Mittwoch, 14. Oktober 2015

Wellenmütze gehäkelt!

Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich für meine (damals noch) Bauchbewohnerin eine Beanie angefangen zu häkeln. Im Urlaub, wo auch sonst. Leider bin ich damals nicht ansatzweise fertig geworden und so lag die Beanie und lag.... Und wenn jetzt nicht die Reha für mein Knie gekommen wäre, läge sie wohl noch immer still und friedlich irgendwo in der Ecke.
ABER die Reha hat mich vermuten lassen, dass ich ab und zu Freizeit habe *hahaha* und ich dachte, dann kann ich sie Mütze ja mal eben fertig häkeln.

Ja, dreieinhalb Wochen haben gerade dazu ausgereicht *lach*

Und mit dem Ergebnis bin ich schon sehr zufrieden. NUR (!!!) die Beanie paßt meiner Motte nicht. Sie ist viel zu groß! Meinem Prinzen könnte ich sie anziehen und er würde sie auch gern anziehen wollen, aber ich mag die Farben nicht bei ihm. Und ich? Ich finde, mir steht sie ganz gut *megalach und wie Bolle freu*

Einen winzigen Fehler habe ich mir allerdings eingebaut: ich habe die gelben und roten Wellen ja immer zweimal gehäkelt, damit das Wellenmuster auch wirklich schön zu sehen ist, dazwischen immer eine Reihe fester Maschen in weiß. Nur genau in der Mitte habe ich das ausgerechnet bei rot einmal vergessen. Mist, Mist, Mist!

Naja, und allein ausgedacht habe ich mir das Muster nicht. Das hat "all my thoughts & everything else" getan und hierzug wurde sogar eine Anleitung geschrieben - for free! Nachahmung empfohlen *hihihi*



Dienstag, 13. Oktober 2015

Piratentaschen

Mein Prinz hat sich eine neue Kindergartentasche gewünscht. Und er hat ziemlich genaue Vorstellungen davon, wie die Tasche aussehen sollte.
- sie soll größer, breiter und höher sein, als seine jetzige
- sie soll mit Piratenstoff sein
- sie soll mit Klappe sein
- sie soll mit Reißverschluß sein
- sie soll innen mit Raumschiffen und Aliens sein

Und ich habe mich dran gesetzt und die Tasche umgesetzt. Als Grundidee habe ich die Schultertasche von Verlixt&zugenäht genommen. Aber schon allein die Außenmaße haben nicht gestimmt, insofern ist es eine 1-zu-1 Umsetzung, sondern nur in Anlehnung.

Piratentasche von vorn
Piratentasche von hinten - schön die alten Nähte zu sehen
Außenstoff ist wunderschöner blau-schwarz-gestreifter Jeansstoff aus dem Stoffkoffer. Meine Vermutung, es war einmal ein zu langer Jeansrock oder Jeanskleid. Innenstoff habe ich den selbstgekauften Astronautenstoff genommen. Dazu einen schmalen Streifen - vom Prinzen selbst ausgewählten - Totenkopfstoff. Beides von Karstadt. Das blaue Gurtband stammt aus dem Bauhaus. Dazu noch einen kleinen Piraten als Aufbügler und einen kleinen gestickten Anker von meiner Schwägerin. Ein winziges Fitzelchen Unterwasserwebband. Das ganze schön verstärkt mit Bodenputztüchern, mein erster Versuch, mal sehen, ob das was taugt - fertig sind sie Zutaten für die Piratenkindergartentasche.

Das Zuschneiden ging recht schnell von der Hand, ich habe mich dieses Mal getraut mit dem Rollschneider zu arbeiten - klasse.
Für die Klappe, habe ich den Stoff extra lang gelassen, bedeutend länger als in der Anleitung, ich mag es gern, wenn die Klappe komplett runter reicht.
Beim Zuschneiden blieb nur ein kleiner Rest Jeans übrig, daraus habe ich noch eine kleine zusätzliche Tasche unter die Klappe gesetzt.
Innentasche unter der Klappe
Innen habe ich bewußt keine Einteilung vorgenommen und auch keine Fächer, Taschen oder so versteckt. Sie würden ja doch nicht genutzt werden.
Beim Reißverschluß gab es ausnahmsweise mal keine Hindernisse oder besondere Vorkomnisse.

Dafür habe ich mich beim Gurtband seltendämlich angestellt :-( und das auch erst sehr spät gemerkt. Ich wollte nämlich das Gurtband nicht sichtbar an der Tasche befestigen, sondern zwischen Innen- und Aussenstoff verstecken. Und prompt habe ich beim Zusammennähen alles eingenäht. Also kam doch noch mein Nahtauftrenner zum Einsatz. Aber mal ehrlich: ohne einen einzigen Einsatz wäre ja auch echt langweilig, oder *lol*

Die Tasche hat mein Prinz zum Geburtstag geschenkt bekommen. Darin waren dann noch zwei Geschenke, ein Lego AT-AT und eine neue Brotbox von "Meister Yoda".

Die Prinzessin steht auch schon auf die Tasche, demnächst bekommt sie dann ihre erste, aber ohne Reißverschluß.

Den Post verlinke ich mit Creadienstag, Meertje, Made4boys, Kiddikram und Taschen und Täschchen.
Doch noch Arbeit für meinen Nahtauftrenner :-)








Freitag, 11. September 2015

Rambazamba


Ich liebe Bällebaden
Wann fängt man an mit den ganz kleinen zu einem Indoor-Spielplatz zu gehen? Klar, mit großen Geschwistern schon sehr früh - ich meine, da war die Motte grade mal so 1,5 Monate oderso.

Aber jetzt mit etwas über einem Jahr bin ich das erste Mal mit ihr allein hin. Also ohne großen Bruder. Allein waren wir nicht, denn während der Schwangerschaft habe ich Chat-Freundschaften hier in Mainz und Umgebung geschlossen und mit den vier anderen Mamas und ihren Kindern haben wir uns um 10 Uhr vor dem Rambazamba verabredet.

Spaß für die Mamas auf der Riesenrutsche
Meine Motte ist mir fast schon auf dem Weg hin eingeschlafen. Wieso wird sie auch immer schon um 7 Uhr wach und gibt Vollgas? Aber ich konnte sie wach halten und dann drinnen war sie auch nicht mehr müde.

Zuerst waren wir im Kleinkindbereich, zum Warmwerden quasi.

Dann ging es auf die große Hüpfburg oder Wackelpudding.

Schließlich an den Fahrzeugen und der Durchkrabbelschlange vorbei,

zu den Trampolinen.
Trampolin für Klein...

... und groß
zurück zum Kleinkindbereich und was essen und schwups: ins Bällebad

Zum Abschluß sind wir sogar noch einmal durch den Käfig geklettert, um die Wellenrutsche runterzusausen.

Ein Gruppenfoto der Kinder ist leider nicht mehr möglich, sie sind inzwischen viel zu schnell wieder weg. *g*

Schön war´s. Es schreit nach Wiederholung.
Wenn ich auch sagen muß: Himmel, die Stühle für die Kleinkinder könnten sie dort schon mal unaufgefordert sauber machen *igitt* Zum Glück gibt es Feuchttücher.
Versuch ein Gruppenfoto von den 5 Geistern zu machen

Meine Motte ist im Auto schon eingeschlafen, noch bevor wir den Parkplatz verlassen hatten. Hihi, und nicht mal aufgewacht als ich sie hoch getragen habe.

Dienstag, 1. September 2015

Dino-Kissen mit kleineren Problemchen

Dino-Kuschel-Kissen
Ich habe den Kleiderschrank von meinem Prinzen durchsortiert und zu klein gewordene Klamotten aussortiert. Einen Teil hebe ich für die Motte auf, einen Teil gebe ich meinem Cousin (der ganz frisch Papa geworden ist), einen Teil kann man leider nur noch für Altkleider oder gar die Tonne nutzen und einen kleinen Teil versuche ich zu verkaufen. Soweit so gut.


Rückseite
Da waren dann also 2 aussortierte Shirts, eines zu klein und eines kaputt. Und mein Prinz meinte: "Mama, dann mußt du das größer nähen." Ja, aber 92 auf 122 ist schon eine Herausforderung. Schließlich fiel ihm noch was ein: "Mama, dann mußt du was neues nähen, daraus - eine Tasche oder ein Kuschelkissen."

Oh ja, die Idee von dem Kuschelkissen gefiel mir gut.
Also durfte sich der Prinz einen Grundstoff aussuchen. Seine Wahl fiel auf einen gift- bis neongrünen Cordstoff. Eigentlich stark, dachte ich.
Mit Webband um die Ecke als Rahmen

Und am Wochenende habe ich mich direkt ran gesetzt, T-Shirts zerschnitten. Den Schnitt vom alten Bezug abgenommen, der passte ja eh irgendwie nicht mehr zur Einrichtung.
Eine Seite bekam den Pteranodon und die andere Seite den Dimitrodon. Einfach so, war mir dann doch zu einfach. Beim Dimitrodon mußte ich aufgrund des Risses sehr nah am Motiv ausschneiden. Den habe ich dann mit engem Zickzack angenäht. WOW, der Unterfaden hat mal die komplette Länge durchgehalten!
Dieser Pteranodon saß auf dem Ärmel
Für die Vorderseite habe ich mir dann noch überlegt,
einen Streifen von Dino-Webband zu verarbeiten. Aber irgendwie sahen Streifen alle voll doof aus. Schließlich habe ich das große Bild einfach wie ein Bild mit Webband eingerahmt. Man, habe ich mich doof angestellt, Webband um die Ecke zu nähen. Auf die wirklich leichte Idee: aufschneiden und rechtwinklig zusammenzunähen kam ich erst recht spät. Naja, besser spät als nie und jetzt weiß ich wie das geht. Das Webband habe ich auf der Rückseite dann noch und jetzt doch als Streifen wiederholt.

Dino-Webband für die Rückseite
Reißverschluß aus dem alten Kissenbezug herausgetrennt und neu eingenäht - und dann passierte es: BANG - ich ziehe den Reißverschluß testweise zu - und - UAHHH - ziehe den Zipper raus. HEUL - so kurz vor dem Ende. Ich hätte kotzen können, ehrlich.

Tata - jetzt mit extra Wäschereißverschluß
Nützt alles nichts, ich wollte fertig werden. Also Reißverschluß wieder herausgetrennt, neuen Reißverschluß gesucht. Logo - ein neuer in der Länge war nicht vorrätig, nur kürzer. Also wieder aus einem alten Kissen herausgetrennt. Ich liebe ja meinen Nahtauftrenner, uns verbindet eine absolut innige Freundschaft *hoil*

Wieder eingenäht, testweise dem Prinzen gezeigt und er so: "Äh, Mama, du hast die Dinos verkehrt herum aufgenäht!" Ich nur "Wie? Was? Kann gar nicht sein!" Aber doch. Er hatte recht - leider. Also noch mal die eine Naht aufgetrennt und an die richtige Seite vom Kissen angenäht. Schnell die Seitennähte geschlossen und schwups war das Kissen weg. Zum Kuschel auf der Couch, und dann im Bett und dann sogar im Gitterbett und bei uns im Bett und gestern sogar mit auf dem Weg ins Schwimmbad.

Ich glaube, ich habe alles richtig gemacht!

Und nun mein obligatorisches Verlinken, das macht immer besonders viel Spaß!
Liebe auf dem ersten Blick!
Creadienstag, Meertje, Kiddikram, Made4boys und ein letztes Mal zum upcycling Dienstag: Vielen Dank Nina, dass du dieses lange Projekt ins Leben gerufen hast!

Dienstag, 18. August 2015

Mädchenkleid Susanna

Mädchenkleid Susanna von vorn
Gerade bin ich im Flow - wirklich. Kann man schon so sagen. Wobei mein Mann meint: Die Nähmafia ist wieder unterwegs *g*

 Und so ist aus einem wunderschönen Gardinenstoff von einer Freundin ein Sommerkleid entstanden. Genäht habe ich nach dem freebook von Jeder kann nähen das Mädchenkleid Susanna.

Mädchenkleid Susanne von hinten
Das ließ sich erstaunlich gut nähen, nur bei der Kellerfalte hatte ich ein wenig Problem. Ich muß aber dazu sagen, es war meine erste. Und dafür ging es noch, ich mußte nur einmal meine Hilfsnaht wieder auftrennen.

Der tolle Saum
Die tollen Knöpfe habe ich von einer geschenkten Bluse abgenommen. Da hat leider ein Knopf gefehlt und so mochte ich sie nicht anziehen. (Ich merke grade, dass ich die Knöpfe gar nicht extra fotografiert habe - es sind Blumenknöpfe!)

überall Schmetterlinge
Die beiden Bänder am Bauch habe ich weg gelassen. Bei dem Stoff hätte das nicht gepaßt. Ansonsten finde ich die Idee allerdings klasse. Und vielleicht schaffe ich ja noch ein weiteres Kleidchen zu nähen.

Den Saum unten habe ich mit lauter kleinen Schmetterlingen umgenäht. Niemals hätte ich gedacht, dass es Nicht-Nähern auffällt, aber gerade hierfür habe ich schon einige Komplimente bekommen.

Auch wenn ich mir das Video nicht komplett angesehen habe, ist es dadurch auch Anfängern möglich das Kleid zu nähen.

Kleid im Volkspark im Einsatz
Kleid in Berlin im Einsatz - Spargelhof
Inzwischen auch stehend und laufend im Einsatz
Ähm,... und jetzt muß ich noch etwas zu meiner Schande gestehen: Das Kleid ist bereits seit Mai fertig. Es war bereits zweimal in Berlin, auf Borkum und ist auch sonst im regen Einsatz. Allerdings hat es wohl die letzte Nutellaschlacht vorgestern nicht so gut überstanden - mal sehen, was die Waschmaschine noch rausholen kann. Tja, oder ich muß halt noch mal ran.

Jetzt kommt noch meine Verlinkung: Creadienstag, Meertje, Kiddikram und Meitlisachen.

Dienstag, 11. August 2015

Nähmaschinenplatte

Man, ich kann nicht ohne Ausholen,.... aber es muß einfach mit rein.

Los geht´s:
Wir wohnen in einer Mietwohnung.
Und unsere Mietwohnung ist hellhörig.
Die Nachbarn unter uns haben sich schon einmal beschwert, als wir zu Abend gegessen haben und der Prinz mit den Füßen auf seinem Hochstuhl gestrampelt hat. Es würden die Gläser in ihren Schränken wackeln.
Uns hat das mächtig fertig gemacht und ich bin nur noch auf Zehenspitzen durch die Wohnung, aber unseren Wirbelwind kann ich nicht vom Laufen abhalten. Inzwischen sind die Nachbarn ausgezogen (wir waren übrigens nur der berühmte letzte Tropfen) und die neuen Nachbarn haben weniger Probleme. Aber sie arbeiten auch länger, sind öfter mal unterwegs oder haben den Fernseher laufen und müssen auch nicht ganz so früh raus. Also Normal halt.

Aber - um wieder zum Nähen zurückzukommen - aus dieser Zeit stammt noch meine Nähmaschinenschutzvorrichtung. Meine Maschine steht nämlich auf einer Styroporplatte, damit die Schwingungen gedämpft werden. Ich selbst hätte das einfach so gelassen. Nicht hübsch, aber funktionsfähig. ABER der Prinz prieckelt ständig in den Styropor und dieser fliegt ständig durch die ganze Wohnung *nerv*. Und nun fängt auch noch die Motte damit an, nur isst sie dann die Styroporkügelchen auf. Und das geht nicht!

Also mein eben meinen wunderschönen-aber-völlig-nutzlosen-weil-klebt-ständig-an-den-Beinen-Duschvorhang mit Nemo ein wenig weiter angeschnitten und den Styropor damit eingekleidet. Also dieses Mal nicht genäht, sondern geklebt - ein Hoch auf den Erfinder von Tesa.



Ich liebe meine kleine Nemo-Nähmaschinenunterlage.

Mein Prinz allerdings wollte sie gleich auspacken! Er dachte, sie sei ein eingepacktes Geschenk *lach*

Und weil ich endlich mal wieder am Dienstag blogge, schicke ich das gleiche zu Meertje und  zum Creadienstag.

Samstag, 8. August 2015

Schleifchentasche

Das Kindergartenjahr ist zu Ende und meine liebe FSJlerin hat ihren letzten Tag. Damit sie uns in guter Erinnerung behält (und auch weiter zum Babysitten kommt) habe ich ihr eine Schleifchentasche - naja Täschchen - genäht.

Angelehnt an das Freebook Livia von tragmal.
Ich war zu faul den Drucker anzuschließen, außerdem sollte es unbedingt der Sterntalerstoff sein, von daher war die Breite begrenzt und in der Höhe habe ich so viel genommen, dass es hübsch ausgesehen hat.
Den Bogen habe ich *sehr stolz auf mich* freihand zugeschnitten und er  ist genau richtig rund geworden.
Die Trennung, dass die Tascheklappe die Schleife von oben nach unten hat, habe ich weggelassen und die Schleife einfach zu Seite auslaufen lassen.
Die Schleife selbst ist aus dem Reststoff vom Maul des Schlafsackhais entstanden und war schwer widerspenstig. Ich mußte die Falten reinbügeln. Aber ehrlich: gefällt mir ausgezeichnet.
Die Schleife habe ich mit einem kleinen Stück Stoff zusammengebunden, und dieses Stück mit einem KamSnap verbunden. Vielleicht hätte noch ein Schleifchen gut drauf ausgesehen.
Verschlossen wird das kleine Täschchen ebenfalls mit einem KamSnap.
Oh ja: Das beste zum Schluß. Den Innenstoff (ebenfalls rot vom Hai) habe ich mit Putzlappen verstärkt und für die Optik in ca 1,5 cm breitenStreifen quer und längst verstärkt. Hat was von Daunenjacke *lach* genau, das an was man bei 37Grad denken muß. *noch mehr lach*


Dieses Mal verlinke ich mein Werk mit TT (Taschen und Täschchen) - eine wunderbare Inspirationsquelle.