Freitag, 21. Januar 2022

Keller

Kennt ihr das? Ihr wollt schon ganz lange was machen und irgendwie findet sich nie die richtige Muse dazu. So ging es mir mit unserem Keller. Der gehört so dringend gestrichen. Gerade im Waschraum, da hatten wir einen Wasserschaden als die Revisionsklappe vom Regenrohr undicht war und getauscht werden musste und als ich eingezogen sind, hatten wir ja einen kleinen Springbrunnen im Wohnzimmer von einem geplatztem Heizungsrohr. 

Alles in einer Ecke. Alles behoben. Alles grob zugeputzt. Alles nicht schön!

Zwischen den Jahren, nach der Arbeit konnte ich das Elend nicht mehr ertragen - Eimer und Pinsel geschnappt - Geistesgegenwärtig noch ein VORHER-Foto geschossen und los. Es konnte ja gar nicht schlimmer werden. Ich war auch felsenfest davon überzeugt, dass eine Schicht weiß gar nicht ausreichen kann.

Vorher: Da macht Wäsche wirklich keinen Spaß

Nach einer Stunde sah das ganze dann bereits deutlich freundlicher aus. Dabei ist es (bisher) nur die Stirnseite, die weiße Farbe abbekommen hat.

Nachher: Das hat sich gelohnt

Allerdings.... *HEUL*.... Die Wand liebt wohl Wasser. Sie saugt das Wasser quasi in sich auf. Wahrscheinlich ist von außen irgendwas undicht. MENNO! Wieso? Nach einer Stunde hatte ich einen ziemlich häßlichen grauen Streifen auf der neuen Wand. Und nach dem Schnee in der letzten Woche konnte ich alle Mauersteine und Fugen sehr gut erkennen. Bestimmt war das auch schon vorher. Nur habe ich dort nicht hingeschaut, weil es einfach so häßlich gewesen ist.

Frisch gestrichen? Wo kommt denn das her?


....to be continued...


Donnerstag, 20. Januar 2022

Kindermund: Theometer

"Mama, holst du das Theometer? Ich glaub, ich habe Fieber."

Nein, kein Fieber, aber müde, schlapp, kaputt, Husten, Halsweh - alles, was man so gar nicht brauchen kann. Nur gut, dass die beiden Corona-Tests diese Woche negativ waren. So kann ich ganz entspannt das kranke Kind verwöhnen und alles aufs Wetter schieben.

Gute Besserung!

Montag, 17. Januar 2022

Fahrrad-Statistik 2021

 Das hier bin ich noch schuldig. Meine Fahrrad-Statistik aus dem letzten Jahr. 

Jahresstatistik 2021

Wieso komme ich damit erst jetzt? Weil mein Tacho am Rad die Grätsche gemacht hat. Von einem Tag auf den anderen wollte es nicht mehr angehen. Ich habe den Akku leer laufen lassen, ich habe versucht es mit dem PC zu verbinden, um eine neue Datei aufzuspulen, ich habe tagelang mit dem Support geschrieben, damit ich erfahre, wie ich es selbst auf Werkseinstellung zurücksetze - auch wenn ich dadurch alle meine Daten verlieren. Nur leider war ich damit nicht erfolgreich. Am Ende hieß es, ich soll das Gerät einsenden. Auf dem Stand ist es. Vor Weihnachten wollte ich es nicht in die Paketpost geben.... Jetzt könnte es also losgehen... morgen, oder so.

Auf dem Fahrradtacho konnte ich also für 2021 nur die ersten 1.628 km ablesen, davon

  • Januar: 0 km
  • Februar: 82 km
  • März: 180 km
  • April: 186 km
  • Mai: 225 km
  • Juni: 280 km
  • Juli: 323 km
  • August: 75 km
  • September: 75 km
  • Oktober: 202 km

 Ab November greife ich auf die GPS-Daten meiner Armbanduhr zu

  • November: 209 km
  • Dezember: 227

Damit bin ich in 2021 insgesamt 2064 km gefahren.   


Ganz kurz zusammengefasst

2021: 2.064 km

2020: 1.424 km

2019: Umzug im Januar, Ladekabel verloren, es tauchte auch tatsächlich nie wieder auf.

2018: 233 km (Kauf im Oktober)  


Mein persönliches Radfahrziel 2021 lautete: 

Fahre mehr km als in den drei Jahren vorher (2018 bis 2020: 1.657 km). 

Mit 2.064 km habe ich dieses Ziel deutlich übertroffen - um 407 km!


So sehen Sieger aus!


P.S.

Die gute Tante Google behauptet sogar für 2021 waren es 2.103 km auf dem Rad. Allerdings behauptet sie auch, ich sei zwischendurch Motorrad gefahren. Davon weiß ich allerdings nichts.


 

Vielleicht sollte ich ein neues Radfahrziel 2022 formulieren: Fahre 2022 mehr als 2103km. 

(Und lass den Tacho reparieren bevor der Monat zu ende ist!)

HOPPHOPP - rauf aufs Rad!!!

Sonntag, 16. Januar 2022

Wurzelwerk

Im Garten hatten wir einiges an Eiben stehen. Die ganze Einfahrt war rechts und links "beeibt". Das sah zwar sehr hübsch aus, aber unser Auto ist einfach breiter als das Auto, das hier vorher "gewohnt" hat. Jedenfalls bekamen wir die Türen nicht gut auf und so musste die eine Seite Eibe weichen. Hier hatte in einer Wochenendaktion meine Freundin mit ihrer Familie ganze Arbeit geleistet. Einzig, die Baumstumpfen sind geblieben. Wir haben uns an diese Stolperstellen zwar gewohnt, aber eigentlich stören sie und so mussten sie weichen. Nach und nach zieht mein Mainzelmann die Wurzeln aus der Erde. Das klappt mit dem zeitlichen Abstand und der aufgeweichten Erde echt gut. 

Aber einfach wegwerfen mag mein lieber Mainzelmann die Wurzelballen nicht. Er macht uns kleine Kunstwerke für den Garten draus. Ich liebe sie.



Samstag, 15. Januar 2022

Portrait von Zottellotte

Ich wurde gezeichnet! Von Hand - mit Wachsstiften - mit viel Liebe - Ähnlichkeiten kann ich nicht verleugnen.


Dankeschön Prinzessin!

Freitag, 14. Januar 2022

Radfahren im Winter

Radfahren im Winter ist definitiv nicht immer schön. Teilweise ist es nass, teilweise ist es kalt (oder auch eiskalt), teilweise ist die Sicht benebelt - Bodenfrost, Frühnebel, Sprühregen, Regenschauer, Dunkelheit, Schneefiesel ... 

Aber ich habe mich mit dem Rad geeinigt, dass wird das Jahr durchziehen. Zusammen! Und ich habe da noch einen Deal mit dem "Wettergott" laufen - keine Schauer auf dem Weg zur Arbeit. Bisher klappt das ganz gut. 

Auch Klamottentechnisch habe ich noch einmal aufgerüstet. Ich trage morgens meine Winterradfahrhose und darunter eine Thermoleggins. Ab 7 Grad wird das übrigens tatsächlich zu warm - kaum vorstellbar. Wenn es arg windig ist, oder wenn es doch etwas feucht ist, habe ich mir Oberschenkel-Chaps gekauft. Die halten den Wind tatsächlich ganz gut ab, dann friert "die Orangenhaut" an den Oberschenkeln nicht so ein. Sehr zu empfehlen. Auch leichter Regen wird so ganz gut abgehalten.

Bisher lange mir meine Softshellschuhe, diese halten den Regen etwas ab und auch den Wind. Drin ziehe ich Merinosocken an. Jetzt bleiben die Füße warm.

Unter meiner gelben Winterradfahrjacke trage ich eine dünne Funktionsjacke. Darunter dann nur noch ein Unterhemdchen - Funktionslangarmshirt hat mich da schon die eine oder andere Schweißperle produzieren lassen *lach*. Ist erst ab 1 Grad und darunter notwendig.

Außerdem habe ich ein Schlupfhalstuch an. Dieses kann ich mir je nach Fahrtwind über die Nase ziehen. Wobei ich hier durchaus Potenzial für etwas wärmeres sehe. Da ich nähen kann, sollte das nicht so schwer werden. Dann habe ich meine gelbe Winterradfahrmütze auf, wobei ich hier ab 0 Grad "Gehirnfrost" bekomme. Mal sehen, ob ich noch was nettes finden kann. Meine Handschuhe sind wintertauglich, lediglich, wenn es zu windig ist werden meine Finger ganz kalt, aber zum Glück nicht weiß! Zum Schluß ziehe ich meine Radfahrbrille an. Diese verhindert, dass mir die Tränen laufen und in den Augenwinkeln gefrieren.

Zur besseren Sichtbarkeit hat mein Helm ein rotes Licht, ich trage gelbe Bänder an den Knöcheln. Meinen Rucksack habe ich nun mit einem weißen Blicklicht versehen. Mein Rad leuchtet vorn und hinten, ich habe reflektierende Reifen und zusätzlich noch reflektierende Streifen in den Speichen.

 



Ich hatte befürchtet, dass ich mit den vielen Schichten mich gar nicht mehr gescheit bewegen kann. Aber es funktioniert prima. Auf dem Hinweg fahre ich ja fast ausschießlich bergab. Auf dem Heimweg muss ich dann entsprechend wieder nach oben. Da lasse ich dann die Thermoleggins und auch die Funktionsjacke weg.

Und wenn ich dann so von Mainz begrüßt werde,..... alles richtig gemacht! (außerdem bedeutet es, dass ich bald wieder meine Lieblingsstrecke morgens übers Feld fahren kann!)



Donnerstag, 13. Januar 2022

Kindermund: Taskanien

 OK - der könnte tatsächlich auch von mir sein. Mir passieren solche Verdreher auch immer mal wieder. Mein "schönster" Verdreher ist noch aus meiner Kindheit, als ich voller Überzeugung mehrfach von "hollen Helztönen" gesprochen habe. Meine Freundin hat sich nen Ast gelacht!


Die Prinzessin war in der Schule. Sie haben ein Rate- und Gedächnisspiel gespielt. Die Kinder sitzen im Kreis, in der Mitte liegt ein Kissen. Auf dem Kissen sind mehrere Gegenstände. Alle Kinder prägen sich die Gegenstände ein. Ein Kind geht raus (bzw. dreht sich um) die anderen nehmen einen Gegenstand weg und verstecken ihn (zumindest unter dem Kissen.

Und dann war meine Prinzessin dran, sie drehte sich um und hat genau gelauscht. Sie sagte mir, sie hatte es sogar gehört, dass die Taskanie herunter gekugelt ist. Und genau diese hat gefehlt. Sie war sehr stolz auf sich.