Mittwoch, 26. April 2017

Erstlingswerk: Drachen-Fleece-Kombi

Mein Erstlingswerk
Als ich angefangen habe, wieder mehr zu nähen, hatte ich noch keinen Blog. Und eigentlich wußte ich auch noch nicht, dass man im Internet für alles eBooks und freeBooks finden kann. Deswegen ist mein Erstlingswerk etwas ganz ganz besonderes.

Ich habe bei Karstadt ein Stück Rest von einem kuschligen Drachenfleece gekauft. Ja, das ist bestimmt 5 Jahre her!

Dann habe ich daheim, ohne Anleitung und ohne Schnittmuster eine Kombination aus einem Kapuzenpulli mit Tasche und eine Art Jogginghose genäht.
Mit Bauchtasche
Für den Pullover habe ich einfach einen passenden Pullover als Grundlage genommen und bei der Hose ebenfalls. Das Bündchen bei der Hose hat prima geklappt. Das Bündchen an den Beinen fand ich damals so extrem fummelig. Ich habe richtig Angst bekommen, dass an den Armen noch einmal zu haben, dass ich dort eigentlich einen ganz einfachen Saum machen wollte.

Meine ersten Bündchen
Dann kam aber die Anprobe dazwischen und mein Sohn war schwer begeistert und wollte es nicht mehr ausziehen. So kam es unfertig schon in die Wäsche und wurde direkt vom Wäscheständer aus wieder angezogen - und irgendwann ging das mit dem Säumen in "Vergessenheit". Der kleine Mann hat den Anzug wirklich oft angezogen. Meistens draussen, weil er in Kombination doch recht warm war.

Und wie komme ich ausgerechnet jetzt wieder drauf? Ganz klar, die Prinzessin ist jetzt bei der Größe angekommen, dass der Anzug ihr passt. Und auch sie liebt die Drachen und findet die Hose bequem und sie sieht noch immer relativ gut aus.... dafür, dass sie wirklich schon viel auf dem Spielplatz getragen wurde und etliche Runden in der Waschmaschine und inzwischen auch im Trockner gedreht hat.

Große Lücke in der Kapuze - EGAL!
Perfekt ist sicherlich anders - ABER ich möchte hiermit Anfängern gern die Angst nehmen, anzufangen. Einfach machen! Es ist leichter als man denkt. Die Kinder verschmerzen Ungenauigkeiten, man lernt sehr viel dabei und kann nur besser werden.

meine Verlinkung: creadienstag, meertje, made4boys und kiddikram

Samstag, 15. April 2017

Dinosaurier Ausstellung

Die Wanderausstellung "Dinosaurier - Im Reich der Urzeit" macht Station in Mainz. Logisch, dass wir uns das ansehen müssen.

Am Karfreitag sind wir zur Messe in Mainz gefahren, parken unkompliziert und umsonst. Das freut doch sehr. Den Eintritt empfinde ich schon recht teuer: 9 Euro für Erwachsene und 8 Euro für Kinder ab 2 Jahren, es gibt aber immer mal wieder Ermäßigungskarten - dann kostet es nur noch 6 Euro pro Nase. Das Wetter hielt sich gut, trocken und sonnig und dadurch meist sogar angenehm warm.

Es gibt viel zu entdecken: große und kleine Dinosaurier, die man anfassen und sogar besteigen kann. Im Vergleich zum Dinopark in Kaiserslautern oder bei Oranienburg ist die Darbietung aber sehr nüchtern und schlicht. Jeder Dino hat ein Schild, normalerweise lesen wir alle, gestern eigentlich keines. Es gibt zwei Hüpfburgen hintereinander. Die sind heiß begehrt. Auch von meinen zwei, und mit 2,5 Jahren läßt sich der Parcours schon gut bewältigen und auch die großen Kinder stören meine Prinzessin irgendwann nicht mehr. Der Prinz läßt sich davon schon lange nicht mehr beeindrucken.

Es gibt einen Ausgrabungssandkasten auf einem LKW, richtig mit Pinsel und Dinoknochen im Sand. Daneben steht ein LKW mit nachgemachten Fossilienfunden und dem echten Veloceraptor aus Jurrasic Park. Auf einen LKW bewegen sich die Dinosaurier und machen Geräusche. Highlight für meinen Prinzen ist natürlich das Kino. Am liebsten würde er sich dort alle Filme über die Dinosaurier ansehen, aber nach zweien war Schluß.
Für Kleinigkeiten zu Essen (Bockwurst und Pommes) und Trinken (Kaltgetränke und Kaffee) ist ebenso gesorgt wie für die Begehrlichkeiten im Souvenirshop am Ausgang.

Fazit: Durchwachsen - die Kinder (vor allem der Prinz) wollen wieder hin, mein Mann und ich denken, einmal gesehen, das langt.







Donnerstag, 13. April 2017

Ausflug zum Abenteuerspielplatz in Hochheim

Gestern haben wir wieder einen schönen Ausflug gemacht, zusammen mit meiner Nachbarin und ihrem Sohn. Es ging zum Abenteuerspielplatz in Hochheim.

Mein Sohn mit Freund
Das Abenteuer begann schon beim "Verladen" der drei Kinder - alle Kinder noch mit Sitzkissen und Sitzerhöhungen auf eine Rückbank zu bekommen ist gar nicht so einfach, kann ein Auto noch so groß sein. Da meine Tochter grade Mordsspaß am Türgriff-ziehen hat, mußten wir auch noch die Kindersicherung suchen. Aber dann konnte es endlich los gehen.

Klappt auch mit 2,5 Jahren gut
Der Spielplatz ist wirklich leicht zu finden und es gibt einen großen Parkplatz. Das Gelände ist schön weitläufig und hügelig. Drumherum nur Felder - jummy *und Nase zuhalt* - die grade frisch gedüngt worden sind, aber Schreien und Toben ohne Rücksicht auf Nachbarn nehmen zu müssen. Es gibt sogar für den Notfall ein Dixiklo *g*

Die Jungs haben natürlich sofort die Leiter gekapert und sind über Wackelbrücken, Taue und Netze in den höchsten Turm geklettert. Tolle Aussichten von dort oben, muß ich schon sagen. Die Rutsche hat dieses Mal keiner ausprobiert. Der Wind war oben schon sehr frisch - und er weht dort wohl "immer".

Anschließend ging es ins "Lava-Feld" - es stehen große Steine auf der Wiese, dort kann man von Stein zu Stein springen und so die "Lava" überwinden. Im großen Sandkasten kann ebenfalls mit Steinen gespielt werden. Sie werden gestapelt, gereiht - und erstaunlicherweise nicht geworfen!

Klar, und dann gibt es noch Wipptiere und tolle Schaukeln und eine "Pfeife". Diese hört man immer mal wieder, wie sie funktioniert habe ich allerdings nicht wirklich mitbekommen.

Fazit: Die Kinder wollen wieder hin, am liebsten direkt heute *g*




Montag, 3. April 2017

Ausflug zum Park am Mäuseturm



FRÜHLING!

Endlich ist das Wetter besser. Endlich haben wir wieder einen schönen Ausflug unternommen. Gestern waren wir in Bingen gewesen. Dort gibt es direkt am Rhein einen kleinen Park - Park am Mäuseturm

Dieser Park ist eingezäunt, es gibt keine Fahrräder und keine Hunde. Wirklich ideal mit meinen beiden Rabauken. So kann man sie dort wirklich frei laufen lassen. 

Blick über den Rhein
Wir sind zuerst am Wasser zum „Käsestück“ gelaufen. Dort haben sich die Kinder quasi selbst gefangen genommen und sind dann ausgebrochen. 

Wir haben dann drei Stühle gefunden mit Blick auf den Rhein und haben dann erst einmal etwas gegessen und getrunken. 
Sport und Wellness

Weiter ging es dann zum Mäuseturm. Ich habe den ja schon mehrmals von „oben“ - von der Germania gesehen - und wußte er steht im Wasser, aber die Kinder waren da ein wenig enttäuscht, weil sie nicht hingehen konnten. (Hier finden interessierte die Geschichte zumMäuseturm)

Unser Weg führte uns dann zu einem Trimm-dich-Platz oder Bewegungsplatz - eher für Erwachsene. Dort konnten sich nicht nur die Kinder bewegen, sondern auch für mich fiel ein wenig Wellness ab: Rückenmassage, Schulternbewegung, Hüftdrehungen, Beinschwung .... ganz fantastisch, angenehme weiche Bewegungen ohne Zwang, die einfach gut tun. Oder ich tue und will, aber weil ich es ausprobieren will und genieße und nicht, weil ich weiß, es tut hinterher gut.

Aber dann ging es endlich zum Spielplatz. Und der ist wirklich toll. Große Kinder, kleine Kinder - für jeden ist etwas dabei. Es gibt Spielhäuser, es gibt Schaukeln, eine Nestschaukel, es gibt eine
Spielplatz
Highlight: Das Boot - noch ohne Wasser
Kletterburg mit Wackelbrücke und Rutschstange und Netz. Dazu noch ein Kletterwand und einen Teppichrutschberg (okay, hinterher war der Hosenboden schwarzgrau, aber alle Kinder hatten dort mächtig Spaß), eine in die Landschaft integrierte Tunnelrutsche und - und das ist das Highlight des Sommers - ein Boot! Mit Wasser drum herum, zum Hinüberziehen von der einen auf die andere Seite. Wir hatten jetzt allerdings das „Pech“ zu früh im Jahr zu sein, es war noch kein Wasser drin.
Ganz in der Nähe vom Spielplatz gibt es die Möglichkeit Eis zu kaufen oder Kaffee, nur leider hatte ich mein Portemonaie vergessen - egal, ich hatte Essen und Getränke eh dabei.

Fazit: Ich will auf alle Fälle wieder hin. Und die Kinder auch.

Dienstag, 21. März 2017

Ninjago-Kostüm

Meine Kinder stehen auf Verkleiden - gern auch das ganze Jahr hindurch. Sie ziehen die Kostüme so als viel mehr als nur einmal an. Daher macht es mir auch großen Spaß Kostüme zu "entwerfen" und zu nähen.

Anfang des Jahres war mein Sohn zu einem Kindergeburtstag mit Motto "Ninjago" eingeladen. Für meinen Sohn stand direkt fest, er will als grüner Ninja gehen.

Ausnahmsweise habe ich also Stoff gekauft - grünen Jersey. Und Glitzerstifte zum Bemalen. Ich dachte, damit bin ich schneller als wenn ich versuche in Gold Applikationen zu zeichen, zu schneiden, zu nähen. Glitzerstifte sind da wirklich gut, ABER - bei Glitzerstiften ist ganz schön wenig Glitzer drin und dann hat mir am Ende die Zeit nicht gereicht einen neuen Stift zu besorgen und so ist das Kostüm nur noch "angelehnt" an den Original Lego Ninjago Lloyd.

Für die Hose habe ich einfach den Schnitt von einer Schlafanzughose abgenommen - ein wenig verlängert, damit ich ein faules Bündchen dran nähen kann.

Das Oberteil ist wieder ein Uppermuk, mit langen Armen und Kapuze. Die Kapuze habe ich so genäht, dass sie vorn eine Art "Kragen" hat. Allerdings war das zu wenig hoch und für den Geburtstag mußte ich auf "wir müssen jetzt aber losgehen sonst kommen wir zu spät" ein Stück Stoff vor das Gesicht "nähen" (also mit zwei Stichen von Hand heften), damit er eine Maske hat.

Kind richtig glücklich. Es gab dann sogar noch einen weiteren Kindergeburtstag mit Ninjago-Motto. Und ihn hat es nicht die Bohne gestört, dass andere Kinder in gekauften Kostümen gekommen sind. Zum Glück hatte kein anderes Kind einen Lloyd *g*

Das war dieses Mal ein schnelles Projekt, inzwischen in verlängerter Größe 134!
Einen Tag zuschneiden und Hose nähen, einen Tag das Shirt nähen und am Abend vorm Geburtstag bemalen.

Und jetzt verlinke ich das noch mit dem Creadienstag (und falle auf, weil es das einzige Kostüm ist!), mit Kiddikram von LunaJu und Made4boys.

Mittwoch, 8. März 2017

Kindergartentasche Bibi

Meine Tochter ist jetzt ein Kindergartenkind. Selbstredend, dass auch sie eine Kindergartentasche bekommt.

Die Form stand ganz schnell gedanklich fest. Es wird eine ähnliche Kindergartentasche wie die erste von ihrem Bruder und der Prototyp hierzu. Allerdings habe ich mich dieses Mal nicht mehr mit Schnittmuster und so aufgehalten.

Auf die Klappe sollte eine Bibi Blocksberg - mit Besen und roten Zopf. Ich bin ja noch nicht so gut in Nähmalen und Applizieren, aber es macht schon Spaß. Und auch wenn das Ergebnis noch nicht perfekt ist - ich find die Bibi ist wirklich gut geworden.

Der Rest der Tasche mußte dann *hüstel* ein wenig schlichter gehalten werden. Also bin ich wieder auf eine alte Jeans umgestiegen. Für eine Kindergartentasche langt übrigens ein Bein! *g* Allerdings mußte ich ein wenig schauen, wie ich die Höhe und Breite gestalte, damit es paßt. Eigentlich hätte die Klappe ein wenig länger sein können und der Breite Einsatz sollte eigentlich auch nicht gestückelt sein.

Die Vorderseite innen habe ich mit Webbändern und jede Menge Zierstichen bearbeitet. Sie gefällt mir richtig gut. Auf die Rückseite habe ich die eine Po-Tasche der Jeans gesetzt. Damit ich die Verbindung nach innen bekomme, habe ich die unterlegt mit dem Stoff, den ich auch innen als Futter genutzt habe. Ein wenig breiter, ein wenig tiefer.... aber hey, ich bin da nicht so kleinlich!
Die Innentasche ist einfach und schlicht ohne Unterteilung oder extra Fächern, dafür aber mit schönen bunten fröhlichen Stoff. Ich habe den als Rest von einer anderen Kindergarten-Mama geschenkt bekommen und bin immer wieder erstaunt, wieviel da noch geht.

Irgendwie habe ich mal wieder vergessen Gurtband zu kaufen. Das fällt mir ja immer erst auf, wenn ich zusammennähe. In dem Fall hab ich aber das Gurtband einer alten Tasche von mir genommen und noch ein wenig mit Webband und Ziernaht aufgehübscht.

So gefällt mir die Tasche. Und die Kleine ist mächtig stolz auf ihre Bibi-Kindergartentasche.

Dienstag, 13. Dezember 2016

Kinderweste

Mein Prinz darf beim Weihnachtskrippenspiel der Kita mitspielen. Er ist einer der Wirte. So ganz genau verraten will oder kann er noch nichts. Es war nur wenig aus ihm herauszubekommen: ABER es klingt so, als wenn er der Wirt ist, der Maria und Josef einen Platz in seinem Stall anbietet. Jepp, finde ich cool.
Vorn - gelungen
Ich finde eh, dass er mit seiner Stimme durchaus Theater spielen soll. Seine Stimme ist so tragend und er spricht schön klar und deutlich, er hat Spaß am Spielen, sich verkleiden und es fällt ihm sehr leicht Texte (die ihn interessieren!) auswendig zu lernen.

Auf jeden Fall hat die Kita zur Hausaufgabe gemacht, dass sich die Kinder überlegen sollen, wie ihre Rollen aussehen. Der Prinz sagt, der Wirt braucht eine Weste. Finde ich auch!

gestopftes Loch & versetzte Tasche
Kurz im Netz gestöbert und eine amerikanische Anleitung gefunden. In Anlehnung an diese Anleitung habe ich ihm aus seiner kaputtgegangenen Cordhose eine Weste genäht. Die Größe weiß ich jetzt nicht so genau - ich habe Größe 7 (Jahre?) genommen - ich war allerdings zu faul inch in cm umzurechnen und am Kind auszumessen. Er trägt jetzt 134 - Länge top, Breite hätte ein wenig schmaler sein können, aber so paßt auf alle Fälle ein Pulli drunter.
Und auf Wunsch einer einzelnen Person mit einer angeblichen Allergie darauf OHNE Knöpfe!

Die Hose auseinander geschnitten, nach Schnittmuster zugeschnitten, die Taschen abgetrennt und "verkehrt herum" wieder angenäht sowie ein kleines Loch gestopft. Für das Rückenteil hat die Hose leider nicht gereicht *g* - da kam jetzt das zweite Hosenbein meiner alten schwarzen Jeans zum Einsatz. Gefüttert habe ich sie auch, aber nicht mit Futterstoff, sondern jungstauglich mit dem Rest vom Weltraumstoff - zur Not soll er sie auch gewendet anziehen können.

von hinten direkt mit Fleck
zur Not geht auch gewendet
Ein wenig verzweifelt bin ich beim Zusammennähen. Ich habe mich leider nicht an die Anleitung gehalten. Ich habe es anhand der Bilder nicht sofort erkannt und konnte mich nicht auf den Text konzentrieren. Ich dachte mir, so schwer kann es doch nicht sein. Also quasi zwei Westen genäht - rechts auf recht ineinander gelegt und schön mit Wendeöffnung zusammengenäht. BLÖDE IDEE.... denn das Wenden hat so natürlich nicht geklappt *grummel* Ich kam so nicht bis zu den Armausschnitten. So konnte ich endlich mal wieder was auftrennen, beide Arme und einen Teil vom Innenfutter. Alles was ging rechts auf rechts zusammengenäht und die beiden Armausschnitte dann eingeklappt und von außen abgesteppt. Vielleicht geht es auch anders.Keine Ahnung. Vielleicht steht es auch richtig in der Ahnung. Sagt mir Bescheid.

Aber auf jeden Fall bin ich stolz auf das Ergebnis. Mein Prinz ist zufrieden. Morgen kann er die Weste zur Probe mit in den Kindergarten nehmen.
Und mein Mann? "Dann kannst du mir ja eine Weste nähen, aus braunem Cord!" - OK. Das wird bestimmt eine Herausforderung.

Tragefoto gibt es dann hoffentlich morgen am Kind. Mann - bei der Dunkelheit und den miesen Lichtverhältnissen macht fotografieren echt keinen Spaß.

Und obligatorisch verlinke ich das mit dem Creadienstag, mit Meertje, Kiddikram und made4boys sowie Handmade on Tuesday und DienstagsDinge.