Mittwoch, 13. Mai 2026

Berlin: Bubble Planet - Das Erlebnismuseum für die Sinne

[Werbung ohne Auftrag]

Meine Schwägerin hatte mich schon vor Wochen gefragt, ob wir gemeinsam zum Bubble Planet in Berlin gehen wollen. Bubble Planet ist eine Immersive Experience. Eine Wanderausstellung, die durch die ganze Welt reist und in zwei Städten in Deutschland zu sehen ist. In Berlin waren wir, jetzt sind sie noch bis November in Köln.  

Plakat: Bubble Planet

Schon allein die Anreise war spannend. Mit Bus und S-Bahn quer durch die Stadt und das mit drei Kindern (meine zwei und mein Neffe).

Außen Pfui - innen frische Leckereien (belegte Brötchen, süße Stückchen)

S-Bahn Station Treptower Park - sicher ist sicher

WOW - was für eine Apotheke.... und Negativ-Wow - wieso rennt da ein Fußgänger quer über eine mehrspurige Straßenkreuzung?

Dann waren wir endlich in der Arena Berlin. Ein Glück gab es eine Gardrobe: Jacken, Taschen, Rucksacke konnten abgegeben werden, so hatten wir die Hände zum Fotografieren frei.

Der erste Raum waren Wasserblasen - unter dem Meer. Viele Spiegelungen



Beim Fotoshooting erwischt *lach*

Danach ging es in einem Raum gefüllt mit rosa Luftballons. Sie waren gut hüfthoch und blieben durch einen leichten Luftstrom auf einer Seite des Raums. Spannend war auch das Guckloch hinein.


 
 

Jetzt ging es in eine riesige Bubble. Ein wenig wie ein Iglu, aber alles mit Licht- und Soundeffekten, Spiegelungen auf dem Boden. Drinnen konnte man einfach in einem Sitzsack sitzen und die Stimmung auf sich wirken lassen.



Zunächst sah es nur nach einem Durchgang aus. Aber es war absolut durchdacht, Symetrie in Perfektion, Farbspiel, Spiegelungen - ein wenig Labyrinth, ein wenig Weltraumgefühl, da es bodenlos war. Jeder der wollte, wurde direkt vom Personal in dem Raum fotografiert - Gruppenfoto auf dem keiner fehlt.


Danach ging es in einen interaktiven Raum. Hier konnten Luftballons virtuell aufgeblasen werden, damit ein Gegenstand abhebt. Es konnten virtuelle Seifenblasen gepustet werden und es gab die Möglichkeit einen Luftballon an verschiedenen Gegenständen platzen zu lassen, gepumpt wurde hier mit einer Fußluftpumpe.

Luftballons aufpusten

virtuelle Seifenblasen


Anschließend gab es verschiedene Fotoboxen. Insgesamt waren es 8 Stationen, wobei bei uns eine gesperrt war und an der "Hauptstation" vom Plakat - die mit dem in Quitscheentchenbaden - musste man sehr lange anstehen. So wichtig war uns dann dieses eine Erinnerungsfoto nicht und wir haben es einfach geskippt.
Kuscheln in einer Bubble

Stairway to Bubble Planet Heaven

Im Schleudergang - oder auch "Schatz, ich habe die Kids zu heiß geschleudert!"

 
Definitiv eines meiner Favoriten-Fotos: Die Himmelsschaukel an einer Ballonwolke

Bällebad - Bällebaden - Mit einem Riesen in einem Schwimmbecken ein Schaumbad nehmen. Viel mehr muss dazu gar nicht gesagt/geschrieben werden, seht mein Gesicht! Genauso hat es sich angefühlt.





Im Raum mit dem Heißluftballonflug habe ich gemerkt, dass die Ausstellung bald weiterziehen wird. Die Luftballons im Netz waren teilweise echt geschrumpft. Und bei mir setzte recht schnell "Reiseübelkeit" ein.

Der nächste Raum hatte was von Nasa und einem Weltallbesuch oder auch von einer Unterwasserblase.
 

 

Danach ging es in einen Raum mit "Lungenblasen". Leider waren es hier nur noch wenig metallische Luftballons.
 
 

 

Das Finale fiel dann leider auch sehr spartanisch aus. Sicherlich sollte der ganze Raum von echten Seifenblasen erfüllt sein. Es gab an vier Seiten Seifenblasenmaschinen, der Boden war aus Gummi, damit keiner rutscht.
 
 

Das echte Highlight gab es natürlich zum Schluss: Einen Film mit einer VR-Brille. Allein aufgrund der Sitzgelegenheiten hätte ich das gern ausprobiert, aber ich traue dem Frieden nicht und befüchte auch hier Reiseschwindel - daher habe ich mich aufs Fotografieren beschränkt.



Der andere Eingang von der S-Bahn-Station Treptower Park. Hier hängen lauter einzelne Socken auf der Leine.
Unterführung Treptower Park
 

Fazit: 
Es war ein richtig schöner Ausflug gewesen, der über Generationen und Alterstufen hinweg funktioniert hat. Es gab Dinge zum Lachen und zum Staunen, zum Anfassen und zum Bewundern, aber jedes mal wurde die Fantasie mit angesprochen. Von 11 Jahren bis 50 Jahre, Junge wie Mädchen unter einen Hut zu bringen ist eine hohe Kunst, die nicht mehr so oft gelingt. 
Da wir kurz vor dem Ende in Berlin in der Ausstellung waren, war leider einiges nicht mehr tiptop. Ein Manko für mich persönlich ist das frühe verbindliche Buchen - seitdem ich Kinder habe, bin ich gern zeitlich flexibel oder spontan. Ich kann allerdings voll verstehen, dass es sinnvoll ist, den Besucherstrom zu kanalisieren, damit überall Fotos geschossen werden können und damit es nicht zu längeren Wartezeiten kommt. Mein letzter Punkt ist der Preis. Ich weiß natürlich, dass es angemessen ist, für all das was geboten wird, Personalkosten, Miete, Strom, Material oder auch der Programmieraufwand, nur wenn ich Alleinverdiener bin und den Eintrittspreis gleich dreimal zahlen muss, reißt es ein ganz schönes Loch ins Säckel. Ich bereue aber in keinster Weise!

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