Sonntag, 10. November 2024

Halloween-Nachtrag

Die Prinzessin steht seit sicherlich 5 Jahren auf Halloween. Ihr geht es um den Spaß mit den Freundinnen. Gemeinsam bei Nacht (hui, also im Dunkeln) um die Häuser zu ziehen. "Verbotenerweise" an allen Türen zu klingeln - wobei, das dürfen gern die Freundinnen übernehmen. Ein Gedicht aufzusagen und dafür Süßes zu kassieren. Am liebsten natürlich ganz viel Süßes. Da macht es ihr auch nichts aus, mal eben 1,5 bis 2 Stunden zu laufen. Während mein Rücken längst schreit: Genug für heute.

Zottellotte-Zombie

Ja, und die Prinzessin liebt es sich zu verkleiden und zu schminken. An Halloween darf sie sich dann auch einmal ganz dunkel und böse schminken. Dieses Jahr haben wir extra Kunstblut gekauft. Es wird jedes Jahr professioneller bei uns.

Zottellotte noch bei Tageslicht
 

Ich selbst konnte mit dem Halloween-Gedöns vorneweg wenig anfangen. Ich kenne es nicht aus meiner Kindheit. Das ist so neumodischer Quatsch aus den USA. Aber was soll ich sagen: Begeisterung ist ansteckend. Und wenn die Prinzessin Halloween so liebt, dauerte es nicht lange bis der Funke auch zu mir übergesprungen ist.

Auch die Fingernägel werden thematisch angepasst - giftgrün neben blutrot

Nachdem es dann ja viel Gerede darüber gibt, wo der Halloween-Gedanke denn nunn eigentlich her kommt, bin ich auf die Suche nach der "ganzen Wahrheit" gegangen. Wenn ich zukünftig von Halloween spreche, dann rede ich vom irischen Winteranfang, der seit 2.000 Jahren gefeiert wird. Als Tag vor Allerheiligen. 

Eine Vampir-Prinzessin

Dieses Jahr waren alle Freundinnen von der Prinzessin allerdings bei jeweils anderen Freundinnen eingeladen, die wir aber nicht kannten. So ist es leider, wenn alle Mädels auf unterschiedliche Schulen gehen. Wir lassen uns davon aber nicht den Spaß verderben und sind als Mutter-Tochter-Gespann einfach bei uns durch die Nachbarschaft gezogen. Haben ehemalige Klassenkamerdinnen getroffen, eine Lehrerin von der Grundschule entdeckt und einfach viel Freude gehabt.


Das Gedicht habe ich mir dieses Jahr selbst ausgedacht

Ich bin die kleine Hexe, ich liebe Farbenkleckse.

Willst du keine auf dein Haus, dann rück´ die Süßigkeiten raus.

Das kommt bei der vorbereiteten Nachbarschaft deutlich besser an als die Standardphrase: Süßes oder saures. Für die Prinzessin ist es anfangs ganz schön Überwindung ihren Spruch aufzusagen, aber nach dem 20. Mal wird es richtig gut und flüssig. Und die Belohnung ist so manches Mal, dass sie zweifach in die Süßigkeitenschale greifen darf. Gut für ihr Selbstvertrauen. Schule für´s Leben halt.

 

Spooky - leuchtende Hände im Gebüsch

Ich selbst komme dann auch mit den Nachbarn ins Gespräch und kann mir die teilweise extrem liebevolle Deko der Häuser ansehen. Oder auch die Kürbisse, die längst nicht mehr nur einfache Fratzen sind. Nur Fotos sind des Nachts echt schwierig.

 


Samstag, 9. November 2024

Maislabyrinth

Schon ganz lange wollte ich einmal in ein Maislabyrinth. Vor vielen Jahren gab es einmalig ein "kleineres" Maislabyrinth bei Karls Erdbeerhof in Elstal. Damals bin ich mit meiner Freundin und mit Prinz im Kinderwagen durchgezogen. Der Prinz hat es quasi verschlafen und meine Freundin hat mir von den schlimmsten Horrorfilmen erzählt. Jetzt wo ich so drüber nachdenke, hat sie das auch schon einmal im See mit dem weißen Hai gemacht oder bei Übernachtungen mit John Sinclaire. Danke Anke, das hat irgendwie System. Nein, ich liebe meine Freundin von ganzem Herzen. Wir kennen uns seitdem wir auf den Spielplatz gehen, also quasi genausolange wie wir alt sind *prust*.

Die Hexe Zottellotte
 

Zurück zum Maislabyrinth. Als ich vorletztes Jahr zur Kürbiszeit - zufälligerweise auch kurz Halloween - beim Bauern Lipp in Weiterstadt gewesen bin (hier), hatte ich das erste Mal das Maislabyrinth gesehen. Wir wären auch gern durchgegangen, hatten aber "nur" eine Stunde Zeit. Ab dann wird das Labyrinth freigegeben für die Schrecken der Nacht und da war die Prinzessin zu jung und der Prinz hasst das regelrecht. Also waren wir damals "nur" in der supertollen Kürbisausstellung gewesen. 

zwischen dem hohen Mais fühl ich mich dann doch irgendwie klein
 

Dieses Jahr waren die Prinzessin und ich vorbereitet. Wir sind schon seit Tagen in Halloweenstimmung und da bot sich dezente Verkleidung an. Ich habe endlich meine Tattoos ausprobiert. Hält super und sieht klasse aus.


Und wie war es denn nun im Maislabyrinth? Richtig klasse. 

Karte: Asterix und Obelix

Es gibt eine Karte vom Labyrinth mit Stempelstationen, die man finden kann. Wer alle gefunden hat, der kann einen Preis gewinnen.

Stempelstelle
 

Von daher gibt es schon den Anreiz nicht nur in das Labyrinth rein zu gehen und wieder raus zu finden, sondern man muss sich darin auch etwas orientieren, um überall hin zu gelangen.


Alle Stempelstellen inkl. Bonus gefunden!

Und dann hört man solch lustigen Gespräche wie "Wir sind jetzt am Ellenbogen und müssen noch bis zu den Federn." oder auch "Sind wir am Bauch oder an den Füßen?" oder man fragt sich durch "Wer weiß denn ungefähr wo wir sind?" Lauter entspannte Menschen, alle mit einem Lächeln, keiner in Hektik, alle mit dem gleichen Ziel: Stempel finden.


 Den Ausgang haben wir dann doch recht fix gefunden, denn man hörte den großen Hüpfberg.

dezent orientierungslos
 

Zum Abschluß gab es noch einen Sprung ins Maisbad. Das fühlt sich ja mal richtig toll an. So glatt, so kalt und weich.

Maisbad

 

Wir wollten dann zur Kürbisausstellung und dort was feines essen. Aber leider war der Eingang so voll, dass wir richtig hätten anstehen müssen. Darauf hatte ich keine Lust, die Prinzessin auch nicht. So haben wir uns noch Shopping bei Segmüller und Pumuckl Spielplatz und Pommes und Crêpe gegönnt. War fast genauso gut wie die Kürbisausstellung.


und dann essen, essen, essen
Hier durfte ich nicht rein beißen, der ist für meinen Prinz







Freitag, 8. November 2024

Pilze, Pilze, Pilze

Nicht nur in Berlin spritzen die Pilze überall, auch im Ober Olmer Wald muss man gar nicht lange suchen, um viele verschiedene Sorten zu erblicken. Wie gesagt, ich kenne mich mit Pilzen genau "Null-Komma-Null" aus, von daher lasse ich artig alle Pilze dort weiter wachsen, wo sie sind und erfreue mich einfach an ihrer Vielfalt.










Donnerstag, 7. November 2024

Edgar zieht bei uns ein

Im Urlaub war ich mit meiner Schwägerin und meinem Bruder shoppen. Der Prinz braucht neue Shirts. Soweit so gut, allerdings müssen sie lange Arme haben, aus T-Shirt-Stoff bestehen, in seiner Größe verfügbar und bitte BUNT sein. Schwarz, weiß, grau, sogar mal dunkelblau konnte ich finden, aber nichts mit Aufdrucken oder in grün, bunt, spannend, lustig, schön. Alles einfach nur megaschlicht, einfach und langweilig. In der Kinderabteilung fand ich dann doch etwas, es sah auch groß genug aus und so nahm ich es mit. Allerdings passte es weder dem Prinzen (Arme zu kurz) oder meinem Neffen (zu straff über den Bauch) - wohlbemerkt: Schön fanden es beide Jungs!

Edgar hat seinen Platz gefunden

Hilft ja nichts: Zurück damit. Was ich allerdings nicht beachtet habe, meine Schwägerin hatte es mit ihrer Karte gezahlt und so konnte ich es nur gegen Gutschein tauschen. HIHI - welche Freude, denn als wir zwei Tage vorher geshoppt hatten, hatte ich mich in Edgar verliebt, ihn aber stehen lassen, weil er so teuer war. Jetzt habe ich ihn selbstlos gegen zwei T-Shirts getauscht!

Schaut mal, wie er sich freut, dass ich ihn mitgenommen habe!

Edgar - aus dem Laden gerettet von der tollkühnen Zottellotte


Mittwoch, 6. November 2024

Schifffahrt mit der Havel Queen

Der Urlaub geht zu Ende. Viele bleibende Erinnerungen wurden erlebt, Ausflüge gemacht, Freunde getroffen, erholt - nun wollten wir den letzten Abend in Ruhe verbringen. Da wir aber das Zeitfenster für den Steinbergpark vertrödelt haben und sich dort abends die Wildschweine tummeln, sind wir zum Tegeler Hafen gefahren und wollten dort an der Promenade spazieren. Menschen und Lichter, dazu Wasser. Das klingt gut.

So schön kann Berlin sein
 

Wir kamen dann am "Kreuzfahrterminal" an. Einer der Verkäufer bot lautstark eine letzte Fahrt auf dem Tegeler See an, bei Sonnenuntergang, 1 Stunde. Was soll ich sagen: Meine Mama und ich sahen uns an, die Kids sahen mich an, ich sah die Hunde an - nachdem geklärt war, dass Hunde kostenfrei mitreisen können, habe ich ganz spontan eine Schifffahrt gebucht. 30 Minuten Wartezeit bis die Havel Queen kommt, haben wir mit gebrannten Mandeln überbrückt. (*ärgs* die erste Mandel kostete mich glatt eine Ecke Zahn und einen Zahnarztbesuch am darauffolgenden Montag)

Tegeler See von der Sechserbrücke

 

Alles im Allen war das ungeplant genau der perfekte Abschluss für meinen Herbsturlaub.

Da kommt die Havel Queen

 

Auf dem Wasser...


... mit einer Berliner Weiße...

Berliner Weiße

 

... der Prinz hat sich ein Matjesbrötchen schmecken lassen, die Prinzessin eine Bretzel...

Matjesbrötchen

 

... die Hunde kamen entspannt an Bord, wo ich tatsächlich die meiste Angst hatte...

relaxte Hunde - nur Brownie war es ohne Unterfell zu kalt

 

Buffy konnte liegen, weil sie genug wärmendes Fell hat

... vorbei ging es an vielen kleinen Inseln (es sollen wohl 7 gewesen sein)...

Vorbei an 7 kleineren und größeren Inseln

... die Sonne ging unter...

Es wurde dunkel, aber an Bord wurde es hell

 
Havel Queen wirftauch tolle Lichter aufs Wasser

... und zurück ging es dann durch die Dunkelheit auf den hell erleuchteten Anlegesteg zu!

zurück zum beleuchteten sicheren Hafen

 ... sogar der Bordfotograf hatte uns - ZACK - hatten wir nicht nur ein Familienfoto, sondern auch alle Einzelaufnahmen mit passender Postkarte.

"Ich war dabei - Havel Queen in Berlin"