Mittwoch, 4. Dezember 2024

Ausflug Ebernburg

Burgen üben schon immer eine große Faszination auf mich aus. Auch wenn die Kinder dieses Mal keine Lust hatten mitzukommen, so hatten meine Mama und ich einen wundervollen Ausflug zur Ebernburg in Bad Kreuznach gemacht.

Hoch über Bad Kreuznach die Ebernburg
 

Schon wieder Bad Kreuznach? Ja, es ist schön da und es ist nicht so weit weg. Außerdem wollte ich wieder einen Adventure Geocache spielen. Was ich allerdings nicht gesehen habe war, dass wir uns von "unten" an der Nahe nach "oben" zur Burg hochspielen "müssen". Meine Mama und ich haben uns angeschaut und beschlossen, dass wir das schaffen! 

Künstlerbahnhof
 

Aber von vorn. Wir haben auf dem angegebenen Parkplatz geparkt. Und bevor es uns auf die Ebernburg trieb, durften wir uns zuerst zur ersten Station am Künstlerbahnhof gehen. Die Neugier ließ uns nicht vor der Tür stehen, wir haben uns die Ausstellung auch angesehen. Sogar Buffy durfte mit hinein. Das hat sie auch wirklich toll gemacht, nichts umgepuschelt, nicht gebellt, nicht gezogen - einfach perfekt!

Die Ausstellung war vom örtlichen Gymnasium, der Leistungskurs Kunst hatte sich mit dem Thema "Leben und Tot" auseinander gesetzt. Es war trotz des Thema eine sehr schöne, kreative, gefühlvolle, liebevolle Ausstellung.




Nach diesem Exkurs ging es runter zur Nahe. Hier wurde eine tolle Holzbrücke für Fußgänger gebaut.





 Und da ist sie: Die Ebernburg. Erhaben thront sie über Bad Münster. Nicht wirklich weit, aber hoch.

Der Weg steil, stufig und schmal. Vorbei am Hutten-Sickingen-Denkmal.

Und plötzlich sind wir fast oben ... 


... und dann der SCHOCK! Baustelle! Ja, man kann durch. Aber es liegen Metallplanken mit lauter Löchern und es müssen Stufen überwunden werden. Ich dachte schon, dass wir uns die Burg nacheinander ansehen oder einen anderen Weg suchen müssen, aber mein tapfer Hund hat mir vertraut und ist mit mir mit gelaufen. Was bin ich stolz auf mein Mädchen!

Oben auf der Burg hätten wir zwar gern noch einen Kaffee getrunken, aber leider sitzt uns ein wenig die Zeit im Nacken und so bewundern wir nur kurz die Aussicht, schießen ein paar schnelle Bilder und beginnen den Abstieg.





Aber diese eine kleine Pause auf dieser tollen Schaukel-Liege musste ich dann doch nutzen.





Lesezeichen

Beim Sommerfest und auch beim Tag der Information gab es in der Schule die Möglichkeit Lesezeichen zu basteln. Ihr kennt mich: Ich liebe basteln. Da möchte ich dann schon mein eigenes Lesezeichen gestalten. 

Die Lehrerin hatte sich überlegt, einfach vorn und ggf. auch von hinten ein Streifen Washi-Tape zu kleben. Ich finde es passt bei einigen Washi-Tapes besser, wenn ich das in schmalen Streifen quer über einen farbigen Holzstäbchen klebe. Oder wenn man einfach oben und unten noch einen Querstreifen dazu klebt.

Ein Stäbchen hat die Prinzessin direkt an die Lehrerin verschenkt. Eines habe ich meiner Mama geschenkt. Die restlichen bleiben vorher bei uns und werden ausführlich getestet.

Lesezeichen aus Holzstäbchen und Washi-Tape


Dienstag, 3. Dezember 2024

Erster Frost und Sonne

Für mich startet der Winter mit dem ersten Frost. Wenn der erste Frost von der Morgensonne geküsst wird, geht´s mir richtig gut. Spontan wurde die morgendliche Gassi-Runde ausgedehnt und den ersten Kaffee gab es hinterher auf der Hollywoodschaukel im Garten. Ja, das ist auf ein Wochenende gefallen *lach*, aber ich komme nicht so hinterher mit dem Schreiben.





Kaffee im Garten

Auch am Nachmittag hat es mich noch einmal länger aufs Feld gezogen. Gestartet am Park&Mitnahmeparkplatz wollte ich erst zum Fußballstadion laufen, aber dann hat es mich nach rechts gezogen, am Wegkreuz vorbei, Richtung Sonne. Einmal unter der Autbahn durch, parallel zurück. Huch, über die Autobahnbrücke gibt es gar keinen direkten Weg. Glücklicherweise bin ich hier schon mehrfach mit dem Rad lang gefahren und kann den "Umweg". Am Ende waren es tolle 40 Minuten.

Wegkreuz

Die Sonne - wie habe ich sie vermisst

Immer diese Fotos :-)

Montag, 2. Dezember 2024

Kurztrip nach Berlin

Mein Opa wurde jetzt stolze 95 Jahre alt. Die Gelegenheit kann ich mir nicht entgehen lassen, da muss ich den Ehrentag mit ihm verbringen. Die Geburtstagskarte für ihn habe ich hier schon gezeigt. Für die Prinzessin stand direkt fest, dass sie mitkommen wird. Sie feiert für ihr Leben gern Geburtstage (und Weihnachten und Halloween und Ostern und überhaupt jede Gelegenheit). Da wir quasi ohne Gepäck und ohne Hund unterwegs waren, sind wir mit der Bahn gefahren. Die Fahrt selbst hat wirklich gut geklappt. Wir waren fast auf die Minute pünktlich, wir hatten gute Sitzplätze, was zum Knabbern, haben gelesen und gedöst.

Postkarte für die BFF

Meine Mama hat uns am Bahnhof abgeholt und wir haben die Gelegenheit direkt am Schopf gepackt und haben in der Altstadt geshopt. Erfolgreich! Die Prinzessin hat zwei Paar Winterschuhe abgestaubt und einen weihnachtlichen Haarreif. Für ihre Freundin hat sich auch noch eine Postkarte - so richtig oldschool - gekauft und verschickt. Abends haben wir uns dann das Abendessen beim besten Dönermann schmecken lassen.


Am nächsten Tag haben wir die Geburtstagskarte für meine Freundin, die sich im Urlaub herumgetrieben hat, bei ihrer Mutter abgegeben, danach sind wir an den Berliner Ku´damm gefahren. Dort hat mein Opa uns in eine gute Pizzeria eingeladen. Auch meine Onkel mit ihren Frauen und mein Bruder mit Familie ist gekommen. Es war schön, wieder so viel Familie auf einem Haufen zu sehen. Leider fällt es mir schwer, mich dann mit allen zu unterhalten. Hier gibt es nur ganz persönliche Bilder, die ich nicht zeigen werde. OK, das hier: Die Prinzessin wollte sich besonders hübsch machen und durfte sich Kunstnägel kleben. 

Fein gemacht bis zu den Fingerspitzen

Ganz so lang haben wir sie dann doch nicht gelassen, sondern noch eine ganze Ecke abgeschnitten! 

Hundelos waren wir nicht, mein Onkel hat eine ganz tolle Hündin und auch Brownie haben wir wieder getroffen. 

Die Prinzessin, ihr neuer Haarreif und Brownie

Und ehe man sich´s versieht, ist so ein Wochenende vorbei. Am Sonntag ging es dann schon wieder mit der Bahn zurück nach Hause. Meine Mama haben wir einfach mitgenommen *lach* oder sie uns?


Mit Öffis zur Bahn

Solch Kurztrips habe ich früher öfter unternommen. Inzwischen finde ich das doch recht anstrengend. Ich will ja möglichst die ganze Zeit ausnutzen, aber eigentlich brauche ich auch Schlaf. Ein fieser Gewissenskonflikt. 

Bahnfahren ist lecker

Sonntag, 1. Dezember 2024

Willkommen im Dezember

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern einen schönen ersten Advent.

ganz schlicht und schick

Wie an jedem 1. eines Monats kommt nun mein persönlicher Monatsrückblick in Sachen Fahrradfahren und Laufen bzw. Schritte. Der November war so richtig novembrig: Regen, Dunkelheit, Nebel und Kälte - ja sogar der erste morgendliche Frost. Fallende Blätter und Matsch sorgten für etwas Abenteuer auf dem Rad. Aber auch beeindruckende Sonnenaufgänge. Außerdem habe ich endlich die Funktion der Nachtaufnahme verstanden. Hat halt bei mir ein bissel länger gedauert.






 

 


 

Warm eingepackt habe ich dem Wetter getrotzt. Bis 0°C bin ich gut unterwegs, alles was darunter kommt, wird körperlich echt anstrengend. Ich muss mir nur noch etwas überlegen, wie ich das mit meiner Brille mache. Nun habe ich alte Frau endlich eine passende Gleitsichtbrille und trage sie gern und dann kommt Nebel, Sprühregen sowie Kälte und durch die Hitze der körperlichen Betätigung, beschlägt die Brille und ich sehe wieder nichts. Bei meinem neuen Helm habe ich ein Visir dabei, allerdings ist es leicht abgedunkelt (nicht hilfreich bei Dunkelheit) und der Wind zieht da echt fies drunter durch genau ins Auge, so dass ich anfange zu weinen. 


Nebel, ohne Nebel

Nebelfeuchte Brille

Beim Verstauen meines Handys habe ich aus Versehen noch ein Foto aufgenommen. Das ist aber so toll geworden, dass ich das behalte. Ein richtig ungeplanter schöner Schnappschuss. 

ungeplant schön

Nach so vielen Bildern komme ich endlich zu den Zahlen und Fakten. Ich bin im November trotz allem 206 km geradelt. Damit komme ich bereits auf sagenhafte 1981,8 km. Die 2000er Marke werde ich definitiv knacken.  Mein eigentliches Ziel von 2500 km ist allerdings nicht mehr erreichbar. Dieses Ziel werde ich mir einfach im neuen Jahr noch einmal vornehmen.

  • Januar         140 km
  • Februar     185,5 km (laut google waren es nur 172 km)
  • März         147,3 km
  • April         245,7 km
  • Mai             71,1 km
  • Juni           253,1 km
  • Juli              89,7 km
  • August      237,3 km 
  • September 218,1 km
  • Oktober     187,1 km
  • November 205,8 km

Aufstellung über die ganzen Jahre:

  • 2018:       233 km
  • 2019:           0 km
  • 2020:    1.424 km
  • 2021:    2.064 km
  • 2022:    3.137 km
  • 2023:    2.434 km
  • 2024:    1.982 km (vorläufig)

Zum Schluss komme ich noch zu meiner persönlichen Schritte-Challenge. Es gilt 4 Mio. Schritte in diesem Jahr zu absolvieren. Ich bin 310.928 Schritte gelaufen. Das sind im Schnitt 10.364 Schritte am Tag. Damit komme ich auf 3.673.969 Schritte! Und das mit einem Bürojob, allerdings mit Hund.

  • Jan: 343.465 (durchschnittlich 11.080 Schritte am Tag)
  • Feb: 346.600 (durchschnittlich 11.952 Schritte am Tag)
  • Mrz: 366.501 (durchschnittlich 11.823 Schritte am Tag)
  • Apr: 331.697 (durchschnittlich 11.057 Schritte am Tag) 
  • Mai: 322.868 (durchschnittlich 10.415 Schritte am Tag) 
  • Juni: 390.230 (durchschnittlich 13.008 Schritte am Tag)
  • Juli: 328.014 (durchschnittlich 10.581 Schritte am Tag)
  • August: 316.211 (durchschnittlich 10.200 Schritte am Tag) 
  • September: 288.090 (durchschnittlich 9.603 Schritte am Tag)
  • Oktober: 337.375 (durchschnittlich 10.883 Schritte am Tag)
  • November: 310.928 (durchschnittlich 10.364 Schritte am Tag) 

Wenn mich meine Mathekenntnis nicht im Stich läßt, benötige ich für meine Challenge also "nur noch" .... Schritte. Heruntergebrochen sind es 326.031 Schritte pro Tag. Ich befinde mich defintiv auf der Zielgerade! Wenn ich täglich auf 10.520 Schritte komme, bin ich durch. In immerhin 7 von 11 Monaten bin ich da drüber gekommen. Ich darf jetzt einfach nur nicht krank werden oder wieder einen Tag meine Uhr vergessen. Heuer sind es schon zwei Tage, die mir so fehlen und damit nicht dokumentiert sind.

Auch wenn diese Fotos im Büro nach dem Radeln entstanden sind, passen sie doch eher zu meiner Schritt-Challenge:

... durch den Regen...

... durch Regen und Matsch...

... durch den Matsch...

Nur gut, dass ich mich umziehen kann

Und wer wirklich bis zum Ende durchgehalten hat, bekommt von mir noch einen Kurzfilm: