß, das ist bestimmt schon etwas älter. Dennoch war es genau das, was ich gewünscht habe, und es hat uns beiden tatsächlich so gut gefallen, dass wir alle Staffeln durchgeschaut haben.

Nun habe ich ChatGPT gebeten, mich zur Wikingerin zu machen, einmal in Kattegat und ...

 

Viking-Zottellotte

... einmal auf dem tosenden Meer - mit der stoischen Ruhe der Wikinger. 

Gewittersturm auf dem Meer
 

Hoch über Kattegat stehe ich, beobachte die Lage und habe die Weisheit in Form meines Falkens bei mir.


 Hier sieht man ziemlich deutlich den Unterschied zwischen ChatGPT und Gemini.

Montag, 23. März 2026

TGTG

BOAH - Kinders: Auf diese TGTG-Tüte habe ich immer spekuliert, aber immer war ich zu langsam (oder sie haben gar keine erst eingestellt). Wovon ich rede? Von einer Too Good to go Rettertüte bei Starbucks. Ich liebe Starbucks ja tatsächlich, finde es allerdings extrem teuer und deswegen gehe ich dort auch nur ganz selten hin. Vielleicht liebe ich es ja nur deswegen, wer weiß. Auf jeden Fall hatte ich endlich Glück und konnte mein Mittagessen mit einer Überraschungstüte von Starbucks gestalten. OK, für Mittags hätte ich mir das Verhältnis umgekehrt gewünscht: 2x herzhaft und 1x süß. Aber wir sind hier ja nicht bei Wünsch dir was. Lecker war jedenfalls alles. 

Starbucks, Mainz Hauptbahnhof

Beim Mercure Hotel rette ich sehr gern die Frühstückstüte. Alles, was beim Frühstück übrig bleibt und sonst weg geworfen würde, landet in den Rettertüten. Sie sind tatsächlich jedes Mal unterschiedlich und immer wieder eine Überraschung. Aber jedesmal eine positive Überraschung und das ganze für 4 Euro.

 

Mercure Hotel, Mainz

Auch bei dieser Tankstelle habe ich bereits mehrfach gerettet. Inzwischen wird sie in der App sogar als Geheimtipp angezeigt. Bei der Menge an Essen ist das kein Wunder. Und obwohl das ja nur die Reste sind, die nicht verkauft wurden, ist alles immer noch sehr lecker und kommt frisch aus der Auslage. Hier kostet die Rettertüte 3,50 Euro.


Diese Tankstelle ist bei uns im Ortsteil, leider genau am anderen Ende, zu Fuß wäre man bestimmt 20 Minuten einfach unterwegs. Mit dem e-Bike ist sie gut erreichbar, mit dem Auto sowieso. Was hier zu sehen ist, sind zwei Rettertüten zu je 4 Euro.

2x Total Finthen

 

Und dann war ich "schon wieder" im Mercure Hotel, die Reste des Frühstücksbuffet retten. Das ist immer eine günstige Alternative zum Mittagessen holen, immer reichhaltig, immer viel - meist so viel, dass meine Familie hiervon auch noch etwas abbekommt.

 

Rettung nach dem Frühstücksbuffet Mercure Hotel

Und weil´s so schön ist, gleich noch eine Rettertüte vom Mercure Hotel. 6 kleine Brötchen, ein Apfel dazu jede Menge Belag - mehr Fleisch als Käse (liegt wohl daran, dass es auch vegetarische Rettertüten gibt), außerdem Fleischsalat, Kartoffelsalat, Frischkäse, Boulettchen und Bacon.

 

Ebenfalls Mercure Hotel

Zum Schluß hat es endlich einmal wieder zeitlich mit dem Lekkerbäcker geklappt. Meist heißt es: 4 Teile und 1 Süßes. Dieses Mal war es mir frei gestellt, aber ich habe es dennoch so gehandhabt. Und nachdem ich mir jetzt das Foto angesehen habe, ist mir aufgefallen, dass ich mich verzählt habe. Mea Culpa - es tut mir leid und es war keine böse Absicht. Also eigentlich hätten es nur 10 Teile werden dürfen.

 

Lekkerbäcker an Berufsbildenden Schule
 

Wer schaut denn da um die Ecke, wenn ich diese feinen Leckereine auspacke?

Neugiernase

  

Sonntag, 22. März 2026

Kurztripp Berlin: Tegler Hafen

Einen Ausflug in Berlin habe ich unterschlagen. Wir haben meine Mama auf Reha besucht. Sie hat ein künstliches Knie bekommen und ist nun eine Cyborg-Oma. Auch wenn sie noch nicht wieder ganz fit ist, so kann sie und soll sie sich bewegen. Also haben wir sie abgeholt und sind zum Tegler Hafen gegangen. Dort hatte ich auch die vielen Mülleimer gefunden und einen eigenen Beitrag draus gemacht.

Moby Dick am Tegler Hafen
Frühlingssonne - aber es war kühler als es aussieht

Sechserbrücke

Der Schwan hat über den Winter gelitten. Wieso er nicht aus dem Wasser genommen wurde, wie all die anderen Tretboote weiß ich leider nicht. Aber jetzt sieht der Schwan einfach sehr traurig aus. Die Bootsvermieter waren gerade dabei die anderen Tretboote aus dem Winterschlaf zu holen und zu Wasser zu lassen - ok, beim ersten Tretboot. Ich bin sehr gespannt, ob sie den Schwan retten können. 



 Zwischendrin haben wir was gegessen: Kuchen und Bratwurst. Brownie fand es auch zu kalt, kurzerhand habe ich sie in meine Sweatjacke genommen.


Abends sind wir dann noch zum Griechen essen gegangen. Die Kinder haben dann begonnen Kartenhäuschen zu bauen. Ach, das habe ich früher auch immer gemacht. So schön, dass manches einfach nicht vergessen wird. Das sind übrigens die ersten beiden Kartenhäuschen von meiner Prinzessin.

 

Samstag, 21. März 2026

Ode an die Berliner Mülleimer

Die Macht der Mülleimer

In der Stadt meines Herzens
steh’n sie bei Wind und Wetter.
Ihre Sprüche sind gar nicht dumm,
sie fordern auf – nur netter.

Ob Becher, Papier oder Hundekot,
es kommt alles hinein,
es droht keine Not.

Berlin, Stadt meines Herzens,
du bist ein Gewinn –
denn manchmal steckt Ordnung
im Mülleimer drin.

 

Die Mülleimer habe ich selbst gefunden und fotografiert. Alle an einem Tag und alle in unmittelbarer Nähe zueinander. Es ist erstaunlich in welcher Dichte sie in Berlin-Tegel auf dem Weg zur Promenade stehen. 


 

Erst hatte ich große Lust die Mülleimer einfach nur zu fotografieren.
Dann wollte ich sie unbedingt zeigen.
Mir kam die Idee sie einfach in ein Video zu packen.
Irgendwie wollte ich dazu noch ein paar lustige Bilder.
Plötzlich kam mir das so langweilig vor - also musste ein Gedicht her.
Ein Glück war Buffy bei der heutigen Gassirunde sehr langsam unterwegs.
Und wer spricht es jetzt in den PC? 
*hüstel* Heute überlasse ich es KI - verzeiht mir.
Auch wenn ich mir sicher bin, dass ich das 100 Mal besser hinbekommen hätte.