Donnerstag, 26. März 2026

Ausflug: Felsenmeer im Odenwald

Relativ spontan ging es am Wahlsonntag zum Felsenmeer im Odenwald. Ich hatte uns mit einem Freund von Prinz verabredet, allerdings wurde der Prinz krank und konnte nicht mit. Da das Felsenmeer nichts für Hunde ist, habe ich Buffy und meine Männer daheim gelassen und bin mit meiner Tochter mitgefahren. 

 

Es war ein wunderschöner und beeindruckender Ausflug gewesen. Diese riesigen Felsen sind definitiv mystisch. Da die Frühlingssonne schien, war es recht voll auf dem Parkplatz. Aber es herrscht ein Kommen und Gehen und so wurde immer wieder ein Platz frei.

 

Es ging direkt die ersten Steine hinauf. Hier zeigt sich deutlich: wer ist viel unterwegs, das sind dann die Bergziegen. Sie springen scheinbar ohne nachzudenken in Mordsgeschwindigkeit von Stein zu Stein - in einer Leichtigkeit, die mich vor Neid erblassen läßt. Und dann gibt es die unsicheren. Jeder Schritt wird bewusst gesetzt, es wird überlegt, es wird gezögert und es geht deutlich langsamer voran und kostet wirklich Kraft. Und dann gibt es mich *lach* Ich habe mich so unsicher gefühlt, dass ich mich immer wieder mit den Händen abgestützt habe und wo das nicht ging, wollte ich gar nicht recht voran. Mir hat die Dynamik und die Sprungkraft gefehlt. 

 

Relativ schnell wurde mir klar, dass ich mich nicht über die Felsen quälen werde. Auf Ausrutschen hatte ich nämlich keine Lust. Die vier Kids und der Papa sind über die Felsen und ich bin "außenrum" über den Wanderweg. ABER: wer denkt, dass das leichter war, den muss ich enttäuschen. Das ging echt knackig nach oben. Die eingearbeiteten Stufen waren teilweise sehr hoch. Geländer gab es nicht überall. Dafür Steine, Wurzeln und rutschiges Laub. Auch war mir gar nicht bewusst, dass der Weg so weit von den Felsen abweicht. Eigentlich wusste ich dann gar nicht mehr, wo alle anderen waren. Aber dank der modernen Kommunikation ist das kein Problem.

 

Wir waren am Ende alle so glücklich und ausgeglichen, obwohl wir uns dann doch ganz schön beeilen mussten, damit der Papa es noch rechtzeitig ins Wahllokal schaffen konnte. 

 



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