Zur Tag-und-Nacht-Gleichen kann man in der Geocaching-App immer ein Souvenir erhalten. Mich kann man ja mit solch virtuellen Medaillen begeistern, also bin ich losgezogen einen einzigen Geocache zu spielen. Dabei ist es egal: Ob Tradi, Multi, Mystery, Event, Earth Cache oder Adventure Lab.
So zog es mich nach Ober-Ingelheim. Dort war ich noch nicht gewesen und es ist nicht so weit weg. Dank der Geocaching-App und einem mitdenkenden Owner habe ich auf Anhieb einen Parkplatz gefunden und bin losgezogen.
Ich war direkt von der alten Stadtmauer und dem Kloster Engelthal. Hier wäre ich sehr gern eingekehrt.
Als nächstes bin ich durch das Ohrenbrücker Tor gegangen. Ob der Name von den grauen Esel kamen, die von den Bediensten genutzt wurden oder ob der Name sich gebildet hat, weil das Tor bzw. die Brücke von weitem ausgesehen haben wie Ohren oder aber, ob der Name ganz einfach so lange "genuschelt" wurde, dass aus "Oberer Brücke" die "Ohrenbrücke" wurde - konnte bisher nicht belegt werden. Mir gefällt die Theorie mit den Esel allerdings am besten.
Den ersten Cache, den ich finden wollte, hatte den Hinweis "über dem Rinnsal". Ja, das hier ist ein beeindruckendes Rinnsal. (kurz danach gibt es einen Zufluss, ein echtes Rinnsal)
Das eigentliche Versteck habe ich dann aber auch noch gefunden, allerdings war es leider leer. Der Geocache ist wohl abhanden gekommen - hier gibt es kein Souvenir für mich.
Weiter ging es entlang der Selz. An mehrere tollen Spielplätzen vorbei. Hier galt es das Rätsel der Selztal-Saurier zu lösen. Aber auch hier, so sehr ich auf Knieen rumgerutscht bin - keine Dose - kein Souvenir!
Na dann: Spiele ich eben den Multi. Ich stehe mit Multis eher auf Kriegsfuß. Zumindest wenn ich allein unterwegs bin. Hier muss nicht nur eine Dose gesucht werden, sondern mehrere Hinweise gefunden und gelöst werden, dann müssen die Lösungen in die finale Formal eingegeben werden (immer die Gefahr des Verrechnens) und am Ende muss dann noch eine Dose gefunden werden.
Der Multi lief sich extrem gut. Ich habe alle Stationen gut finden können. Keine fiesen Fallen, auch nicht beim Einsetzen in die Formal - also auf zum Finale. Dort die Enttäsuchung groß: keine Hecke, kein Mühlstein. Irgendwo habe ich wohl doch was falsch gemacht. Klar, so eine Hecke kann auch mal zurückgeschnitten werden. Aber ein Mühlstein? Der verschwindet doch in der Regel nicht einfach so. Schon wieder kein Souvenir.
Dennoch war es ein rundum schöner Ausflug gewesen.











Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen