Freitag, 24. April 2015

Ausflug Döbritzer Heide

Ich war letzte Woche mit meiner Familie in Berlin gewesen. Berlin ist meine Heimat. Von daher sind meine Besuche dort auch immer mit Familie und Freunde treffen zeitlich mächtig ausgereizt. Das ist toll, aber halt auch ein wenig anstrengend und so ist es auch schwer meiner Familie Berlin zu zeigen. Und es gibt so vieles, was ich unbedingt zeigen möchte, angefangen bei dem Touri-Gedöns wie Funkturm, Fernsehturm, Siegessäule über Kindheitserinnerungen wie Schloß Charlottenburg, Schloß Sanssouci, Pfaueninsel, Grunewaldturm, Teufelsberg, Babelsberg zu neuen Dingen wie Schiffshebewerk in Eberswalde oder Dinosaurier in Germendorf.
Ich auf der Riesenschaukel

2m großer Ammonit
Dieses Mal stand die Döbritzer Heide auf dem Programm. Denn in der Heinz Sielmann Stiftung wurden Dinosaurier aufgenommen. Diese können seit 1. April bis 1.November im Schaugehege der Wisente und Wildpferde angesehen werden.
Ein wenig überrascht wurden wir, dass der Eingang über Karls Erdbeerhof erfolgt. Und noch viel mehr überrascht wurden wir, dass der Erdbeerhof ein Freizeitpark ist. Mit vielen kostenfreien Attraktionen.

Mein Prinz war begeistert von der Löschstation (ok, ausgerechnet diese muß bezahlt werden), ich fand die Riesenschaukel sensationell. Diese wurde aus alten Strommasten gebaut und hat eine super Spannweite. Mein Mann hat gleich mal mit dem Stockbrot backen geliebäugelt. Meine Mama hat den Kinderwagen geschoben und war entspannt, hat sich alles aufmerksam angesehen.
Wiesente im Schaugehege
Rothirsch
Przewalski-Pferd
Aber wir wollten ja zu den Wisenten und Wildpferden. Der Eintritt mit 12 Euro ist recht happig, aber da derzeit mit der Dinoausstellung durchaus angemessen. Wir haben den langen Rundweg eingeschlagen. So konnten wir alle der mehr als 40 Dinosaurier ansehen. Dabei sind ganz kleine, aber auch größere. Es gibt genug Banken und sogar Schutzhütten, in denen man Pause machen kann. Sogar ein Dixiklo habe ich entdeckt :-)
Motte bei der Diplodocus-Ausgrabung
Ausgrabung mit dem Besen
Die Wisente und Wildpferde haben sich sehr gut versteckt, aber auf der zweiten Hälfte haben wir sie doch noch gesehen.
Besonders toll ist das Ende, denn dort kann ein riesiger Diplodocus mit dem Besen ausgegrabenen werden. Und es gibt einen kleinen Sandkasten mit versteinerten Haifischzähnen. Wenn man welche aussiebt und entdeckt, darf man sie sogar als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Im Fossiliensandkasten
Tja, aber ehe es dann nach Hause geht, darf man noch einmal durch den Erlebnispark gehen. Wir haben dann dort lecker im Pfannkuchenhaus gegessen. Mein Prinz war ganz begeistert vom Wasserspielplatz. Plötzlich war er weg - er ist weitergezogen zum Spielplatz und dann weiter zu riesigen Hüpfburg. Was ein Schreck! Wir haben ihn zwar sehr schnell vermisst und damit auch wirklich schnell wiedergefunden, aber der kurze Moment: Horror! Hinterher daheim haben wir ihn in Ruhe noch drauf angesprochen, da meinte er doch ganz klar: "Ich hatte doch mein Armbändchen an!" Ach ja - mein kleiner. Doch schon so groß und vernünftig.

Auf jeden Fall ist es einen Ausflug wert und unbedingt an Dinosaurierfans weiterzuempfehlen.
(Note to myself: IMMER die Einstellungen der DigiCam VORHER prüfen - im hellen Licht habe ich nicht bemerkt, dass ich die Hälfte der Zeit mit der völlig verkehrten Einstellung fotografiert habe und alle Fotos überbelichtet sind! *hoil*)














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