Sonntag, 31. Mai 2026

Mein eigenes Logo

Das wollte ich schon immer haben: ein eigenes Logo.

Damals, als ich angefangen habe zu nähen, habe ich bei euch lieben MitbloggerInnen immer diese wunderschönen Logos gesehen. Ihr hattet kreative Namen, tolle Ideen und einen richtigen Wiedererkennungswert. Und ich? Ich hatte… keine Idee.

Letzte Woche wurde ich dann tatsächlich mit meinem eigenen Logo überrascht.

Eigentlich war es sogar logisch, dass mein Name „Zottellotte“ darin auftauchen musste. Dieser Name begleitet mich nämlich schon seit 1993 oder 1994. Unfassbare 33 Jahre! Ich liebe ihn bis heute.

Ursprünglich wollte ich irgendwann mal etwas Neutraleres benutzen. Aber bei „Zottel“ musste ich ständig erklären, wie ich darauf gekommen bin — und irgendwann wurde mir das einfach zu anstrengend. So wurde aus „Zottel“ irgendwann „Zottellotte“ — und inzwischen kann ich mir keinen passenderen Namen mehr vorstellen.

Und dann mussten natürlich auch meine Hobbys mit hinein: Hund, Fotografie, Wandern, Geocaching und Kaffee.

Irgendwie erzählt dieses Logo jetzt sogar eine kleine Geschichte:
Ich schnüre meine Wanderstiefel, laufe durch den Wald, lasse mich vom GPS leiten, finde einen Geocache — und am Ende wartet als Belohnung ein guter Kaffee auf mich. Natürlich immer mit dabei: Buffy und meine Kamera.

Als ich meiner Prinzessin das Logo gezeigt habe, kam allerdings sofort:
„Mama, da fehlt noch was ganz Wichtiges!“

Ich schaue sie an — und in genau diesem Moment merke ich es auch:
Mein treuer Begleiter fehlt. Mein Fahrrad.

Im Moment habe ich allerdings überhaupt keine Lust, das Logo schon wieder zu verändern. Und wenn ich ehrlich bin: Wenn ich mit dem Hund unterwegs bin, habe ich das Fahrrad meistens sowieso nicht dabei.

Aber wer weiß.
Vielleicht bekommt mein kleines Logo irgendwann doch noch irgendwo ein Fahrrad spendiert — zwischen Hundepfoten, Wanderschuhen und Geocaching-Abenteuern. 🚲🐾🥾

 



Samstag, 30. Mai 2026

Erste Hilfe Schulung

Hand auf´s Herz - Wann hast du zuletzt an einer Schulung für erste Hilfe teilgenommen?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es bei einigen zum Erwerb des Führerscheins war. Damals hieß das noch "Sofortmaßnahmen am Unfallort". Einige haben vielleicht als sie Eltern wurden einen Kurs "Erstversorgung von Kindernotfällen" absolviert. 

Aber wer nicht gerade ehrenamtlich als Pfadfinder oder Rettungsschwimmer o.ä. unterwegs ist, bei dem dürfte der Kurs bereits länger her sein. Einiges hat sich geändert, einiges ist dazu gekommen und so manches gerät in Vergessenheit.

Parkplatz-Schild

Ich bin seit einigen Jahren wieder Ersthelferin auf der Arbeit. Eine gute Möglichkeit, einen Kurs zu besuchen und alle zwei Jahre eine Auffrischung und Festigung zu bekommen. Je öfter ich an so einem Kurs teilnehme, desto sicherer werde ich. Routiniert in eine Ausnahmesituation zu kommen, ist sicherlich von Vorteil. Eine Situation, in der geholfen werden muss, kann schließlich jederzeit auftreten. Daheim, in der Schule, auf Arbeit, beim Sport, im Straßenverkehr,...

Erste Hilfe ist nicht nur die Überbrückung einer lebensbedrohlichen Situation bis der Rettungswagen eintrifft, es geht auch um Unfallvermeidung, Gefahren erkennen, Situationen einschätzen, Krankheiten erkennen. Stichwort: Herzinfarkt, Schlaganfall, Sonnenstich.

Pausenbank

Vor allem Handeln steht immer auch in der Ausnahmesituation einen ruhigen Kopf zu bewahren und stets an den Eigenschutz zu denken: Unfallort absichern, bei Blutungen auf Handschuhe zugreifen ect.

Letzendlich kann aber jeder helfen: durch sehen, durch ansprechen, durch Hilfe rufen und/oder Notruf absetzen und bei dem Patienten zu verweilen, mit ihm zu sprechen und so Trost und/oder Kraft zu spenden, bis der Rettungswagen kommt. Dazu braucht es noch nicht einmal einen Kurs.

Wenn es draußen zu heiß ist, wird die Pause nach drinnen verlegt.

Wir haben zuerst über die 3As gesprochen: Ansehen, Ansprechen, Anfassen

Dann folgt immer die Überprüfung der Atmung: Hals überstrecken, Blick zum Bauch, Ohr über den Mund/Nase. Atmet der Patient? 

Dann darf er in die Stabile Seitenlage. Die ist inzwischen viel leichter als früher. 5Ks sage ich nur: Kaktus, Kuscheln, Knie, Kopf, Kontrolle

Fingerkuppenpflaster aus einem normalen "Wundschnellverband" mit Öhrchen

Kaktus, weil der zugewandte Arm im rechten Winkel abgelegt wird
Kuscheln mit der abgewandten Hand und der Wange (Innenfläsche nach außen, denn beim Übergeben soll das Erbrochene nicht in der Handfläche gesammelt werden / "Kotzrutsche")
Knie, das abgewandte Knie wird angewinkelt und der Patient zu sich selbst gezogen
Kopf wird wieder überstreckt, damit die Atmung nicht durch die Zunge blockiert wird
Kontrolle - auch wenn der Patient erstmal gut liegt, könnte sein, dass sich der Zustand verschlechtert und die Atmung aussetzt.
 
Handverband - selbst angelegt und zwar mit links
 
 
Sollte keine selbständige Atmung vorliegen, ist es wichtig zu handeln. Das Gehirn braucht Sauerstoff und das möglichst schnell, 5 Minuten ohne Atmung kann bereits Schäden verursachen.
30 zu 2 - also 30 Mal Herzdruckmassage und zweimal beatmen.
 
Auf öffentlichen Plätzen, in Arztpraxen, in einigen Betrieben gibt es Defibrillatoren. Die Anwendung an sich ist selbsterklärend, aber wer im Notfall das allererste Mal den Defibrillator benutzen will, verschwendet unter Umständen zu viel Zeit. Es ist empfehlenswert den Defibrillator nur dann zu nutzen, wenn man zu zweit Hilfe leistet.
 
 
 
Helfen ist einfach, Helfen geht in jedem Alter, jeder macht das, was er kann. Nur Nicht-Helfen ist keine Option. Trotz allem NIEMALS Medikamente geben, Hilfe aufzwingen oder sich selbst dabei in Gefahr bringen.
 
Danke liebe Malteser, es war eine tolle und informative Schulung - wir haben dem Sommer und den Temperaturen getrotzt. 

Freitag, 29. Mai 2026

Back then #13 - der Idiotenhügel

 

 
Vielleicht liegt es an der Hitze — aber plötzlich musste ich an unseren Skiurlaub damals denken. 
Mein Bruder und ich waren in einen Anfängerkurs.
Zwei Kinder mit viel Motivation, wenig Technik auf Skiern, die gefühlt ein Eigenleben hatten.

Unsere ersten Übungen fanden natürlich auf dem berühmten „Idiotenhügel“ statt.
Dieser kleine Hang, auf dem alle Anfänger gleichzeitig versuchen, sich nicht ineinander zu verhaken. Gar nicht so einfach, zwei Arme und zwei Beine auf rutschigen Skiern zu koordinieren und dabei auch noch die Stöcke festzuhalten — vom richtigen Einsatz ganz zu schweigen.

Eine der Aufgaben:
Auf nur einem Ski den Hügel runtergleiten und sauber ausfahren.

Das kann ich. Ich balancierte mich perfekt - bis zum Ende der Strecke. Dort stoppte mich dann der Neuschnee. Ich bin am weitesten gekommen.
Vielleicht auch nur deshalb, weil ich mich einfach nicht getraut habe hinzufallen.

Am letzten Urlaubstag dann das große Finale:
Ein Slalomrennen.
Mit Toren. Mit Publikum. Mit diesem olympischen Gefühl, das Kinder sofort entwickeln, sobald irgendwo Stoppuhren auftauchen.

Mein Bruder verliert mitten im Rennen einen Ski.
Fährt aber trotzdem weiter.
Irgendwie halb hüpfend, halb rutschend, aber mit maximalem Ehrgeiz.

Und ich?
Ich lerne an diesem Tag etwas fürs Leben:

Den schmerzhaften Unterschied zwischen „fast gewonnen“ und Platz 4. 

Vielleicht war Platz 4 damals bitter.
Aber ehrlich? Lieber mutig starten und den Spaß behalten, als gar nicht erst den Berg runterzufahren.  

Donnerstag, 28. Mai 2026

Ausflug Kornsand

Familienausflug Kornsand. Ein wenig Lost Place (durch den Zaun) bewundern.

Ein wenig Sandstrand am Rhein

und zu guter letzt sollte es ein Geocache am Zeppelin-Denkmal geben. 

 


Aber der Reihe nach. Zu viert machen wir leider gar nicht so oft Ausflüge. Das allein ist für mich schon große Freude. Also habe ich nach einer schönen Runde gesucht, die alle Bedürfnisse erfüllt. Wasser für die Kids, nicht zu lang für meinen Mann, Geocache für mich - ja klar und Hund darf mit!

 


So ging es nach Trebur, Geinsheim, Kornsand. Dort, wo die Fähre rüber nach Oppenheim fährt. Früher war ich hier öfter gewesen. Meine Prinzessin war hier auch schon mehrfach, aber mein Mainzelmann kannte es noch gar nicht. 

 


Vorbei an der alten Fabrik oder Umschlagplatz. Seitdem ich im Rhein-Main-Gebiet bin, steht das hier leer. Aber der Bauzaun muss wohl regelmäßig kontrolliert werden. Der ist überall in Ordnung.

 

Strand ja - Baden NEIN

Dann endlich geht es zum Strand runter. Oft ist man hier allein. Dieses Mal waren dort Angler. Ich denk, die waren nicht sehr erfreut, dass wir mit dem Hund dort ans Wasser gegangen sind. Gesagt haben sie aber nichts. Aber sie haben uns genau beobachtet, damit wir auch ja nicht an deren ganzen Angeln dran kommen. Oder sie haben einfach die Angeln beobachtet und wir waren da einfach im Weg gewesen.

 



Wer hat denn da nasse Füße bekommen?


Vor zwei Jahren Jahren war ich mit den Kindern am Ippesheimer See und habe dort das erste Mal Bekanntschaft mit Schaumzikaden gemacht. Es gibt Bäume da "regnet" es plötzlich und der Boden ist regelrecht feucht, obwohl die Sonne scheint. Die „Tropfen“ von Schaumzikaden sehen aus wie Seifenschaum an Pflanzen. Das nennt sich auch Kuckucksspeichel. Verursacht werden sie von den Babys der Schaumzikaden – den sogenannten Nymphen. (ChatGPT erklärt)


 

So funktioniert das:

  1. Die kleine Zikaden-Larve sitzt an einem Pflanzenstängel und saugt Pflanzensaft.
  2. Dabei nimmt sie viel Wasser auf.
  3. Das überschüssige Wasser scheidet sie wieder aus.
  4. Mit Luft und einer besonderen Flüssigkeit macht sie daraus Schaumblasen.

Fast wie ein Mini-Blubberbad.

Warum macht sie das?

  • Schutz vor Feinden
    Vögel oder andere Insekten sehen die Larve schlechter.
  • Schutz vor Austrocknung
    Der Schaum hält die Larve feucht, besonders bei Sonne und Hitze.
  • Kühlung
    Im Schaum bleibt es etwas angenehmer als draußen.

Wenn du den Schaum vorsichtig auseinander pustest, findest du oft ein kleines grünliches oder gelbliches Tierchen darin.

Der Schaum schadet Pflanzen meistens kaum. Er sieht nur etwas seltsam aus und tropft.

 


Ach so: Das Denkmal? Der Geocache? Hat leider nicht geklappt. Am Denkmal saßen zwei Frauen und haben ein ausgiebiges Picknick gehabt - die kann ich ja schlecht fotografieren oder "weg bitten". Und der Geocache ist auch genau davor und ich wäre dabei beobachtet worden. Da muss ich wohl demnächst noch einmal hingehen. 

Zum Schluss habe ich noch ein Froschkonzert zu bieten:

 


Mittwoch, 27. Mai 2026

Gassi bei der Mewa-Arena

Mewa-Arena

Bevor es so schrecklich heiß geworden ist, bin ich für die Gassi-Runde zur Mewa-Arena gefahren. Einmal rund ums Stadion laufen, was anderes sehen, 20 Minuten und gut ist. 

Ich denk, das Wetter sollte ich im Auge behalten

Und dann hat sich die Runde ganz anders entwickelt. Es ging einmal vor dem Stadion entlang und rauf aufs Unigelände. 

Eine große Tafel voller Sticker

 Anschließend nicht den direkten Weg zurück, sondern Wege, die zwar angelegt worden sind, aber keinen Zugang haben. Die sehe ich morgens oft vom Rad, habe mir allerdings auf dem Weg zur Arbeit bisher noch nicht die Zeit genommen, dort einmal lang zu fahren. Interessanterweise fahre ich dort nie auf dem Heimweg lang. Das wäre eigentlich auch eine Option.

 

Eigentlich kenne ich nur Kinder (und Hunde), die immer auf alle Steine klettern wollen. Buffy ist anders. Sie läuft drumherum PUNKT. Hier habe ich es geschafft, dass sie einmal auf den Stein geklettert ist. Sie hat sogar posiert, bis ich fertig war mit dem ersten Schnappschuss - als ich mich besser positionieren wollte, kam sie auch direkt wieder runter. Böses Frauchen - du hast mich da oben ganz allein gelassen.

Ich denk, man kann meine Idee noch erkennen. So richtig klein machen und dann von unten nach oben fotografieren. Hund und Himmel.
 

 Überall habe ich toll bemalte Stromkästen gefunden



In einer Baustelle wurde ein "Sandberg" wohl schon längere Zeit in Ruhe gelassen, die Mohnblumen darauf ein wahres Blütenmeer.

Und dann habe ich was richtig tolles entdeckt - ein Gliedermaßstab - gigantisch. 

 Ich konnte nicht anders, ein Quatschfoto musste sein.

 

Buffy fand es langweilig - zu wenig zum Schnüffeln. Es kommen wohl nicht so viele Hundebesitzer auf die Idee an der Uni spazieren zu gehen.

 

Also ging es wieder ins Feld - Pfötchen kühlen. So wasserscheu Buffy auch ist: Pfütze heißt Pfoten rein. Am besten aber nur die Fußballen, wenn es sein muss bis zum Knöchel - auf keinen Fall mehr.

Und dann findet sie auch noch kurz vorm Auto eine Pfütze. Tiefer als erwartet. Schlammiger als gedacht. Wie ein Kind halt - Wasser geht doch immer! Schlammpackung inklusive.



 

Dienstag, 26. Mai 2026

Filmheldin in Jurassic läßt grüßen

Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie ihr in einem Film aussehen würdet? Wir haben uns gerade die Jurassic Park und Jurassic World Filme angesehen. Na klar, komme ich dann auch die Idee, was wäre, wenn ich dabei gewesen wäre. Tierlieb wie ich nun einmal bin.

 

Auge in Auge mit einem Veloceraptor
 

Ich bin begeistert. Diese Stimmung, der intensive Blick, diese unheimliche Nähe. Jetzt musste ich das ganze unbedingt als "Film" sehen.

 


Ich habe wieder ChatGPT und PixVerse genutzt (Werbung ohne Auftrag) 

Montag, 25. Mai 2026

Maske: Der alte Hofhund

Mit dieser Maske ist meine Prinzessin so unglücklich. Sie wollte eine Hundemaske herstellen: hübsch, flauschig, ein Hund zum Lieben. Deswegen gibt es auch kein einziges Bild, auf dem sie die Maske trägt.

Geworden ist es ein absolutes Einzelstück. Ein alter knurriger Hofhund, dem viel zu lang übel mitgespielt worden ist, der nun aber endlich eine Besitzerin gefunden hat, die ihn füttert, ihn pflegt, streichelt, spazieren geht und die all seine Ecken und Kanten, Knurren und Murren akzeptiert.


 Liebe Bestie meiner Prinzessin, pass bitte immer gut auf den alten Knurrkopf auf.

Sonntag, 24. Mai 2026

PC Marke Eigenbau (Version 2018)

Wenn die Kinder klein sind, haben sie noch keinen PC, Tablet, Handy. Aber sie sehen diese Geräte überall, im Haus, bei Freunden, bei Verwandten, Bekannten,... Da wächst auch bei den Kürzesten bereits der Wunsch nach einem eigenen Gerät. 

Was soll ich sagen. Ich war damals wohl ziemlich streng und habe 2018 "nein" dazu gesagt. Kurze Zeit später kam der Prinz um die Ecke und hat mir seinen PC Marke Eigenbau präsentiert!

Ich liebe es, wenn die Kinder selbst kreativ werden. Kreativetät entsteht aber nicht durch Medien oder durch Ablenkung, sondern durch einen Wunsch oder auch aus Langeweile. 

Ich kann jedem nur raten, gebt euren Kindern die Chance Langeweile zu erleben. Es kann so viel tolles daraus entstehen.

 


Freitag, 22. Mai 2026

Back then #12 - alles Würmchen, oder was

 


Als ich klein war, bin ich oft bei meiner Oma gewesen.
Und fast immer sind wir spazieren gegangen. 

Ich weiß nicht mehr genau, wo wir unterwegs waren. Aber ich weiß noch ganz genau, wie die Gehwege aussahen.

Überall lagen kleine Würmchen.

Zumindest dachte ich das damals.

Sie lagen zu hunderten auf dem Boden. Klein, grün oder dunkel, irgendwie weich aussehend. Und ich wollte auf keinen Fall auf sie drauf treten. Also bin ich auf Zehenspitzen dazwischen hindurch gelaufen. Vorsichtig. Tippelnd. Immer auf der Suche nach einem freien Stück Asphalt.

Meine Oma erklärte mir natürlich, dass das keine Würmer seien. Dass das von den Bäumen kommt.

Welche Bäume das waren, weiß ich heute nicht mehr sicher. Vielleicht Birke. Vielleicht Walnuss.

Aber für mich sahen sie eben aus wie kleine Lebewesen.
Und deshalb mussten sie beschützt werden.

Vergessen hatte ich diese Erinnerung längst.

Bis ich letzte Woche mit dem Hund eine andere Runde gelaufen bin als sonst.

Da lagen sie plötzlich wieder.

Diese kleinen „Würmchen“.

Grünlich. Schwarzbraun. Haarig. Würmchen mit Borstenhaaren. Genau wie damals.

Und sofort war dieses alte Gefühl wieder da.

Diesmal bin ich allerdings nicht auf Zehenspitzen gelaufen. Ich habe mein Handy gezückt, ein Foto gemacht und Tante Google gefragt, was da auf dem Boden liegt.

Die Antwort hat mich kurz ziemlich triumphierend werden lassen.

Larven vom Buchsbaumzünsler.

Ich musste lachen.
Mein inneres Kind war sofort überzeugt:
„SIEHSTE. ICH HAB DOCH GESAGT, DASS DAS WÜRMCHEN SIND.“

Ganz zufrieden war ich mit der Antwort dann aber doch nicht. Also habe ich weitergeschaut. Den Baum angesehen. Nochmal gesucht.

Walnuss. 

Damit war klar: Keine Raupen. Keine Würmer. Keine Zünsler.

Einfach nur die männlichen Pollenstände des Baumes.

Meine Oma hatte also recht.

Mir gefällt aber der Gedanke, dass ich als kleines Mädchen damals lieber auf Zehenspitzen in den freien Raum balanciert bin, als versehentlich auf ein vermeintliches Würmchen zu treten.

Mittwoch, 20. Mai 2026

Fotofund: Gardrobe

Wenn man zu viert wohnt, dann gibt es unglaublich viele Jacken. Nun hat unser Flur eine richtige Ecke dafür eingeplant.

Und wer lange genug in den "alten" Foto wühlt, findet sogar Bilder, wie es damals ausgesehen hat. 2 lange Haken, an denen je 2 Jacken hängen können. Aber nur, wenn man groß ist, und oben dran kommt. 

Gardrobe aus 1975

 
absolut Vintage

Gardrobenecke - bereits im Umbau

Strohgeflecht und unpraktische Haken


Es war ein Brett mit der Möglichkeit Bügel daran aufzuhängen, die Wand selbst hatte ein Strohgeflecht. Nicht mehr schön, aber zum Schutz der Jacken war´s ok.

Da war der Flur doch sehr dunkel und drückend

Hat noch funktioniert, aber schön ist anders

Diese alte Konstruktion war für uns überhaupt nicht zu gebrauchen, außerdem war sie durch das dunkle Holz erdrückend. Von daher flog sie raus. In dem Zusammenhang hab ich mal "schnell" den Flur renoviert. Deckenpanele ab, Holzpanele ab, gestrichen, neue Klingel, neue Schalter - was man halt so macht.

Gardrobenecke fast fertig




Diese Farbe ist einmalig was den Sprinkeleffekt angeht

Milchstraßenmuster - voll hübsch, oder

Und dann kam mein Schwiegerpapa und hat uns eine indivuelle Konstruktion gebaut. Eine lange Kleiderstange fest einbetoniert, darüber und darunter ein Brett eingebaut. 

 




Was soll ich sagen: Das war 2019 und ich liebe die Konstruktion noch immer. Sie hat sich bewährt. Es passen alle Jacken hin. Oben liegen die Mützen, Schals, Handschuhe und unten liegen Taschen und Rucksäcke. Lediglich der Platz unter dem Brett wird bei uns nicht so genutzt. Ich dachte, hier kann man dann die Schuhe abstellen, aber irgendwie hat sich etwas anderes bei  uns durchgesetzt.

aktuell - nur die Körchen oben gefallen mir gar nicht

Noch hängen unsere Winterjacken dort, aber die können dann jetzt auch endlich weggeräumt werden. Einheitliche Körbchen auf dem oberen Brett hätte ich noch gern. Dann wirkt es gleich viel aufgeräumter. Und die Farbeimer können hoffentlich auch bald wieder verschwinden.

Diese Gardrobenaufhängung habe ich von meiner Winterfreundin geschenkt bekommen - superpraktisch. Sie verhintert, dass sich Bügel in der Tür verklemmen und das Wichtigste ist in Griffhöhe verstaut.

Find ich das gut? Nein, aber einer gegen drei - da hab ich demokratisch verloren.