Sonntag, 1. November 2026

Rückblick auf Oktober

Herbst
Blätter wirbeln
Vögel ziehen südwärts
Die Tage werden kürzer
Farbenrausch

 

Ich gehöre zur Fraktion Herbstliebhaber. Meine Jahreszeit beginnt jetzt. Da musste ich glatt ein Elfchen zu schreiben. Gar nicht so einfach, wenn es so viele tolle Dinge gibt, die ich bemerke und bewundere.

Allein am Bahnübergang

Ganz klar, morgens merke ich, wie viel dunkler es bereits geworden ist, nach der Zeitumstellung muss ich achtgeben, wie lange ich arbeite, sonst bin ich dann (wieder) im Dunklen unterwegs. 

 

Wenn man einfach den Blickwinkel ändert, ändert sich die gesamte Stimmung


Nein, die beiden Bilder sind nicht gleich - am nächsten Morgen war deutlich mehr Nebel

Dieses Jahr habe ich die ersten Zugvögel nach dem Einkaufen bemerkt. Statt direkt alles ins Auto zu verladen, habe ich auf den Himmel gestarrt und mir das Vogel-V angesehen. Das ist so ganz und gar nicht statisch, kein Vogel muss wirklich lange an der Spitze fliegen, permanent wird getauscht. Erst als ich das V nicht mehr erkennen und hören konnte, habe ich weiter gemacht. Wer dieses große V am Himmel sieht weiß, dass es nun innerhalb der nächsten ein bis zwei Wochen kälter wird. 


Und das ist auch ein schöner Übergang zum Radfahren. Der Oktober war wunderschön. Klar, es wurde kälter, aber noch keine Eiseskälte. Die Winterhandschuhe hatten bis auf zwei Tage noch Pause. Es hat zwar immer wieder etwas geregnet, aber es gab keinen Dauerregen. Wenn Engel reisen lacht der Himmel - ein einziges Mal hat er allerdings Tränen gelacht. Da musste ich mich bereits auf dem Hinweg in Regenschale werfen. Aber so konnte ich die 8 km zur Arbeit gut überwinden - allerdings zum Teil wieder auf der Winterstrecke: weniger Matsch, mehr Licht. Und im Fall des Falles, Menschen, die mich finden könnten. Es gab sogar den ersten mystischen Bodennebel. Der zaubert immer eine sehr besondere Stimmung, ich rechne immer damit, dass ein magisches Wesen auftaucht und mit mir spricht.













Bevor ich die knallharten Zahlen präsentiere, möchte ich kurz erwähnen, dass ich im Oktober eine Woche im Urlaub gewesen bin - also nicht Radfahren konnte. Dennoch saß ich 200,6 km im Sattel. WOW, damit habe ich nicht gerechnet. 

  • Januar       124 km
  • Februar     231 km 
  • März         140 km
  • April         176 km 
  • Mai           225 km 
  • Juni           251 km 
  • Juli            168 km 
  • August      321 km
  • September 258 km 
  • Oktober     200 km 
  • Aufstellung über die ganzen Jahre 

    • 2018:       233 km
    • 2019:           0 km
    • 2020:    1.424 km
    • 2021:    2.064 km
    • 2022:    3.137 km
    • 2023:    2.434 km
    • 2024:    2.145 km 
    • 2025:    1.976 km 
    • 2026:       995 km  - Nach 14.408 km war auf dem alten Rad Schluss
    • 2026 :    1101 km (to be continued)
    Nass und trotzdem glücklich!

    Was mich noch immer verwirrt ist ja, dass ich auf meinem Tacho eine Gesamtleistung von 1116 km habe, aber wenn ich die Tageskilometer addiere ich lediglich auf 1101 km komme. Das sind immerhin 15 km die einfach unklar sind. Sind das systembedingte Rundungsfehler? Und noch verwirrender: letzten Monat lag diese Ungenauigkeit bei 20 km. Das ist jetzt quasi geschrumpft. Kann mir das jemand erklären?

    OK, laut Google bin ich 245 km geradelt. Halten wir fest: ich saß doch mehr im Sattel als erwartet *lach* 

     

     Gegangen bin ich auch - das halte ich ganz kurz, aber ziehe es durch, weil ich damit angefangen habe.

  • Jan: 232.181 Schritte (7.490) 
  • Feb: 240.168 Schritte (8.577) 
  • Mrz: 278.590 Schritte (8.987)
  • Apr: 255.101 Schritte (8.503) 
  • Mai: 259.466 Schritte (8.495)
  • Juni: 240.193 Schritte (8.006)
  • Juli:  273.920 Schritte (8.771)
  • Aug: 252.991 Schritte (8.161) 
  • Sept: 225.607 Schritte (7.520)
  • Okt: 293.601 Schritte (9.471) 
  •  

    Wobei ich natürlich im Urlaub deutlich mehr unterwegs gewesen bin und deswegen ja mein Conqueror Fjords of Norway gestartet habe.

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