Donnerstag, 3. April 2025

Ausflug Bad Kreuznach

Ich liebe es ja, wenn ich nicht nur Alltag erlebe, sondern in den Alltag ein wenig Leben einbringen kann. Ich finde den Gedanken schrecklich, dass ich nur am Wochenende Ausflüge und Unternehmungen erleben kann. Natürlich ist es unter der Woche schwierig mit Arbeit, Haushalt, Hund, Kinder, Hausaufgaben, Einkaufen, Kochen, Wäsche noch etwas schönes einzubauen - ABER ich weiß es ist möglich und ich bemühe mich, das regelmäßig umzusetzen.

So sind meine Mama und ich Anfang März nach der Arbeit nach Bad Kreuznach zum Sightseeing gefahren. Ich hatte keine Ahnung, was mich dort erwartet, denn ich war noch nie dort gewesen. Damit wir nicht vollkommen planlos herumlaufen, haben wir uns anhand der Geocaches und Adventure Labs mit Bad Kreuznach vertraut gemacht. Es ist so herrlich, dass ich meine Interessen so wunderbar verbinden kann, nebenbei auch Buffy unterhalte und meine Mama was neues sieht.

 Wir sind einmal durch die Altstadt und über den Eiermarkt gelaufen. Dann sind wir an der Nahe durch Klein-Venedig gelaufen und haben im Schwedischen Café auf der Brücke einen Kaffee getrunken. Wir haben einen süßen Metallschwan mit Liebesschlössern gefunden. Und zum Schluss sind wir noch durch den Kurpark gelaufen, bevor es dann zurück zum Auto ging. Buffy hat die Stadtbesichtung sehr gut gemacht. Kurz vor Ende hatte sie keine Lust mehr, aber ich hatte zum Glück für sie etwas zum Essen dabei (wir waren auch weit über ihre Abendbrotzeit gekommen *upsi*) und dann ging es wieder weiter. Wir werden noch einmal nach Bad Kreuznach fahren, denn wir wollen unbedingt noch auf den Kauzenberg stiefeln und die Aussicht genießen, außerdem fehlt und auch noch der Schloßpark.



Steinfund

Ich liebe es: Ewook und Sauromans Auge


enge Gasse


Ist das nicht süß?


Schwäne mit Liebesschlössern

Nahe - so ruhig

Urlaubsfeeling Venedig

Im Kurpark an der Elisabethenquelle

 

Mittwoch, 2. April 2025

Ausflug nach Bingen zum Kulturufer

Aussicht auf den Rhein

Anfang März haben meine Mama und ich einen Ausflug nach Bingen unternommen. Normalerweise zieht es mich immer in den Park am Mäuseturm. Dort sind allerdings keine Hunde erlaubt, außerdem kenne ich dort bereits alles und ohne Kinder muss ich nicht über die verschiedenen Spielplätze flanieren.

Das Wetter war herrlich, die ersten wärmenden Sonnenstrahlen. So gab es zum Sightseeing, Gassi gehen, Geocaching auch das erste Eis in der Waffel.

Das Kulturufer wurde 2008 im Rahmen des Landesgartenschau angelegt und seitdem gepflegt.

Alter Industriekran

Wir haben am alten Industriekran geparkt und sind dann bis vor ans Rhein-Nahe-Eck gewandert.

Oben habe ich einige Liebesschlösser gefunden

Dort fließt die Nahe in den Rhein und es befindet sich ein spannendes Kunstwerk. Die aus Stein gehauene Skulpur von Poseidon. Sie entstand zur Landesgartenausstellung vom Künstler Jo Kley.

 

Rhein-Nahe-Eck - Poseidon

Von besonderer Bedeutung für mich - Luftlinie in meine Heimat.

597 km bis Berlin

 Einen kleinen Minisandstrand, allerdings mit Badeverbot, haben wir auch gefunden. Das war interessant: Oben gab es Restaurants und unten den Strand. Hier waren wir sogar allein, keiner hat den kleinen Umweg in Kauf genommen. Ich denke, im Sommer sieht das ganz anders aus.

Minisandstrand

Pausieren in der Sonne. Auch Buffy hat sich pudelwohl gefühlt und konnte sich zwischen den Menschen entspannen.

Buffy genießt die Sonne


Dienstag, 1. April 2025

Das war mein Fahrrad-März

Oh weh - wenn ich fahrradtechnisch auf den März zurückblicke, dann werde ich traurig. Erst hatte ich Besuch, dann hatte ich frei wegen Fassnacht und am Ende war ich auch noch eine Woche krank und habe nach der Krankheit eine Woche aufs Radfahren verzichtet, um mich körperlich nicht zu früh zu stark zu beanspruchen. Außerdem bekam mein Rad - ACHTUNG in Mainz am Rosenmontag (!) - eine Inspektion. Dabei wurden die Bremsklötzchen erneuert, alle Schrauben wieder fest gedreht und eine gebrochene Speicher erneuert. Die hatte sich so verkantet, dass ich die letzten zwei Fahrten zwar was gehört, aber nichts gefunden hatte. Gut, dass die Wartung da bereits eingeplant war.

Frühjahrsinspektion
 

Was soll ich sagen: Es kamen verdammt wenig Kilometer zusammen.

Aber zuerst gibt es einen Blick auf mein Wegkreuz, bevor ich mit den harten Fakten der Realität um die Ecke komme. Es ist beeindruckend, wie sehr sich der Sonnenaufgang tagtäglich gestaltet. Mal die verschiedensten Wolken, mal Sonne, mal Nebel, mal Regen. Es war wieder alles dabei, Temperaturen um den Gefrierpunkt bis immerhin 20°C.















Gibt es wieder ein Gelber-Blitz-Bild? Na klar!



Ich bin im März immerhin noch (80) km gefahren. Besser als nichts.

  • Januar 2025:   180 km
  • Februar 2025: 161 km 
  • März 2025:       80 km

Aufstellung über die ganzen Jahre:

  • 2018:       233 km
  • 2019:           0 km
  • 2020:    1.424 km
  • 2021:    2.064 km
  • 2022:    3.137 km
  • 2023:    2.434 km
  • 2024:    2.145 km 
  • 2025:       421 km (vorläufig)

Wer bis hierher durchgehalten kann, darf sich noch an einem kurzen Video erfreuen. Wenn ich mir das so ansehe, ist es erstaunlich, wie schnell sich die Welt vom Winterschlaf in den Frühling erhebt. Erst sieht man noch die "abgestorbenen" Zweige der Rosen und dann kommen überall Blätter hervor. Das Feld ist gepflückt und mit einem Mal ist es einfach grün.


 

Übrigens ein wenig gegangen bin ich letzten Monat auch. Ich hätte ja gern tagtäglich 10.000 Schritte. Im Januar und Februar ist mir das gut gelungen. Diesen Monat komme ich "nur" auf durchschnittlich 9.500 Schritte. Aber durch meine Erkältung bin ich 5 Tage gar nicht aus dem Haus gekommen, wobei ich die ersten 4 Tage wirklich um 1.000 Schritte geblieben bin. Egal, die 4 Mio. Schritte Challenge habe ich ja letztes Jahr geschafft, muss ich nicht noch einmal wiederholen?
 

Montag, 31. März 2025

Fassnachtsmonster

Dieses Jahr kam meine Mama "extra" zu Fassnacht nach Mainz. Schnell stand fest, dass wir drei Frauen ein "gemeinsames" Kostüm wollen. Meine Männer haben an Fassnacht nicht so viel Freude. 

Wir haben uns dann für Monsterchen entschieden.

Fassnachtsmonster
 

Die Idee hatte ich im Netz gefunden und als Foto vom Bildschirm an meine Mama geschickt. Natürlich habe ich das Bild danach nie wieder gefunden, deswegen kann ich es leider nicht verlinken.

Inspirationsquelle
 

Die Monsterchen wurden dann beim Finther Umzug der Lebensfreude und beim großen Rosenmontagsumzug ausgeführt. Der Vorteil ist, wir wurden gleich als Gruppe erkannt und konnten problemlos beieinander stehen, ohne dass sich jemand zwischen uns quetscht. Weiterhin ist es toll, denn unter dem Poncho kann je nach Wetter was wärmeres oder dünneres getragen werden. Auch der schmale Rucksack verschwindet einfach darunter. Und zu guter Letzt: mit dem Poncho können die Süßigkeit wie bei Sterntaler einfach gefangen werden *lach*. Gerade an Rosenmontag haben wir so unglaublich viel gefangen.

Mutter und Tochter unterwegs zur Fassnacht

 


Ich stehe total auf Guggemusik. Nach diesem Video verschwand das Handy im Säckl und ich habe den Umzug einfach genossen.

Drei Generationen auf dem Weg zum Rosenmontagszug durch Mainz

 
Straßenfassnacht

Wurfmaterial

Ausbeute vom Rosenmontagszug

Sonntag, 30. März 2025

Grillen mit Hund

Butter bei die Fisch - ich stehe auf Grillen. Und hier darf es gern auch Steak und Bratwurst sein. Nun haben wir einen Hund. Während ich den Grill anwerfe und alles vorbereite, gehe ich rein und raus. Ich kann ja schlecht Buffy in der Zeit einsperren, wenn sie sonst immer mit mir in den Garten gehen darf.  

Vertrauen zwischen Mensch und Tier
 

Kurzerhand habe ich sie mit rausgenommen, mich neben den Grill gesetzt und Buffy gestreichelt. Nun hat sie eine Vorstellung, was ich dort mache und sie blieb ruhig. Ehrlicherweise wurde es ihr sogar recht schnell langweilig und sie ging nach drinnen und legte sich ab. Besser ist das: Wenn das Fleisch und die Wurst auf dem Rost liegen und herrlich duften, würde ich meine Hand nicht für sie ins Feuer legen *was für ein Wortspiel*

Samstag, 29. März 2025

Der Rhein

Ich genieße es, am Wasser zu sein. Na klar, ist es viel schöner am Meer mit nackten Füßen im Sand herumzulaufen. Da nun einmal aber nicht alle Menschen direkt am Meer wohnen können, nehme ich auch gern einen Fluß oder See. Und da wir nuneinmal am Rhein wohnen, bietet sich der längste Fluß in Deutschland einfach an. Und selbst, wenn ich nicht weit weg fahren will, gibt es genug Flußkilometer, die ich noch nicht kenne.

Als meine Mama über Fastnacht in Mainz gewesen ist, haben wir nicht nur gefeiert *PARTY - KONFETTI*, wir waren auch immer schön unterwegs. Der Hund muss raus, die Mama will was sehen, ich brauche Bewegung. Hier waren wir direkt am Rand von Mainz unterwegs, am Mombacher Kreisel. Ein Industriegebiet bevor der Rhein in den nächsten Ort weiter fließt. 

Blick zum Industriehafen

Auf der Spitze der Ingeleimer Aue habe ich damals einen meiner ersten Multi-Geocaches gemacht.

Blick über den Rhein zur Rettbergsaue
 

Bis rüber nach Wiesbaden kann man von hier allerdings nicht sehen. Es liegt Rettbergsaue dazwischen, eine der größten Inseln im Rhein. Sie ist ein Naturschutzgebiet und kann nur über eine Treppe oder eine Personenfähre erreicht werden. Die Treppe war aufgrund der Bauarbeiten der Schiersteiner Brücke lange Jahre gesperrt und im Winter fährt die Fähre nicht. Idealer kann es auf der Insel für die Tiere nicht laufen.

 

Blick auf die (neue) Schiersteiner Brücke

Die ursprüngliche Brücke von 1962 ist bei den Bauarbeiten im Jahr 2015 um 30cm abgesackt, daraufhin wurde die alte Brücke für zwei Monate gesperrt, was zu erheblichen Verkehrschaos geführt hat. Aber man konnte die alte Brücke behelfsmäßig retten und noch so lange weiter nutzen, bis der Neubau der Schiersteiner Brücke im Jahr 2023 abgeschlossen war.

 

Das erste Weidenkätzchen
 

Von der Schiersteiner Brücke sollte es dann ein Rundweg zurück zum Auto werden. Aber auch hier beherrscht der Elektrozaun gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest das Gelände. Auf der Wiese zurück zum Hauptweg mussten wir uns ganz schön schmal machen, um keinen Stromschlag vom Zaun zu bekommen. Unsere Buffy war dabei, sie spürt den Strom schon viel eher. Aber sie hat mir vertraut und ist tapfer mit uns die Runde gegangen.

 

Wer macht denn sowas?

Freitag, 28. März 2025

Leben leben

Es gibt Tage, die sind perfekt. Manchmal fängt der Morgen direkt perfekt an, manchmal muss sich der Tag erst entscheiden - aber dann bekommt er die Chance perfekt zu werden.

Heute lief es gut. Ich kam gut aus dem Bett. Die Kids kamen gut raus. Ich habe auf Arbeit meine Aufgaben erledigt. Die Sonderaufgabe habe ich ebenfalls gut gemeistert und das ganze in angemessener Zeit. So war ich bereits zufrieden bevor ich mit Buffy Gassi gegangen bin.

Wir sind zum Schloss Waldthausen gefahren. Das Schloss wurde verkauft, nun wird dort fleißig gewerkelt. Dadurch sind einige Wege gesperrt, aber eben auch noch viele Wege frei. Und auf einem der Wege steht eine Bank in der Sonne.


 

Hier habe ich mich hingesetzt und einfach eine Weile Löcher in die Luft gestarrt und mit "dee Beene" gewackelt.

 


Dann ging es zurück zum Auto. Stiegen zwei Männer gerade aus dem Auto gegenüber, gingen an den Kofferraum und holten keinen Hund, sondern eine Trommel und einen Duddelsack raus. Herje - ich stehe sowas von auf Duddelsack! Hätte der jetzt noch einen Kilt angehabt, ich wäre dahingeschmolzen. 

Auf jeden Fall kam ich mit den beiden ins Gespräch - Hund sei Dank. Sie haben dann quasi nur für mich gespielt (also draußen geprobt) und ich habe mich zu Buffy in den Kofferraum gesetzt und einfach diesen Moment in vollen Zügen genossen.