Mittwoch, 19. April 2023

Lab-Caching in Berlin

Ich habe wirklich gefallen an Adventure Labs gefunden. Adventure Labs sind eine besondere Spieleart im Geocaching. Hier wird keine pyhsikalische Dose gesucht, sondern in der Regel 5 Stationen besucht und dabei Fragen beantwortet. Dieses Spiel kann teilweise unter 30 Minuten gespielt werden, aber es gibt auch welche, die über 2 Stunden dauern. Ganz nach Lust und Laune bzw. freier Zeit. Bei einigen Adventure Labs gibt es dann am Ende noch eine Bonus-Dose. Diese ist in der Karte als Mystery gekennzeichnet.

In Berlin habe ich bisher noch keinen Adventure Lab gespielt - sprich ich hatte die volle Auswahl *lach*.

Das schöne an dieser Spieleart ist, dass man Orte entdeckt oder Informationen zu Orten findet, die man sonst nicht kennengelernt hätte ODER aber auch solch Orte, die man kennt und doch nicht gesehen hat ODER es als Sightseeing in einer neuen Stadt nutzen kann.

Stromkasten in Berlin

Die Stromkästen in Berlin sind "alle" zu kleinen oder auch großen Kunstwerken geworden. (Oder ich habe die "normalen" einfach nicht mehr wahrgenommen.)

Hier war ich in Wittenau unterwegs.

Aus kaputten Brunnen wird Blumenbeet (upcycling im großen Stil)

Mahnmal

Dorfkirche

Meilenstein - und zwar kein dienstlicher

Dann habe meinen alten Weg zu Grundschule abgelaufen. Hier ist ein Pfad der Erinnerung entstanden. Dieser wurde dann mit einem Adventure Lab kombiniert. Meine Tante hat mich hier begleitet. Sie hat zwar die Hinweistafeln gesehen, aber sich erst mit mir die Zeit genommen, diese zu lesen.

Pfad der Erinnerung

Den ganzen Pfad sind wir dann nicht abgelaufen, weil wir meine Oma abholen wollten. Aber den ersten Teil haben wir gesehen und wir werden beim nächsten Mal noch den Rest ablaufen. (Denn die begonnenen Labs werden einfach gespeichert und können zeitlich gestreckt werden.)

Auf dem Bronzepferd saß ich bereits als kleines Mädchen

Kirche

Mahnmauer


In Borsigwalde war ich auch unterwegs. Ehrlicherweise wusste ich nicht einmal, dass Borsigwalde ein eigener Ortsteil in Reinickendorf ist. Dabei war direkt nebendran meine Oberschule.

An einer anderen Schule habe ich das hier gefunden:
Eingang für Mädchen

Eingang für Knaben

Ich liebe es, wenn ein Adventure abgeschlossen ist.

In Alt-Heiligensee war ich tatsächlich nie gewesen. Ich hatte keine Ahnung, dass hier früher einmal eine Straßenbahn gefahren ist. Als wir 1988 nach Reinickendorf gezogen sind, gab es diese schon nicht mehr - nur Busanbindung. Die hatte ich damals kennengelernt, weil ich in die verkehrte Richtung in den Bus gestiegen bin und ich einfach nicht bei meiner Freundin angekommen bin. Damals noch ohne Handy. Damals, wo man noch 20 Pfennige für ein Telefonat eingesteckt hatte und es auch genug Telefonzellen gegegeben hat. Dennoch musste ich alles selbst entscheiden, aussteigen, mitten im Wald, auf den Bus in die Gegenrichtung warten, neue Fahrkarte kaufen. Meine Mama und auch meine Freundin hatten sich echt Sorgen gemacht, weil ich über eine Stunde Verspätung gehabt hatte. Nun habe ich hier ein Adventure Lab gespielt und konnte mich jederzeit mit einem Zwischenstand melden.

Dorfkirche



altes Straßenbahndepot



Sonntag, 16. April 2023

Der Garten blüht auf

Einmal im Jahr zeige ich die Blütenpracht von meinem Garten. Nach dem Urlaub zeigt hier alles Farbe. Egal, wo man hinsieht: es grün, es blüht - erstaunlicherweise summt es bisher sehr wenig. Vielleicht ist die Konkurrenz vom Feld einfach zu stark. Denn auch dort stehen die Pflaumenbäume in voller Blüte und auch das Rapsfeld fängt jetzt schon an zu blühen.
















... und nun lasse ich mir mein Krümelmonster schmecken!

 

Samstag, 15. April 2023

Die Wiesbadener Schnapszahl-Challenge

Wer mich kennt, weiß, dass ich in Sachen Geocaching "dezent bekloppt" bin. Ich versuche täglich einen Umweg zu fahren, um einen Geocache auf den Weg zur Arbeit oder heim zu finden. Ich kombiniere Einkaufen oder Ausflüge gern mit Gegenden in denen ich noch nicht gewesen bin, damit ich ein neues Schätzchen finden kann. Ich liebe es, abends auf der Karte herumzusurfen, um tolle Runden zu entdecken, Rätsel zu finden, nach Fotos von der Location zu stöbern. Dieses Urlaubsgefühl! Dieses Hochgefühl! Niemals hätte ich geglaubt, dass mich das so süchtig machen kann. 

Nun gibt es im Geocaching verschiedene Arten von Geocaches. Eine Art sind Challenges. Dieses werden zwar nicht als eigene Art ausgewiesen, sondern "verbergen" sich hinter den Mysterys. Dennoch sind sie eine Gruppe für sich. Hier gilt es im Vorfeld bestimmte Aufgaben (Challenges) zu absolvieren und erst danach kann der Mystery geloggt werden. Im Gegensatz zu den anderen Mysterys befindet er sich aber an der in der Karte angegebenen Ort.

Nun habe ich an einem Geocaching-Stammtisch von der "

Ein Geocache musste noch vorher absolviert werden.

Dann wurde es ernst.
Durch den Regen mussten wir über einige "reißende Bächlein" springen, was den Spaßfaktor erhöht hat.
Noch sieht die Natur so "tot" aus, aber alles ist bereits auf Start und wartet nur drauf, endlich zu explodieren.
Ein Baum mitten auf dem Weg - Zeit für ein Fotostop!
... und noch ein Fotostop.
Die Schuhe sahen hinterher etwas mitgenommen aus. Aber egal, ich habe den Schnappszahlengeocache geschafft und das am 1.4. *lach*

Mittwoch, 5. April 2023

Computerspielemuseum

Heute ging es ins Computerspielemuseum. Da war ich schon so oft in Berlin und musste mir diesen Tipp von einer Mainzerin geben lassen, die mit ihrem Sohn einen Wochenendtrip gemacht und das Museum besucht hat. Ich gestehe, ich wusste nicht so recht, was ich zu erwarten habe - so wurde ich vollkommen überrascht.

Zum einen überrascht, weil es doch recht klein war. Eine Übersicht konnte ich fix gewinnen. Beeindruckt, weil so unglaublich viel zu sehen war. Leider empfand ich es als recht voll, obwohl wir genau in unserem gebuchten Zeitfenster gekommen sind, an einigen Spielen musste man schon sehr lange anstehen. Beeindruckt von den liebevoll in Retro-Szene gesetzten Spielen im Kinderzimmer oder Wohnzimmer. Die Seitenarme mit Arcadespielen war so eng und voll, dass ich sie freiwillig aussen vor gelassen habe. Toll war das Tanzspiel. Dagegen fand ich das Hören mit den eigens hierfür mitgebrachten Kopfhörern zu langwierig. Die Kids waren teilweise begeistert. Auch der Mainzelmann hatte Spaß.

Computerspielemuseum in Berlin

Gordon Freeman - Vorbild und Held

Retro-Kinderzimmer

Telefon an Schnur - da wusste man noch, wo man telefoniert hat



Retro-Wohnzimmer

Virtuelles Angeln im echten Boot an Land - echt schräg - aber meditativ

In Summe: Es war es für mich ok, aber noch einmal muss ich nicht hinein gehen. Mich hat es erstaunt, dass mich angeln so beruhigt hat, andererseits: Radfahren allein mag ich ja auch gern oder spazieren oder draußen sein und Natur genießen.... und bestimmt war das virtuelle Angeln nur deswegen so ansprechend, weil ich ja den Haken und die Fische gesehen habe.